Test - Burnout Legends (PSP) : Burnout Legends (PSP)

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Nach dem nun vierten ’Burnout’ für die Heimkonsolen spendiert Criterion den Arcaderacing-Fans eine mobile Variante des halsbrecherischen Rennspiel, die Strecken und Spielmodi aus den bisherigen ’Burnout’-Spielen kombiniert. Wir haben ’Burnout Legends’ in der Tester-Garage unter die Lupe genommen.

Nach dem nun vierten ’Burnout’ für die Heimkonsolen spendiert Criterion den Arcaderacing-Fans eine mobile Variante des halsbrecherischen Rennspiel, die Strecken und Spielmodi aus den bisherigen ’Burnout’-Spielen kombiniert. Wir haben uns das Rennspektakel auf der PSP genau angeschaut und sagen euch, was es mit dem Spiel auf sich hat.

Best of Burnout

’Burnout Legends’ setzt sich, kurz gesagt, aus den ersten drei Teilen der Serie zusammen und bietet die Strecken der jeweiligen Spiele. Von ’Burnout: Revenge’ ist nichts zu sehen, hier wird bloß der halbe Soundtrack der Konsolen-Variante beigesteuert. Dafür könnt ihr auf alle bisherigen Spielmodi, wie etwa das beliebte ’Road Rage’, ’Pursuit’, ’Hot Lap’ oder etwa ’Eleminator’, zurückgreifen. Beim Fuhrpark werden euch hingegen hauptsächlich die Wagen aus ’Burnout 3: Takedown’ geboten. Dazu gibt es noch eine Reihe so genannter legendärer Fahrzeuge, die aber erst einmal freigespielt werden wollen. An dieser Stelle gibt es zudem ein ganz besonderes Feature. Jede UMD schaltet nämlich nur fünf von insgesamt 25 Collector-Fahrzeugen frei. Die Restlichen müsst ihr in WLAN-Duellen gewinnen.

KI-Gummiband

Der ’Burnout’-typische World-Tour-Modus fasst das alles zusammen und bietet zahlreiche Events, die sich über die unterschiedlichen Fahrzeugklassen verteilen. So muss man Anfangs zwar mit relativ lahmen Compact-Wagen vorlieb nehmen, kann später dafür aber bei PS-starken Sportwagen das Gaspedal bis ans Blech drücken. Ebenso verteilen sich auch die ausgesprochen zahlreichen Crash-Kreuzungen über die Welt-Karte und bieten auch an dieser Stelle viele Herausforderungen.

Die KI-Gegner fahren in gewohnter Gummiband-Manier gegen euch, was dafür sorgt, dass sich die Fahrer ständig dem Spieler anpassen und man auch nach mehreren Crashs schnell wieder Anschluss findet. Gleichzeitig kann man diese aber nur schwer abhängen und einen großen Vorsprung herausfahren. Wer keine Lust hat, sich mit den KI-Fahrern zu messen, kann zudem im WLAN gegen seine Freunde spielen. Das funktioniert übrigens dank der Game-Sharing-Funktion auch mit nur einer UMD.

Wo ist der Sound?

Technisch ist ’Burnout Legends’ eine wahre Wucht. Die Grafik ist sehr schnell, bietet viele Details, wie etwa Spiegelungen und Partikeleffekte, und fährt an der Genrespitze mit der aktuellen Konkurrenz ’Ridge Racer’. Leider gibt es beim Klang einige Bugs wie etwa Aussetzer beim Sound. Zudem ist im Test zweimal nach einem Crash das Rennen nicht mehr weitergelaufen, was einen Neustart zwingend notwendig machte. Hier hätte man sicherlich mehr Zeit ins Beta-Testing stecken können.

Fazit

von R Kwiecin
’Burnout Legends’ ist eine hervorragende PSP-Portierung der heimischen ’Burnout’-Reihe und macht richtig Laune. Einzig die wirklich langen Ladezeiten bremsen den Spielspaß etwas und die UMD-Zugriffe saugen schnell den Akku leer. Wem das nichts ausmacht, der wird mit viel Spaß und Abwechslung belohnt.

Überblick

Pro

  • exzellente und flüssige Grafik
  • KI-Fahrer passen sich an
  • Game-Sharing-Funktion für WLAN-Duelle

Contra

  • einige Bugs, insbesondere beim Sound
  • lange Ladezeiten
  • absoluter Akku-Fresser

Wertung

  • PSP
    85
    %

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