• 6358 Besucher
  • 107 Mitglieder online

Allgemeine Informationen

Firma:
Ubisoft
Strasse:
Adlerstr. 74
PLZ:
40211
Ort:
Düsseldorf
Land:
Deutschland
Telefon:
-
Fax:
+49 (0)211 33800 151
E-Mail:
-
Website:
Hier klicken
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Bild von Ubisoft

Kommentar: Ubisoft bläst zum Angriff - Special

PC Icon PS2 Icon PS3 Icon X360 Icon Xbox Icon Wii Icon GCN Icon PSP Icon DS(i) Icon

Nach und nach schien sich in den Köpfen der Kreativbranche aber festzusetzen, dass ein aggressiver und hartnäckiger Kopierschutz in erster Linie dem ehrlichen Käufer schadet. Unvergessen bleibt Sonys „Rootkit" auf Musik-CDs. Eine Software, die sich vor neugierigen Blicken der Nutzer tarnen konnte, aber potenzielle Sicherheitslöcher aufriss wie in einem Schweizer Käse. Instabilitäten und mögliche Datenverluste waren da fast nur noch Randerscheinungen. Sony reagierte, veröffentlichte ein Tool zur Entfernung des Rootkits und verzichtete infolge auch auf die weitere Verwendung.

Bei Spielen setzt mancher Publisher mittlerweile quasi nur noch auf eine „Basisversion", meist bestehend aus dem SecuROM-Kopierschutz und einer CD-Key-Abfrage. Andere stülpen noch das Modell einer begrenzten Anzahl von Installationen darüber - wer mehr will, muss sich an den Publisher wenden. Oder aber man hebelt den Mechanismus - wie die Raubkopierer meist schon seit oder gar vor dem Veröffentlichungstag - gleich aus, mit der Konsequenz, sich strafbar zu machen, aber ohne Einschränkungen bei der Nutzung der Software leben zu können.

Angesichts der harschen und zunehmenden Kritik der Spieler an DRM-Maßnahmen (digitales Rechte-Management) entschied sich der französische Publisher Ubisoft im Jahr 2008 dazu, bei der Veröffentlichung von Prince of Persia für den PC auf einen Kopierschutz zu verzichten - ein Test, der offenbar nicht zufriedenstellend verlief. Ein Statement mit Verkaufszahlen zu dem Probelauf fehlt bis heute, stattdessen verkündete man Ende Juli 2009, dass der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 50 Prozent sank. Eine Folge der Piraterie, unter anderem auf dem PC, stellte man fest und versprach im selben Zuge, ein Tool zu entwickeln, um das Problem endlich zu mindern. Das Ergebnis präsentiert man erstmals in den am 04. März 2010 erscheinenden Titeln Silent Hunter 5 und Assassin's Creed II. Die meisten Ubisoft-Spiele sollen in Zukunft auf die „Online Services Platform" setzen. Bei näherer Betrachtung verspricht die aber eine völlig neue Dimension der Gängelung ehrlicher Käufer.

Warum? Weil tatsächlich eine permanente Internetverbindung während der gesamten Phase des Spielens vorausgesetzt wird. Zuvor war das Internet nur erforderlich, um ein Spiel vor dem ersten Start zu verifizieren - und auch das war heftig umstritten. Anschließend konnte man das Produkt aber zumindest auch offline nutzen. Wer das bei künftigen Ubisoft-Titeln versucht, schaut in die Röhre. Ganz so schlimm sei das natürlich alles nicht, versucht man in einem englischsprachigen FAQ zu beschwichtigen. Schließlich, wie es auch schon der Name sagt, ist es ein „Service". Das Spiel kann beliebig oft installiert werden, es muss kein Datenträger während des Spielens eingelegt sein und Spielstände werden sowohl auf dem eigenen PC abgespeichert als auch auf den Ubisoft-Servern.

Unter dem Namen „Steam Cloud" bietet die Online-Distributionsplattform von Valve ebendieses Feature ebenfalls seit Längerem an und trotzdem funktionieren Spiele auch im Offline-Modus. Erst bei vorhandener Internetverbindung synchronisiert Steam die Speicherdaten mit dem Cloud-Service. Praktisch, wenn man unterwegs Zugriff zum World Wide Web hat und das Spiel an der letzten Position weiterzocken möchte, an der man zu Hause aufgehört hat. Unpraktisch, wenn man sich in einer Gegend aufhält, in der man gerade keinen Zugang zum Internet hat. Schließlich funktioniert das Spiel ja auch nicht, wenn man seine Speicherdateien vorher auf den Laptop kopiert hat. Und überhaupt: Was ist, wenn das Netz zu Hause mal nicht verfügbar ist? Gerade umgezogen? Anbieterwechsel? Limit des Datentarifs erreicht? Nur Modem oder ISDN? Pech gehabt!

Aber nicht nur die dauerhafte Verbindung zum Internet ist an dem System so pikant. Wer bisher auf digitale Inhalte verzichtet hat, um ein Spiel weiterverkaufen zu können, wird wegen der Verknüpfung des Spiels mit einem Ubisoft-Nutzer-Account auch auf diese Option verzichten müssen. Das Konto sei personengebunden und beinhalte persönliche Daten, sodass ein Verkauf nicht möglich sei. Ob das dann auch in der Realität der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Ein kurzer Blick in ein bekanntes Online-Auktionshaus fördert etliche Steam-Konten zu Tage, die ebenfalls personengebunden und eigentlich nicht für den Verkauf konzipiert sind.

Bedenklich sei das System hinsichtlich des Datenschutzes nicht - ob man darauf vertraut, ist eine andere Sache. „Wir respektieren Ihre Privatsphäre und werden nur Informationen für neue Services und die Funktionsfähigkeit des Spiels abrufen. Es werden keine versteckten Programme oder Überwachungstools installiert." Und technisch solle man keine Einschränkungen verspüren, die die Geschwindigkeit oder die Stabilität des Systems negativ beeinträchtigen würden. Während des Spielens laufe nur ein Prozess mit, der die Speicherstände mit dem Internet an bestimmten Stellen synchronisiere und nach dem Beenden noch mal die Speicherdaten mit denen auf dem Server abgleiche.

All das muss sich im Praxistest noch beweisen und wird vor allem von technisch versierten Nutzern genauestens beäugt werden. Fakt ist aber schon jetzt: Jedes zusätzliche und möglicherweise nicht sauber programmierte Tool öffnet Lücken auf dem System, und die damit erhobenen Daten können Begehrlichkeiten wecken.

Um es noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Dieses System ist ein komplett falsches Signal in der Branche, das dem PC als Spielplattform weit mehr schaden könnte als Raubkopierer. In Zeiten, in denen noch nicht jeder immer und zu jeder Zeit online ist, kann man nur die Verzweiflung im Kampf gegen illegale Kopien erahnen. Mit gesundem Menschenverstand ist diese Entscheidung nur schwerlich zu verstehen.

Aber statt sich einen ständigen Wettlauf mit „Crackern" zu liefern, die bis jetzt noch jeden Kopierschutz aushebeln konnten, hätte man seine Bemühungen besser darin investieren sollen, den Spielekauf attraktiver zu gestalten. Ob günstigere Preise, Sammlereditionen oder nicht aus dem Spiel herausgeschnittener Download-Content mit echtem Mehrwert, coole Vorbesteller-Goodies - die Möglichkeiten sind vielfältig und werden von anderen Firmen mit einigem Erfolg praktiziert. Ohnehin scheint man bei Ubisoft nicht wirklich überzeugt zu sein. In der FAQ blickt man schon mal voraus und verspricht bei der Einstellung des Services, einen Patch nachzuliefern.

In aller Fairness muss man aber auch sagen: Obwohl der PC als Spielplattform in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung verloren hat, bietet Ubisoft zu den allermeisten Titeln auf den stationären Konsolen auch entsprechende Fassungen für den Computer an. Mehr noch: Titel wie Silent Hunter oder Die Siedler gibt's exklusiv nur für den PC.

Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass man als PC-Spieler alles schlucken und sich derartig enteignen lassen sollte. Zähneknirschend hat man schon Online-Aktivierungen, begrenzte Anzahl von Installationen und tiefe Eingriffe in das System akzeptiert. Es muss auch kein Spiel komplett ohne Kopierschutz ausgeliefert werden. Ab einem gewissen Punkt muss man aber einfach sagen: Jetzt reicht's! Und dieser Punkt ist meiner Meinung nach mit der „Online Services Platform" von Ubisoft erreicht.

Empfiehl uns weiter!

Wie geht das?

Facebook

Bookmarks

Du bist nicht eingeloggt

Um einen Kommentar zu erfassen, musst du dich einloggen.

Einloggen

Kommentare

  • Naja, zumindest kann ich sagen, dass ich meine Meinung auch der Firma kundgetan habe. :D

  • Nun ja, was erwartest du für ne Antwort?
    Die Firma, die für UbiSoft die Kundenmails beantwortet, weiß sicherlich auch nicht mehr als wir, wieso sich Ubi für dieses System entschieden hat.

  • Ich hab eübrigens mal Ubisoft zu ihrem Kopierschutz angeschrieben und bis heute keine Antwort gekriegt.
    Die wissen wohl selber, was das ganze für einen Imageverlust nach sich ziehen wird, dass sie schon gar nicht mehr auf solche Anfragen reagieren.

  • 1. Euro bleibt Teuro, auch wenn uns der schwachsinnig zusammengestellte "Warenkorb" ständig das Gegenteil weismachen soll.
    2. UBIs neues System ist dumm, da es den Nutzer- und damit Käuferkreis zu deutlich einschränkt: Hauptzielgruppe sind Kinder - und die nutzen immer häufiger einen zeitlich begrenzten Internetzugang; da ergibt sich ein echtes Problem.
    Andere Nutzer sehen es nicht ein, ständig online zu bleiben bzw. ihre Bandbreite durch ein Spiel einschränken zu lassen. Überwachung des Netzwerkverkehrs auf bösartige Pakete wird immer schwieriger. Die Gängelung wird zu deutlich, als dass man sie noch - wie bei Steam - übersehen könnte.
    Auf das Geschrei vieler Leute, nun keine Ubi-Spiele mehr zu kaufen, gebe ich allerdings nicht viel: Nach wie vor geht ja auch angeblich niemand zu McDonald's, obwohl die Hütte immer voll ist.
    Dennoch wird Ubi einen üblen Prestigeverlust davontragen; und auch der Absatz dürfte spürbar einbrechen. Ich gönn's ihnen, denn zu viel ist zu viel.

  • Eigentlich regt mich das ganze Thema einfach nur noch auf und so richtig weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll zu schreiben, deshalb beschränke ich mich mal auf zwei Sachen.

    Zum Thema schlechte Verkaufszahlen, weil alle nur noch illegal die Spiele herunterladen:

    Winston Churchill sagte einmal: "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe"
    Die Industrie gibt Statistiken raus, in denen angeblich belegt ist, dass die Umsatzeinbußen nur durch Raubkopien passieren. Guckt man sich andere Quellen an, sieht das schon ganz anders aus. Wenn man ein Spiel gut findet, wird man es sich auch kaufen ( ist zumindest meine Meinung ).

    Zum Thema Kopierschutz: Ist zwar ein Beispiel aus der Musikindustrie, passt aber sehr gut. DIE ÄRZTE haben 2007 das erfolgreichste Album ihrer Karriere aufgenommen und das ganze kam ohne Kopierschutz aus. Qualität verkauft sich eben. Wenn man soetwas dann mit einem Spiel testet, was nicht so dolle war, dann muss man sich auch nicht über die Verkaufszahlen wundern. Der perfekte Test wäre doch AC2 gewesen. Wäre interessant, wie es dort ausgesehen hätte.

    Im übrigen, wer Raubkopien nutzen will, der macht es auch, so, oder so.

    edit: Warum gibt es überhaupt einen offline-Save, wenn ich sowieso nur mit I-Net-Verbindung spielen kann??? :whistling:

  • hmm und wieder 3 Vorbestellungen von Ubi in die Tonne...
    mir kann das recht sein, ich spar dabei nur Geld und die erleichtern meine Entscheidung für Kauf/Nichtkauf gewaltig :)

  • Recht habt ihr

    Generell sollte man die Debatte mal in nicht unbedingt in die richtung Kopierschutz verlegen.Man sollte generell fragen(Grundsatzdiskusion) wie krass sich die Konsumenten(ich kann das Wort dank baldiger Uniprüfung schon nicht mehr hören^^)noch verarschen lassen wollen.Die meisten Leute werden erst schreien und toben wenn ihr Must-Have-Titel(GTA5??) nur online savegames bietet oder so einen Quatsch.Inzwischen gehts doch schon soweit das man darüber nachdenkt nur noch Online Games zu verkaufen, also keine DVDs mehr sondern halt nur die Daten über einen zentralen Server.Überlegt mal was das für Folgen hat.Mods?Tod!Spielstände manipulieren(unendlich Geld oder so)?Geht nicht.Und was viele vergessen, versucht mal einen Ü18 titel in GER über Steam zu beziehen.AVP3?Viel Spaß beim (online)besorgen!Das gleiche Phänomen hat ja ein Vorredner bei DVDs(Filmen) beschrieben.Einfach alles nur lächerlich umständlich....

    Ist doch klar das man bei so einer Gängelung GERN zur Raubkopie greift.Damit will ich garnicht unbedingt den Publisher oder unmitelbar die mit dem Game beschäftigten Firmen an den Pranger stellen.Da spielt einfach viel mit rein, z.b. die lächerliche Bevormundung von VOLLJÄHRIGEN(!!) Deutschen durch Behörden.Da gibts sovieles was die Verkaufszahlen drückt das die Publisher sich gern einreden das ein Kopierschutz die Rettung ist.

    Ich bleibe bei meiner Meinung das ein Spiel was richtig gut ist sich auch GANZ OHNE Kopierschutz super verkaufen wird!Aber wenn man natürlich genauso viel Asche für (unnötige)PR raushaut wie für die eigentliche Entwicklung bekommt man natürlich das Geld richtig schwer wieder rein und ist schnell am weinen was die Verkaufszahlen angeht.

    Noch schnell zum Thema PC vs. Konsole:

    "Was ich persönlich wirklich problematisch finde, ist die Benachteiligung der PC-Spieler gegenüber den Konsolenspielern - die werden mit solchen Methoden ja (noch) nicht konfrontiert. Damit treiben sie die Spieler ja noch mehr zu den Konsolen als ohnehin schon - selber Preis, weniger Einschränkungen."

    So sehen das sicher viele.Ist ja auch richtig das ne Konsole heute einfach irre Vorteile bietet.Bugorgien wie Gothic 3 bleiben einem im Normalfall erspart und der richtige Clou ist natürlich die Hardware.Die bleibt immer für alle gleich und da sehe ich den größten Vorteil neben dem in dem hier diskutierten Argument Kopierschutz.Als Spieler schiebt man einfach gechillt die DVD rein und muß nicht erst noch Kopierschutztreiber oder so einen Rotz installieren.Nur die Frage ist doch ob die Unternehmen nicht gern die Konsumenten vom PC wegtreiben.1 System weniger für das man entwickeln muß und die Konsolenkäuferschaft ist sicher leichter zu befriedigen was nachträgliches Patchen angeht da u.a. ja die versch. Treiber- und Hardwaprobleme wegfallen.

  • Ein Grund keine Spiele mehr zu kaufen... Das kotzt mich bei Steam schon oft genug an, wenn deren Server down sind und man dann nicht aufs Spiel zugreifen kann.

    Ich dachte eig. das der Kopierschutz-Hype langsam mal aufgehört hat. Manchmal kommen sogar Spiele raus, die keinen Kopierschutz haben und gleich ohne CD spielbar sind.

    Wenn die das bei AC2 einsetzen, werde ich es zu 100% nicht kaufen.
    Naja, bei STEAM kannste die Titel ja immerhin auch offline spielen.

    Dieses merkwürdige UBI-System muss ja permanent online sein, damit überhaupt was passiert. Da wird zum Beispiel das Spiel pausiert, wenn während(!) des Spielens die Verbindung abbricht.

    Desweiteren dürfen Spiele auch keine zu großen Speicherstände haben. Wenn man sich mal ein paar Openworld-Titel anguckt, deren Savegames gerne mal an die 20 MB groß werden - da braucht man aber sogar mit DSL6000 gerne mal 15 Minuten, um den hochzuladen.

    Aber UBI redet das alles natürlich schön. In der Sache ist es einfach nur ätzend, und jeder weiß das. UBI hat für mich sowieso schon seit längerer Zeit EA den Titel des bescheidensten großen Publishers abgelöst. Siehe Mass Effect 2, das kommt nur mit Key und CD-Check daher. :)

  • Ein Grund keine Spiele mehr zu kaufen... Das kotzt mich bei Steam schon oft genug an, wenn deren Server down sind und man dann nicht aufs Spiel zugreifen kann.

    Ich dachte eig. das der Kopierschutz-Hype langsam mal aufgehört hat. Manchmal kommen sogar Spiele raus, die keinen Kopierschutz haben und gleich ohne CD spielbar sind.

    Wenn die das bei AC2 einsetzen, werde ich es zu 100% nicht kaufen.

  • Was ich persönlich wirklich problematisch finde, ist die Benachteiligung der PC-Spieler gegenüber den Konsolenspielern - die werden mit solchen Methoden ja (noch) nicht konfrontiert. Damit treiben sie die Spieler ja noch mehr zu den Konsolen als ohnehin schon - selber Preis, weniger Einschränkungen.

    Dadurch sinken die PC-VKZ weiter, die Entwicklung von PC-Titeln lohnt nicht mehr und das ist gerade für einen Publisher wie Ubisoft, der viele PC-Titel bringt, alles andere als erfreulich ...

  • Naja!!!

    Dieser Bericht beinhaltet viel pro und kontra!!!

    Man muss zugeben das bei sinkenden Verkaufszahlen Studios zum Handeln gezwungen sind! Aber eine dauerhafte Internetverbindung??? Bei jedem Verbindungsabsturz verabschiedet sich auch das Game?? Sehr fragwürdig!!!

    Und man muss sich schon an die eigene Nase fassen? Ein Game ohne Kopierschutz zu testen is ja ok, aber PRINCE OF PERSIA!!!???? Piraterie hin und her, aber der letzte Prinz war (auch nach Testberichten) solide, aber keine Kaufempfehlung! Da hätte man mit bestem Kopierschutz keine besseren Verkaufszahlen erziehlt. So etwas müsste man länger testen und nicht von einem Mittelklasse Game abhängig machen! SCHWACHE Entscheidung.

    Aktivieren per Internet ok, aber dauerhaft verbunden sein (dazu mit FLATRATE) grenzt an Kundenfeindlichkeit! Nach wie vor hat so nicht jeder ehrliche Käufer die Chance für sein gutes Geld in den Genuss des Spieles zu kommen!

    Vor allem Assassins Creed 2 werden viele Käufer nachweinen! So gehts nicht! Traurig!!!

  • Mit den Filmen ist's ja was ganz ähnliches. DVDs sind in Ordnung (zumindest bis jetzt). Aber wenn man sich einen Film auf legale Weise online besorgen will, gute Nacht:

    - Man kann den Film nur mit Windows Mediaplayer abspielen
    - Man hat 48 h Zeit, den Film anzuschauen
    - Mit grosser Wahrscheinlichkeit kann man ihn hierzulade gar nicht runterladen, da er noch nicht freigegeben ist

    Solche schwergewichtigen Gründe verschieben das Gleichgewicht dann doch eher in Richtung alternativer Beschaffung. Kein Wunder, dass die "Pirateri" so boomt. Selbst wenn man sich etwas auf legale Weise beschaffen will und bereits ist dafür zu zahlen, wird man durch die Publisher schlicht weg daran gehindert.

  • Was ist das denn für eine RIESENSCH***** ich bin jmd. der KEIN DSL hat der nicht dauerhaft online bleiben kann der KEINE flatrate hat ..denkt Ubisoft denn nicht auch an sowas?! SH 5,AC 2 beides Titel die mich interessieren..und mit einmal wars das denn..ich habe immer Original gekauft und fand raubkopien fürn arsch.. doch in diesem Falle GOOD LUCK Crackers !!!

  • Sie zahlen weniger, ich bleibe dabei.

    Bis vor knapp etwas über einem Jahr habe ich meine Spiele oft über Steam gekauft, bis die dazu übergingen, Dollar 1:1 in Euro umzuwandeln.
    Seither zahlen wir mehr als die Amis. Im Umkehrschluss zahlen sie weniger als wir, aus heutiger Perspektive.

    Und wie will man das rechtfertigen? Ein Downloadprodukt verursacht keine Mehrkosten, ob es von der Serverfarm in China nach Europa oder in die USA geht.

    Was man nicht vergessen darf, wo noch in Dollar gerechnet wurde war die VAT noch nicht miteingerechnet. Die bekam man am Ende das Zahlungsvorgangs immer noch draufgeschlagen. Für mich (AUT 20 % MwST) blieb es in etwa gleich bzw. wurde geringefügig teurer.

    Dennoch schlage ich häufig zu, top games um ein paar Euro, warum sollte man da nein sagen ...

  • "Ende der Kreativwirtschaft"

    Die Verkaufszahlen brechen teils(mal von Wirtschaftszwängen abgesehen)einfach deswegen ein weil die Games Qualitativ schlechter/immer verbuggter(Gothic 3 oder FM 20XX Reihe)werden oder es einfach derart viele Fortsetzungen gibt das der Markt irgendwann übersättigt ist(oder eine Serie sich so vom Ursprung entfernt das man das Interresse verliert, wie z.b C+C aktuell).

    Dazu kommt das der PC immer unbeliebter wird was Games angeht.Ich weiß noch als ich 18 oder so war(jetzt 26), jeder hatte nen PC und meist die neuesten Games entweder gekauft oder wenigstens gebrannt(ok böse böse, aber es um was anderes gerade).Heute isses so das ich kaum einen mehr kenne der einen PC zum Gamen nutzt, alle spielen auf der XB360 oder PS3.Ob und warum(Hardware teuer, teils nicht kompatibel etc.) das so ist gehört natürlich woanders hin.Nur dazu das die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben was den PC angeht....

    Sinkende Qualität bzw. besser gesagt mieser Support(teils stehen dreiste Betaversionen im Laden, da leidet auch der ruf von Publisher etc.)sorgen einfach dafür das man sich ein Game eher nicht kauft.Dazu kommen noch so tolle Dinge wie die schon angesprochene begrenzte Anzahl Aktivierungen.Ein lustiges BSP ist mein heißgeliebtes FM 20XX.In 2010 wurde die begrenzung der Installationen glaube entfernt, zwischendurch gabs diese aber.Ich spiele das Game ab und an mit Freunden, es geht die reihe um bei wem wir zocken.Da war die Zahl möglicher Installationen fix erschöpft, da fühlt man sich garnicht verarscht, oder?Oh, und wehe einer hat vergessen es zu deinstallieren, dann geht sowieso nix mehr, Abend geplatzt.Schrott sowas....

    Auch toll sind Spiele die eine I-Net Verbindung ZWINGEND benötigen.Was soll das?Ich saß selbst schon 2x dank unfähigem Provider mehere Monate ohne Netz da.Dann soll ich mein gekauftes Spiel 50 Tage im Jahr nicht nutzen dürfen?Hallo?

    Ich habe damals schon auf Steam und damit Half Life verzichtet und werde es mit allen Firmen machen die ein ähnliches System durchziehen wollen.Oft verhindert oder erschwert zumindest ein Kopierschutz(neuerdings) den Weiterverkauf des Games, da ist bei mir sowieso Feierabend.Ich laß ja auch keine 50 Euro einfach so im schrank stehen, oder??

Weitere Artikel zu Ubisoft

... alle Artikel anzeigen

Top-Angebote

STYLE WECHSELN

Dauerhaft speichern?

PLATTFORMAUSWAHL

Weitere Plattformen

Dauerhaft speichern?

WIR PRÄSENTIEREN

Twitter

WERBUNG

UMFRAGEN
Dein Highlight der gamescom?

Bitte log dich ein oder registriere dich kostenlos

Detaillierte Anzeige