18.03.2010 - Andreas Philipp
Schauplatz der Handlung ist Moskau. Oder besser das, was davon übrig ist. Die Menschheit hatte nämlich mal wieder nichts Besseres zu tun, als eine nette, kleine nukleare Apokalypse zu starten - mit entsprechenden Nebenwirkungen. Die wenigen Überlebenden von Moskau haben sich in die Tiefen der Metro, sprich: der Moskauer U-Bahn, zurückgezogen und fristen dort ein ärmliches und improvisiertes Dasein. Als wäre das nicht schon schwierig genug, tummeln sich auch noch fiese Mutanten in den Tunneln und an der Oberfläche. Und natürlich können es die Menschen auch in dieser Situation nicht bleiben lassen, sich zu bekriegen.
Artjom ist ein junger Bewohner einer der Stationen, in denen sich die Reste der Zivilisation versammelt haben. Er hat nie das Licht der Oberfläche erblickt, sondern wurde in den Tunneln geboren. Seine Zeit kommt, als eine neue Bedrohung auftaucht. Die Angriffe der Mutanten werden immer intensiver und die neu auftretenden „Schwarzen" entpuppen sich als wohl größte Gefahr. Ein erfahrener Soldat namens Hunter wird ausgeschickt, um den Ereignissen auf den Grund zu gehen - doch er kehrt nicht zurück. Artjom hatte ihm jedoch das Versprechen gegeben, Hilfe in den anderen Stationen zu holen, falls genau das geschehen sollte.
So beginnt eine albtraumhafte Reise durch das unterirdische Moskau, basierend auf dem gleichnamigen Roman des Autors Dmitry Glukhovsky. Artjom hat einiges vor sich: gefährliche Tunnel, verseuchte Oberflächen, Mutanten, Banditen, Kommunisten, Faschisten und dazu noch seltsame Anomalien, die Artjom zunächst gar nicht einordnen kann, die aber seltsamerweise nahezu spurlos an ihm vorübergehen. Verpackt wird das Ganze in einen waschechten First-Person-Shooter, der euch im Gegensatz zu einem S.T.A.L.K.E.R. keine offene Spielwelt bietet, sondern im Rahmen einer linearen Geschichte mit ebenso linearen Levels an die Hand nimmt.
Das Wort „linear" hat derzeit in der Spielelandschaft einen leicht sauren Beigeschmack, aber schnell zeigt sich, dass Metro 2033 ein gutes Beispiel dafür ist, dass die lineare Erzählweise immer noch ihren wohlverdienten festen Platz hat. Denn die Entwickler schaffen es, die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch erfreulich abwechslungsreich zu erzählen. Das geschieht zum einen durch den Verlauf des Spiels, zum anderen durch reichlich eingestreute Zwischensequenzen in Spielgrafik. Die Einengung durch die Linearität der Levels ist dabei nicht hinderlich, im Gegenteil: Die klaustrophobische Enge wird nämlich zu einem der wichtigsten Elemente des Spiels, neben Dunkelheit und massig Action.
4A Games schafft es meisterhaft, die Geschichte in eine ungemein düstere Angelegenheit zu verwandeln, in der dem Spieler mehr als einmal die Gänsehaut über den Rücken kriecht oder der Schreck in die Glieder fährt. Düstere und halb verfallene Tunnel wechseln sich ab mit zerstörten Stationen, in denen Mutanten oder Soldaten hausen. Blutige Überreste zeugen vom Kampf der Überlebenden untereinander oder mit den Mutanten. Die Oberfläche hingegen zeigt sich karg, verwüstet, farblos und lebensfeindlich. Es ist wahrhaft keine Welt, in der man sich als Überlebender wohlfühlen kann. weiter...
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Kommentare
xRAZORx
Bei amazon das Spiel in den Warenkorb, und am Schluss den Gutschein-Code "MTRO2033" eingeben. War aber afaik nur eine begrenzte Aktion und hat sich schnell im Netz verbreitet. Weiss nicht ob es noch geht.
LC-Gamerin
Ich werde mir Metro 2033 auf jeden Fall noch kaufen, aber mein PC hat die Mindestanforderungen nicht mehr und dafür jetzt 50 € auszugeben und das im Zweifelsfall noch 8 Monate ins Regal zu legen ist mir zu teuer.
Brother16
Finde das Game auch richtig toll und zum Erschrecken gut. Habe das Game aber auch nur wegen einem kleinen Stadtbummel in London und Brighton
Smiths
Obwohl ich nen etwas älteren Rechner hab läuft es bei mir auf hohen Details erstaunlicherweise sauber.
Das Spiel ist echt Top und die Zwischensequenzen treiben auch einen an. Nur die Filter nerven
XGer
nettes game & macht voll laune
Bagster01
Hier das gleiche.... HD4890 Toxic......Einstellungen so hoch es nur geht.....1920x1200er Auflösung...Sehr hoch.....4xMSAA.....ohne Probleme, obwohl ich sagen muss, dass ich ab und an mal nen kleinen Ruckler drin hab, ansonsten komplett Flüssig!!!
xRAZORx
Hab es gestern mit einem Kumpel gezockt, der hat eine Radeon HD5870 und es gab auch keine Probleme. Morgen bekomm ich es dann endlich.
Wimp_Re...
kann das sein dass alle hier Nvidia Karten haben?
Irgendwie wird hier überhauptnicht über die ATI-Zumlaufenbringprobleme berichtet.
Dieses Game ist wiedermal ein Beispiel für Nvidias Betriebspolitik.
Gruß
Urkrass
Absoluter Top Hit.
Meister82
Sehr gutes Spiel Gute Atmosphäre abwechslungsreiche Waffen,Grafik ist auch sehr gut.
hotvanilla
ÄÄÄm,
kann das sein dass alle hier Nvidia Karten haben?
Irgendwie wird hier überhauptnicht über die ATI-Zumlaufenbringprobleme berichtet.
Dieses Game ist wiedermal ein Beispiel für Nvidias Betriebspolitik.
Gruß
DerWachner
Sieht echt schick aus und 84% sagen ja wohl alles für ein Spielaus, welches vor kurzem kaum einer kannte.
Werde es mir sicher bald holen... der preis ist auch sehr fair aber 6-8 Stunden Spieldauer sind etwas wenig (Ein trauriger Trend..)
PS: Gutes Video-Review
Also die Grafik Engine gefällt mir garnicht!
Sieht zwar gut aus, aber die Balance is mMn. nicht sonderlich gut gelungen!
Mal flüssig, dann bei den kleinsten dingen auf einmal nix mehr ...
brainea...
meins kommt am montag. kann's kaum mehr erwarten ...
MalcolmY
Decoy
Klingt gut, aber erst mal soll Nvidia sputen damit ich mir einen neuen PC (dann evtl. auch mit ATI and Bord) kaufen kann
Nervt mich wenn ich so grafikintensive Spiele nicht richtig ausreizen kann.