Preview - Battlefield Vietnam : Battlefield Vietnam

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Es war im Jahr 2002, als Electronic Arts mit 'Battlefield 1942' ein revolutionäres Spiel in die Läden brachte. Endlich war es einmal möglich, die Kontrolle über Flugzeuge, Fahrzeuge, Schiffe und Infanteristen zu übernehmen, ohne dabei auf eine exzellente Grafik verzichten zu müssen. Anfangs musste sogar 'Counter-Strike' bangen, bei den Spielerzahlen in Rückstand zu geraten. Nach zwei weiteren erfolgreichen Add-ons für 'Battlefield 1942', wurde im Juni 2003 'Battlefield Vietnam' erstmals offiziell angekündigt. Wir konnten nun einen ersten Blick auf die Kämpfe zwischen den Amerikanern und dem Vietcong werfen.
 

Viele haben sich daran versucht...
Von der Thematik her hätte sich Digital Illusions vielleicht etwas Aufregenderes heraussuchen sollen, denn der Vietnam-Konflikt wurde eigentlich bereits ausreichend in Titeln wie 'Vietcong' abgehandelt, doch damit müssen wir uns wohl abfinden. Das bewährte Spielprinzip von 'Battlefield' haucht jedoch dem Konflikt neues Leben ein. Zuerst müsst ihr euch für eine der beiden Fraktionen entscheiden und entweder die Untergrundkämpfer des Vietcong zum Sieg führen oder auf der Seite der Amerikaner den Krieg gegen den drohenden Kommunismus gewinnen. Zum Sieg müsst ihr auf der jeweiligen Karte möglichst viele Punkte erobern und diese halten, bis die Tickets eures Gegners bei null stehen. Während ihr im letzten Teil noch selbst bis acht zählen musstet, bis eine Flagge grau wurde beziehungsweise eingenommen war, könnt ihr euch neuerdings auf den Computer verlassen. Eine optische Anzeige gibt an, wie lange ihr euch noch innerhalb des Flaggenbereiches aufhalten müsst, um die Flagge euer Eigen nennen zu können. Zur Verteidigung mancher Flaggen könnt ihr dann auf feste Geschütze vertrauen, die sehr effektiv gegen Infanteristen eingesetzt werden können.

Zahlreiche Neuerungen
Da es sich nun um einen moderneren Konflikt handelt, den ihr nachspielen könnt, wurde das Waffenarsenal kräftig aufgepeppt. Die Schussraten der Snipergewehre liegen erheblich höher und ein altes Maschinengewehr wie die BAR wurde nun durch eine modernere M16 ersetzt. Aber auch in der Luft müssen sich die Piloten umgewöhnen, denn die Phantom-Jets sind um einiges schneller als die alten Spitfire-Propellerflugzeuge. Eure Flugzeuge können nun nicht nur konventionelle Bomben abwerfen, sondern auch Napalm (Brandbomben). Ebenfalls neu sind die Helikopter, die in das Spiel integriert wurden. Hier hat sich Digital Illusions wohl bei der 'Battlefield 1942' Modifikation 'Eve of Destruction' bedient, denn die Helis fliegen sich ähnlich schwer. Ein guter Pilot kommt dabei wohl kaum um einen Joystick herum, denn mit Maus und Tastatur stellt man wohl eher eine Gefahr für das eigene Team dar als für den Gegner. Das M79 ist nur ein Beispiel für die Maschinengewehre mit circa 100 Schuss, die nun ebenfalls angewählt werden können. Seid ihr einmal gestorben, so könnt ihr selbstverständlich zwischen den einzelnen Klassen (Medic, Ingenieur, Sniper, Infanterist) hin- und herswitchen. Erstmals habt ihr auch die Möglichkeit andere Skins auszuwählen oder eine Alternativwaffe eurer Klasse.

Gutes Handling
Bis auf die Steuerung des Helikopters gibt es keine Probleme bei 'Battlefield Vietnam'. Wie auch beim Vorgänger ist die Steuerung sehr direkt und ermöglicht gezielte Treffer mit Sniper-Waffen oder festen Geschützen. Auch die Steuerung der Fahrzeuge, beispielsweise Panzer oder Jeep, ist selbst für Anfänger kein Problem. Hier wurde sehr sauber gearbeitet.

 

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