Test - Alienware 25 AW2518H : Noch ein Monitor im 240-Hz-Reigen

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Mit dem Alienware 25 steht ein weiterer 240-Hz-Monitor für ambitionierte Zocker parat. Fast jeder Displayhersteller hat inzwischen ein entsprechendes Modell im Angebot. Im Grunde sind die Geräte allerdings ziemliche Nischenprodukte und bestenfalls für E-Sportler interessant, zumal ihr eine Menge Geld hinblättern müsst für Full-HD-Auflösung, TN-Panel und die hohe Bildrate nebst schneller Reaktionszeit.

Der Alienware 25 AW2518H mit G-Sync-Support ist mit einem Preis von aktuell 635 Euro derzeit eines der teuersten Modelle, wobei der Straßenpreis aufgrund der umfangreichen Konkurrenz bereits deutlich unter die 600-Euro-Grenze gesackt ist. Viel Geld ist das dennoch, da man für dasselbe Geld zwar langsamere, aber deutlich höher auflösende und größere Monitore erwerben kann. Wer allerdings die entsprechend potente Hardware besitzt, um überhaupt an die Bildrate von 240 Hz heranzukommen, wird wohl nicht unbedingt aufs Geld schauen.

Der Alienware 25 AW2518H kann in Sachen Verpackung und Aufbau gleich Punkte sammeln. Kein mühsames Herauszerren von dicken Styroporblöcken, kein Griff zum Schraubendreher – die Verpackung wurde sinnvoll gelöst und das Display wird mit einem simplen Einrasten am Sockel befestigt. Selbiger ist stabil und ruht auf einem V-förmigen Fuß mit drei Standpunkten, der allerdings einiges an Platz braucht.

Das Design gibt sich dezent in Schwarz und Grau. Vor allem gefällt der schmale Displayrahmen, der sich für Multimonitor-Set-ups anbietet. Der Ständer ist zudem beleuchtet, was sich aber nicht als Blickfang entpuppt. Die Ergonomiefunktionen umfassen alles, was das Herz begehrt: -5 bis +25 Grad Neigung, 40 Grad Schwenkbarkeit nach links und rechts sowie 130 mm Höhenverstellung. Auch an eine Pivotfunktion wurde gedacht. Zudem kann das Display mittels VESA-100-Verschraubung an die Wand montiert werden.

Hinsichtlich der Anschlüsse ist der Alienware 25 recht spendabel. An der Rückseite befinden sich 2x USB, Uplink, 1x HDMI, 1x DP und 1x Audio, die mit einer abnehmbaren Blende abgedeckt werden können. An der Unterkante des Gehäuses gibt es ferner zwei USB-Anschlüsse und einen Audioport. Eine gute Idee, die Anschlüsse sind prima erreichbar im Gegensatz zur üblichen Platzierung ausschließlich an der Rückseite.

Weitere 240-Hz-Monitore im Test:

Die Bedienung des OSD erfolgt über sieben Taster an der rechten Unterseite, wobei es allerdings an der Beschriftung hapert. Erst bei Bedienung tauchen entsprechende Symbole auf dem Display auf. Da haben wir schon bessere Lösungen gesehen. Das OSD selbst erschien uns ein wenig gewöhnungsbedürftig. Schön ist, dass es eine ganze Reihe an Presets für unterschiedliche Genres und Anwendungen gibt. Dafür erschienen uns die Optionen für Farbeinstellungen und Bildanpassung ein wenig zu dürftig.

Beim Alienware 25 handelt es sich um einen 24,5-Zoll-Monitor, der wie üblich bei der Bildrate von 240 Hz mit einem schnellen TN-Panel mit 1 ms Reaktionszeit bestückt wurde. Dabei dürfte es sich um das gleiche Panel wie bei den Konkurrenzmodellen handeln. Die teure AW2518H-Variante unterstützt NVIDIA G-Sync, wie üblich mit einem satten Aufpreis gegenüber den weitaus preiswerteren Modellen mit AMD FreeSync, die für unter 450 Euro zu bekommen sind. Entsprechend wird auch Ultra Low Motion Blur unterstützt, wie immer aber nur bei deaktiviertem G-Sync.

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