Komplettlösung - Civilization 4 - Einsteigertipps : Civilization 4 - Einsteigertipps

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Kapitel 3: Landkultivierung

Grundlagen

Civilization IV
Ohne den geplanten Ausbau der die Stadt umgebenden Geländefelder ist kein Wachstum oder Fortschritt möglich. Trotzdem darf man nicht unüberlegt die Fläche mit nutzlosen Modernisierungen zupflastern, vor allem die jeweiligen Defizite der Stadt müssen hier ausgeglichen werden. Jede Stadt kann je nach Bevölkerungsdichte und kulturellem Einfluss bis zu 20 Geländefelder bewirtschaften. Zu Spielbeginn ist die Zahl der zur Verfügung stehenden Flächen naturgemäß begrenzt. An Modernisierungen stehen euch mit der Zeit immer mehr Arten der Landkultivierung zur Wahl: Bauernhöfe bewässern das Land und kurbeln die Nahrungsproduktion an oder sind für die Gewinnung bestimmter Bonus-Ressourcen nötig.

Minen auf Bergen und Hügelland sorgen für ein Anschwellen der Produktivität einer Stadt und durch Bau von Plantagen kann man die restlichen Bonus-Ressourcen ernten. Hütten hingegen steigern hauptsächlich die Geldeinnahmen, werden mit der Zeit immer größer und erwirtschaften so immer mehr Einnahmen für die eigene Zivilisation. Wer Defizite in der Produktivität ausgleichen möchte, kann dazu Werkstätten errichten. Trotzdem sollte die Versorgung mit Nahrung immer im Auge behalten werden, also auf ein gesundes Wachstum im Vergleich zur notwendigen Mindestversorgung geachtet werden. Tipp: Das Abholzen von Waldflächen spendiert der Stadt einen beachtlichen Produktionsbonus, der direkt in das gerade zu bauende Gebäude investiert werden kann und dessen Fertigstellung immens verkürzt. Die Staatsform Leibeigenschaft verkürzt die Bauzeit von Modernisierungen um 50%.

Vernetzung und Infrastruktur
Civilization IV
Nach der Errichtung der entsprechenden Modernisierung, um Bonus-Ressourcen abbauen zu können, muss diese durch eine Straße mit der Stadt verbunden werden. Ansonsten wird die Ressource nicht an die Siedlung geliefert. Damit jede Stadt vor allem von den Boni der Ressourcen profitieren kann, müssen per Straße die Städte im Reich miteinander verbunden werden, ein Handelsnetz entsteht. So erhält auch eine weit entfernt liegende Stadt die positiven Auswirkungen, wie beispielsweise mehr Zufriedenheit oder Gesundheit, von einem Geländefeld einer anderen Stadt. Aus diesem Grund sollte möglichst schnell die Technologie erforscht werden, die zum Straßenbau führt. Nebenbei beschleunigen Straßen erheblich die Fortbewegung eurer Einheiten.
Civilization IV
Mit Voranschreiten der wissenschaftlichen Forschung erhaltet ihr auch verbesserte Möglichkeiten, die Infrastruktur auszubauen. So verkürzt die Eisenbahn die Reisezeit noch einmal erheblich. Zu beachten ist dabei aber, dass zum Bau von Eisenbahnschienen die Bonus-Ressource Kohle verfügbar sein muss. Ressourcen, deren Nutzbarmachung erst erforscht werden muss, werden übrigens mit dem Erhalt der dazugehörigen Technologie auf der Karte sichtbar. Grundlage für die Landkultivierung, die Vernetzung und Infrastruktur sind die Bautrupps. Zwar gibt euch das Spiel immer einen Vorschlag, was auf dem jeweiligen Feld errichtet werden könnte. Jedoch sind diese nicht selten die schlechtere Wahl, weswegen ihr lieber eurer Erfahrung als der Automatisierung der Bautrupps vertrauen solltet.

Problembehandlung

Civilization IV
Eines der häufigsten Probleme, die sich einige Zeit nach Gründung einer Stadt ergeben können, ist ein gehemmtes Wachstum durch zu wenig produzierte Nahrung. Besonders an Örtlichkeiten, die über keinen Zugang zur Süßwasserversorgung eines Flusses verfügen oder im Umfeld nicht auf den Nahrungsschatz des Meeres zurückgreifen können, werden Nahrungsengpässe bzw. Hungersnöte die Stadtentwicklung lähmen. Ist die Siedlung zwar an keiner Süßwasserquelle gelegen, kann aber maritime Felder anzapfen, verdoppeln diese ihren Nahrungsausstoß ohne großen Aufwand durch die Errichtung eines Leuchtturms. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben, wird die Sache etwas schwieriger. Mit etwas Aufwand und der Erforschung der Technologie Öffentliche Verwaltung kann aber durch das Anlegen einer Kette von Bauernhöfen die Bewässerung von fruchtbaren in trockene Gebiete getragen werden. Ist zudem hügeliges Land im Umfeld der Stadt, sollten auf diesen Windmühlen errichtet werden, die so die ausgezehrten Bürger zusätzlich mit dringend benötigter Nahrung versorgen.

Möglicherweise kann eure hungernde Stadt wegen den Wachstumsproblemen fatalerweise noch nicht auf alle der bis zu 20 verfügbaren Geländefelder zurückgreifen, um so eventuell an ein nahrungsintensives Feld zu kommen. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr so schnell wie möglich Kultur verbreitende Einrichtungen, wie Obelisk, Bibliothek, Klöster, Theater oder Forschungseinrichtungen, in Auftrag geben und somit den Kultur-Output der Stadt in die Höhe treiben. Sobald sich die Stadtgrenzen erweitert haben, gehören Nahrungsengepässe möglicherweise erst einmal der Vergangenheit an.

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