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Komplettlösung - Dark Souls : Ultraharte Lösung

  • PS3
  • X360
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Zeitrahmen: 10 MinutenSchwierigkeitsgrad: schwerUnser Level: 98

Lasst euch nicht von der astronomisch hohen Levelzahl irritieren, die wir für unser Spiel benötigten: Einerseits haben wir uns lange Zeit recht dämlich angestellt, andererseits hatten wir mit einer landläufig bekannten Technik, die viele erfolgreiche Spieler vor uns angewandt haben, so unsere Probleme. Vorweg: Baut für diesen Kampf eine möglichst kräftige Waffe mit Feuerschaden. Unser Blitzspeer hat jedenfalls nur zwei Drittel von dem Schaden eines vergleichbaren Flammenspeers verursacht.


Aschefürst Gwyn ist nichts weiter als ein verdammt guter und verdammt schneller Schwertkämpfer. Zähe Fernkampftaktiken oder gewitzte Magieattacken sind damit vom Tisch, weil deren Anwendung viel zu lange dauert. Gwyns Waffe fügt euch sowohl physischen als auch Feuerschaden zu. Gwyns zahlreiche Angriffe lassen sich in drei Gruppen zusammenfassen:

  1. Schnelle Schwertschlagkombinationen, die jeweils relativ wenig Schaden machen

  2. Langsame Schwertschläge, die eure Ausdauer im Blockzustand massiv aufbrauchen

  3. Treten und greifen, wobei euch Letzteres mit Abstand die meiste Energie kostet

Theoretisch ist es möglich, sämtliche Angriffe der ersten beiden Gruppen mit dem Schild zu blocken. Ihr müsst hierfür “nur“ im richtigen Moment, ergo kurz bevor das Schwert auf euch einprasselt, die korrekte Schultertaste drücken (abhängig davon, ob ihr einen Links- oder Rechtshänder-Charakter spielt). Gwyn strauchelt daraufhin für einen kurzen Moment, den ihr prima zum Kontern nutzen könnt. Einzig gegen das Treten und Greifen ist dieser Trick nutzlos, weshalb ihr diesen Attacken via Rückwärtsrolle ausweicht.

Das große Problem an dieser grauen Theorie: Gwyn ist wirklich VERDAMMT schnell. Seine einzelnen Angriffsarten zu registrieren und auf diese korrekt zu reagieren, ist nur mit höchster Konzentration machbar. Wir haben es ein paar Mal geschafft, ihm die halbe Lebensenergie abzuknabbern, bis bei uns die Nerven durchgingen und wir einen Fehler machten, der tödlich endete.

Die zweite Taktik, die uns sinnvoll erschien, zielt auf Geduld ab. Visiert Gwyn direkt bei Kampfbeginn an und marschiert rückwärts in Richtung des Steinhaufens, den ihr an der Seite ortet. Lauft um diesen stets mit gezücktem Schild herum und haltet die Schläge von Gwyn aus. Wenn er nach euch greift, haltet ihr weiterhin kurz Abstand und schlagt ihn ein- bis maximal zweimal, sofern sein Griff ins Leere ging.

Doch erneut sorgt dieses Geduldsspiel für ein Ärgernis, sobald Gwyn euch nonstop mit Angriffen der zweiten Gruppe traktierte: In Nullkommanichts ist eure mächtig aufgepowerte Ausdaueranzeige aufgebraucht, woraufhin euer Charakter strauchelt und nahezu wehrlos ist. Zwar könnt ihr euch dann mit Seitwärtsrollen in Sicherheit bringen, nur führen die folgenden Hiebe zu einem enormen Lebensenergieverlust oder gar zum Tod. Heilen funktioniert mit dieser Technik ebenfalls nur ganz selten und auch nur dann, wenn Gwyn nach dem Spieler greift.

Die dritte und letzte Taktik ist vergleichbar mit derjenigen, die wir bei den vier Königen und dem Feuer-Dämon erfolgreich angewendet haben: Zieht Havels Rüstung an und zaubert sofort zu Kampfbeginn den Pyromantenzauber Eisenfleisch. Da Gwyn keinen Blitzschaden verursacht, steckt ihr die gesamte Zauberspruchdauer über jeden noch so heftigen Schlag locker weg und selbst das Greifen zaubert nur ein müdes Lächeln auf eure Lippen. Nur sind leider die dreißig Sekunden, die einem schlechten Magier gewährt werden, alles andere als ausreichend und ein erneutes Zaubern der Fähigkeit fällt aufgrund Gwyns Geschwindigkeit schwer.

Erst sehr, sehr spät (sprich gute zehn verzweifelte Spielstunden später) kamen wir auf eine weitere grundlegende Taktik, die sich auf den ersten Blick wie Selbstmord anhört: In unserem siegreichen Versuch haben wir unseren Schild nicht konstant hochgehalten, sondern immer nur bei den leichten Schlägen der ersten Gruppe. Diese dezimieren die Ausdauer nur geringfügig. Die Attacken der zweiten Gruppe hingegen haben wir mutig ausgehalten: Das tut zwar weh, ist aber definitiv besser, als wenn nach einem Schlag die Hälfte bis zwei Drittel der Ausdauer futsch ist. So hingegen wird diese gar ein Stückchen aufgefrischt. Alternativ wäre es freilich möglich, solchen Schlägen per Rolle auszuweichen. Nur benötigt ihr dafür wieder Nerven aus Stahl, ein perfektes Reaktionsvermögen und falls es schiefgeht, sind sowohl Ausdauer als auch Lebensenergie reduziert.

Letztlich haben wir die zweite und die dritte Taktik mit diesem billigen Trick kombiniert: Zuerst haben wir uns mit Havels Rüstnug sowie Eisenfleisch aufgepowert und Gwyn mit leichten (wichtig aufgrund der Ausdauerproblematik) Schlägen traktiert. Wir haben dabei nicht einmal geblockt, um mehr Ausdauer für unsere Angriffe übrig zu haben, und grob geschätzt alle zehn Sekunden einen Estus-Flakon eingenommen.

Nach der Eisenfleisch-Phase sind wir zur Geduldsphase übergegangen: Wir haben Gwyn auf Distanz gehalten und sind dabei stets um den Steinhaufen gelaufen. Seine leichten Schläge haben wir geblockt und seine harten eingesteckt. Bei einem Greifversuch entschieden wir uns entweder für das Heilen oder einen Angriff, abhängig von unserem derzeitigen Lebensenergiestand.

In dem Moment, als seine Energie knapp unter der Hälfte und knapp über einem Drittel lag, haben wir beim folgenden Greifversuch erneut Eisenfleisch auf uns gezaubert und ihm dann den Rest gegeben.

Danach bleibt euch nur noch eine Entscheidung: Rastet ihr am Leuchtfeuer, das nach eurem Sieg erscheint, oder verlasst ihr das Gebiet?

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