Test - Crazy Taxi : Crazy Taxi

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Nachdem Dreamcast-Besitzer bereits seit über einem Jahr als verrückte Taxifahrer am heimischen Fernseher unterwegs sind, dürfen nun endlich auch die PlayStation 2-User ran. Denn mit 'Crazy Taxi' veröffentlicht Acclaim den ersten waschechten Sega-Titel auf einer Sony-Konsole. Ob die Umsetzung gelungen ist, erfahrt ihr im folgenden Review.

Crazy Taxi
Das Intro zeigt heisse Action-Szenen.

'Crazy Taxi' war einer der ersten ganz grossen Hits für Segas Dreamcast und wird von der Spielergemeinde immer noch als Arcade-Spass pur mit erfrischend innovativer Spielidee gehandelt. Kein Wunder, dass auch auf der PlayStation 2 die Chancen für einen grossen Erfolg gut stehen. Interessanterweise wird das Spiel aber nicht etwa von Sega selbst vertrieben, obwohl die Traditionsfirma mittlerweile ja zum Third-Party-Entwickler wurde. Da man letztes Jahr unbedingt den Sega-Arcade-Racer 'F335 Challenge' mit Ferrari-Lizenz für Dreamcast umsetzen wollte, aber Acclaim die alleinigen Rechte an der Lizenz für Konsolengames mit den italienischen Edelkarossen besass, einigte man sich folgendermassen: Acclaim veröffentlicht das von Sega entwickelte ‚F335 Challenge' für Dreamcast, dafür darf Acclaim nun drei PS2-Umsetzungen bekannter Dreamcast-Spiele auf den Markt bringen. Es handelt sich dabei um '18 Wheeler: American Pro Trucker', 'Zombie Revenge' und natürlich das nun vorliegende 'Crazy Taxi'.

Crazy Taxi
Wählt einen der vier Fahrer.

Inhaltlich hat sich bei 'Crazy Taxi' für PlayStation 2 gegenüber der Dreamcast-Version rein gar nichts geändert. So ist die Spielidee und das Gameplay immer noch gewohnt simpel: Zunächst wählt ihr den Spielmodus und einen der vier zur Verfügung stehenden Taxifahrer. Danach befindet ihr euch auch schon auf den Strassen einer an San Francisco angelehnten, fiktiven US-Stadt wieder. Ziel ist es, innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Personen von A nach B zu transportieren. Dabei darf natürlich nur ein Kunde auf einmal durch die Gegend kutschiert werden. Doch nicht nur das allgemeine Zeitlimit macht euch zu schaffen, sondern auch euer Passagier. Denn der verlässt wütend das Taxi, wenn sein Countdown vor dem Erreichen des Zielortes abgelaufen ist - natürlich ist dann auch nix mit Moneten. Diese braucht ihr aber unbedingt, um möglichst gut in der Endabrechnung abzuschneiden und so einen der vorderen Plätze in der HighScore-Tabelle zu erreichen. Doch es gibt ausser dem lieben Geld noch einen anderen Grund, wieso ihr die Passagiere zügig an ihrem gewünschten Ziel abliefern solltet - wart ihr besonders schnell, gibt es fünf Sekunden Bonus und bei akzeptabler Leistung immerhin noch zwei Sekunden.

Crazy Taxi
Los, steig aus!

So hetzt ihr also durch mit eurem Taxi durch das sonnige City-Ambiente, immer unter Stress. Es gilt, möglichst noch eine Sekunde herauszuschinden, um noch etwas mehr Geld mit dem Transport von Leuten zu verdienen. Um abzuschätzen, wie weit ihr den am Strassenrand wartenden Kunden fahren müsst, ist die Farbe des Kreises, den die Person umgibt, von zentraler Bedeutung. Ist er rot, erwartet euch einen kurzer Ausflug, bei orange geht es etwas länger, bei gelb noch weiter und bei grün müsst ihr wohl oder übel durch die halbe Stadt brettern. Natürlich erhält der Timer bei einem 'roten Passagier' nur wenige Sekunden bei Fahrtbeginn, bei einem grünen entsprechend mehr. Innerhalb dieser Ringe müsst ihr das Fahrzeug auch stoppen, damit der Kunde einsteigen kann. Bremst ihr direkt vor den Füssen der Person, sind wieder ein paar Sekundenbruchteile gespart, bis er einsteigt. Fahrt ihr dabei aber direkt auf den Passagier zu, springt dieser erschrocken zur Seite. Damit ihr immer wisst, wohin ihr den Kunden fahren sollt, zeigt euch ein Pfeil am oberen Bildschirmrand stets die ungefähre Richtung - den genauen Weg müsst ihr aber selber finden. Am Ziel angekommen wird dies von einem grünen Feld umgeben, in dem Taxi zum Stillstand kommen muss, damit der Mitfahrer aussteigen kann.

 

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