Preview - Brothers in Arms: Earned in Blood : Brothers in Arms: Earned in Blood

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Knapp ein halbes Jahr ist seit dem Release des Taktik-Shooters 'Brothers in Arms' erst vergangen, da bringt Ubisoft im Oktober schon ein so genanntes 'neues Kapitel' auf den Markt. Anhand einer Preview-Version berichten wir euch jetzt von unseren ersten Eindrücken.

Knapp ein halbes Jahr ist seit dem Release des Taktik-Shooters 'Brothers in Arms' erst vergangen, da bringt Ubisoft im Oktober schon ein so genanntes 'neues Kapitel' auf den Markt. Nachdem ihr im Original Sergeant Matt Baker durch die entscheidende Phase des Zweiten Weltkriegs begleitet habt, verkörpert ihr dieses Mal Sergeant Joe Hartsock, der ebenfalls mit der 101st Airborne Division in der Normandie gelandet ist. Die Geschichte gleicht logischerweise im Großen und Ganzen der des ersten Teils: Ihr gewinnt neue Freunde, verliert geschätzte Kameraden, führt eure Einheit durch zahlreiche Schlachten, doch schlussendlich werdet ihr wohl allen Gefahren trotzen und den Krieg heil überstehen.

Das Gleiche noch mal

Was unterscheidet 'Earned in Blood' also von 'Brothers in Arms'? Um es kurz zu machen: Fast nichts. In der Singleplayer-Kampagne zieht ihr in der Regel mit mehreren Begleitern an eurer Seite durch französische Dörfer, kämpft gegen die Nazis und erfüllt wichtige Aufgaben, wie etwa das Beschaffen von medizinischen Gütern, um einen Mann aus euren Reihen vor dem Tod zu bewahren. Wie schon im ersten Teil könnt ihr dabei aber natürlich nicht im Stile von 'Medal of Honor' durch die Gegend rennen und alles abschießen, das sich bewegt, sondern müsst taktisch vorgehen. Per Mausklick weist ihr euren Begleitern bestimmte Positionen und Aufgaben zu, sodass sie beispielsweise die Feinde ins Sperrfeuer nehmen und ihr jenen über die Flanke in die Seite fallen könnt. Die im Vorgänger noch wenig brauchbare Taktikkarte wurde zu diesem Zwecke übrigens ein wenig erweitert, zudem dürft ihr die ein oder andere neue Waffe einsetzen. Auch die künstliche Intelligenz soll nun geschickter reagieren, wovon in unserer Preview-Version aber noch nicht allzu viel zu sehen war.

Ein interessantes neues Feature ist der Skirmish-Modus, in dem ihr entweder alleine oder mit einem Begleiter einzelne Missionen zusammenhanglos angehen könnt, was euch nach dem Bewältigen der Kampagne vor die ein oder andere Herausforderung stellen dürfte. Überdies haben die Entwickler den Multiplayer-Part ein wenig erweitert, der nicht nur mehr Maps bieten wird, sondern zugleich eine bessere Online-Unterstützung enthalten soll. In unserer Preview-Version konnten wir diesen Teil des Spiels allerdings noch nicht antesten. Eine Schwäche von 'Brothers in Arms' scheinen die Entwickler aber immerhin entschärft zu haben: Der mitunter viel zu hohe Schwierigkeitsgrad wird für das neue Kapitel deutlich gesenkt werden.

Technischer Stillstand

In Sachen Grafik bleibt alles beim Alten: Während die Charaktermodelle wie schon im Frühling einen guten Eindruck hinterlassen, wirken die Umgebungen und der noch immer sehr starre Levelaufbau einen Tick zu altmodisch – was aber nicht weiter verwundert, wenn man bedenkt, dass 'Earned in Blood' wiederum auch für PlayStation 2 und Xbox erscheinen wird. Die Soundkulisse wusste beim ersten Anspielen hingegen zu gefallen: Die Sprecher werden ihren Teil zur Atmosphäre zweifelsfrei beitragen, das ständige Donnern und Grollen von Bomben und Maschinengewehren sowieso.

Fazit

von Fabian Walden
Was Ubisoft mit 'Brothers in Arms: Earned in Blood' versucht, riecht schon so ein bisschen nach Abzocke, denn mehr als eine ganz nette Missionsdisk wird das 'neue Kapitel' leider nicht – wie auch, wo doch nur rund ein halbes Jahr seit dem Release des Originals vergangen ist. Wer 'Brothers in Arms' mochte, darf sich dennoch auf 'Earned in Blood' freuen.

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