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Diablo III - Review

Schon der Einstieg wirft altbekannte Fragen auf. Welcher Charakterklasse soll man sich widmen? Den Barbaren kennen wir ja: mittenrein ins Getümmel. Der Zauberer ist auch nichts Neues: schön aus der Entfernung mit Magie loslegen. Vielleicht dem Mönch, der sich irgendwie ein bisschen als Barbar light entpuppt und neben seinen Tritten und Schlägen sogar ein paar Unterstützungsfähigkeiten für die Mitspieler hat. Oder dem Dämonenjäger, der mit Pfeil und Bogen, Armbrust und Bolzen sowie trickreichen Fallen aus der Distanz agiert. Oder doch lieber dem Hexendoktor, quasi der Nekromant in der Voodoo-Version, mit tödlichem Gift, Zombies, Fröschen und Spinnen.

Alle fünf Klassen spielen sich sehr unterschiedlich und im Grunde ist es ja egal. Der richtige Fan bringt sowieso von jeder Klasse mindestens einen auf Level 60. Schade nur, dass es selbst 2012 nicht möglich ist, der Spielfigur ein individuelles Aussehen zu verpassen. Technisch ist Diablo III ohnehin nicht auf dem neuesten Stand, auch wenn die Umgebungen hübsch und stilgerecht sind und die Kämpfe mit viel – manch mal zu viel – Effekthascherei dargestellt werden.

Nur für Jäger und Sammler

Doch worum geht es eigentlich? Im Grunde um nicht viel mehr als in den Vorgängern auch. Erneut rühren sich die dämonischen Kräfte von Sanktuario und nebenher kracht ein Komet ins alte Kloster von Tristram. Die höllischen Armeen erwachen wieder und eine Hexe namens Maghda hat nicht wenig Anteil daran. Die Erzdämonen Belial und Azmodan beginnen, sich auszutoben und Angriffe auf die Menschheit zu starten. Und nicht zuletzt erscheint auch Urbösewicht Diablo selbst wieder auf der Bildfläche. Im Prinzip also nicht viel anderes als im Vorgänger. Vier Akte, drei fiese Dämonen und dazwischen jede Menge Gemetzel mit Dämonenscharen und deren Anführern. Immerhin, vertont hat Blizzard die hauchdünne Geschichte richtig gut und die sporadischen Zwischensequenzen sind echte Hingucker.

Diablo III - Was ist Diablo III? Trailer (dt.)

Im Grunde ist die Handlung ohnehin Nebensache, denn es ist ein Diablo und das heißt: metzeln und sammeln. Das gewohnte Spielgefühl stellt sich schnell wieder ein. Kein Wunder, hat Blizzard doch am eigentlichen Konzept absolut gar nichts geändert. Aus der Iso-Perspektive steuert ihr euren Helden durch vier Akte mit unterschiedlichen Umgebungen rund um Tristram, das Arreat-Gebirge und – man staune – den Himmel. Blizzard betreibt hier ein wenig Recycling, denn wirklich neu wirken die Szenarien nicht, wenn man bereits den Vorgänger gespielt hat. Allerdings fühlt man sich gleich wie zu Hause und dadurch, dass weite Teile der Umgebungen wieder zufällig generiert werden, ist es immer wieder ein kleines bisschen neu. weiter...

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Kommentare zu Diablo III

  • Nachtrag

    Und um Missverstaendnisse zu vermeiden: Der Stadtbesuch bezieht sich auf Wildnis, nicht Bossfights.

  • "Das gleiche gilt für den Wechsel der Fähigkeiten. Wenn du in der Wildnis diese wechselst, wirste eh mit einem langen Cooldown bestraft - von daher wird wohl keiner mit Verstand seine Fähigkeiten beim Boss wechseln. Außer es ist zwingend nötig."

    Fix in die Stadt (3 Sek. Cast), switchen und zurueck.

    -

    "Diesen Buff gibt's aber erst ab lvl 60 und die Hauptgruppe der Spieler und Leser dürfte ab diesem Level nicht mehr weiterspielen, bzw keinen Grund sehen sich durch das unfaire Inferno zu prügeln."

    Wenn die "Hauptgruppe der Spieler" nicht weiterspielt und nicht die Chancen nutzt, ist das nicht die Schuld der Entwickler, sondern deren Angelegenheit

    Inferno ist nicht unfair. Inferno ist schwer.

  • Andreas hat das Spielz u einem anderen zeitpunkt getestet und somit auch zu diesem zeitpunkt bewertet. Wenn er jetzt die Wertung ändern würde, wäre das irgendwie...naja, sinnlos.
    Ein nachtest wäre eine Möglichkeit, aber einen Nachtest bei einem Spiel, das noch nicht einmal einen Monat draußen ist? :huh:

  • Meine Meinung ist, aufgrund der vielen technischen Probleme seitens Blizzard sollte die Wertung um mind. 5 % reduziert werden. Die ständigen Login-Probleme und Serververbindungsfehler verleiden einem den Spielspaß. 15 Tage nach Release und Onlinezwang darf sowas eigentlich nicht mehr passieren. Laggs inklusive.

  • Bandyto: "Die Identifizierung ist gut geloest"

    Nein, es ist sogar schwachsinn, worin liegt der Grund des Identifizierens? Das man einmal Rechtsklickt? Hätte man doch rauswerfen können. Macht weder Sinn noch Spass!

  • Zitat
    Mehrere Skillungen muss man sich nicht zurechtlegen, sondern einfach rasch in die Stadt teleportieren und aendern. Dass das im Bossfight nicht erwuenscht ist, ist sinnig und bedarf hoffentlich keiner weiteren Begruendung. Zwei Waffensets wurden doch letztendlich nur zum MF-Stacking kurz vorm Killing Blow verwendet.


    Ach, dir ist offenbar nicht bewußt, dass manche Klassen sowohl offensiv als auch defensiv gespielt werden können, mh? Wenn man keine feste Gruppe hat und demnach häufiger zwischen den eigenen Rollen und Builds wechseln muss, besteht der Waffenwechsel durchaus aus mehr als nur MF.
    Das gleiche gilt für den Wechsel der Fähigkeiten. Wenn du in der Wildnis diese wechselst, wirste eh mit einem langen Cooldown bestraft - von daher wird wohl keiner mit Verstand seine Fähigkeiten beim Boss wechseln. Außer es ist zwingend nötig.

    Zitat
    Sind sie nicht, sofern man den Nephalem Valor Buff hat und im Vergleich zum Vorgaenger ist dieses System deutlich abwechslungsreicher, da beispielsweise stundenlange 5-Min-Runs zu Meph auf Hell entfallen.


    Diesen Buff gibt's aber erst ab lvl 60 und die Hauptgruppe der Spieler und Leser dürfte ab diesem Level nicht mehr weiterspielen, bzw keinen Grund sehen sich durch das unfaire Inferno zu prügeln. Zudem ist es wirklich so, dass die Bosse weniger "gute" Beute mit sich herumtragen, das wurde ja von Blizzard schon irgendwann mal bestätigt. Der Sinn dahinter ist, die diversen Bossruns zu unterbinden und die Spieler stattdessen zu motivieren Goldtruhen und Random-Mobs zu jagen.

  • "Von Nachteil ist allerdings, dass ihr augenscheinlich bei der Auswahl der Mehrspielersitzungen keinen Partien unterhalb des von euch erreichten Schwierigkeitsgrades beitreten könnt."

    Damit moechte man Griefern die Moeglichkeit nehmen, Spiele zu betreten und aufgrund des deutlich hoeheren Levels alle relevanten Mobs zu toeten, sodass die Partie fuer die anderen Teilnehmer vorueber ist.

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    "Vielleicht der einzige echte Nachteil ist, dass die Kampfstärke der Spielfigur letztendlich doch deutlich mehr von der Ausrüstung als von ihren Fähigkeiten abhängt."

    Die Vorgaenger basierten ebenfalls auf diesem Prinzip und geniessen hohes Ansehen bei aelteren Spielern bzw. Leuten, welche diese noch gespielt haben, als sie released wurden. Diablo war seit eh und je ein Gear-Spiel. Abgesehen davon spielt der eigene Skill eine nicht zu unterschaetzende Rolle, was man spaetestens in Inferno doch sehr gut beobachten kann.

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    "Solisten geraten mitunter an ihre Grenzen, spätestens ab „Hölle“ gibt es ab und an Gegnerkombinationen, die kaum zu schaffen sind. Sofern man sich aufgrund des unschönen, aber offenbar nötigen und im Hinblick auf die Auktionshäuser verständlichen Online-Zwangs überhaupt solo auf die Socken machen möchte."

    Hier greift ebenfalls der Gear-Aspekt. Zu Beginn von Inferno habe ich manches Pack fuer unschaffbar gehalten bzw. es tatsaechlich nicht geschafft. Nachdem ich laengere Zeit besseres Gear zusammengefarmed hatte, gingen auch diese. Zugegeben ist es streckenweise extrem hart, aber das ist nunmal Inferno.

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    "Das ist vorbei, jeder Spieler hat seine eigene Beute und bekommt auch nur diese zu Gesicht. Allerdings könnten es hier und da noch ein paar Optionen mehr sein. Der Chat ist noch ausbaufähig, ein Gildensystem ist nicht zu entdecken."

    Was fuer Optionen? Kritik sollte konstruktiv sein. Wozu benoetige ich eine Gilde in D3? Ich adde zu meiner Liste, wenn ich mag und spiele weiter. Gildenaehnliches Spielen ermoeglicht mir die F-List, welche mir das Einladen der gewuenschten Spieler, Freunde, "Gildenmitglieder" problemlos ermoeglicht.

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    "Ein paar Aspekte sind allerdings auch der Schere zum Opfer gefallen. Das Identifizieren von Gegenständen funktioniert mit simplem Rechtsklick ohne Schriftrolle, auch das Teleportieren in die Stadt ist jederzeit ohne Rolle möglich. Vermisst haben wir zudem die Möglichkeit, zwei Skillungen oder Ausrüstungssets zu verwenden."

    Die Identifizierung ist gut geloest, da es keinen Unterschied macht, ob ich fuer wenige Sekunden in die Stadt reisse, um Cain aufzusuchen oder selbige Sekunden aufbringe, um den betreffenden Gegenstand eigenhaendig zu identifizieren. Der Neugier-Ueberraschungs-Effekt ist nach wie vor vorhanden. Mehrere Skillungen muss man sich nicht zurechtlegen, sondern einfach rasch in die Stadt teleportieren und aendern. Dass das im Bossfight nicht erwuenscht ist, ist sinnig und bedarf hoffentlich keiner weiteren Begruendung. Zwei Waffensets wurden doch letztendlich nur zum MF-Stacking kurz vorm Killing Blow verwendet.

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    "Die „großen Bosse“ wie Belial, Azmodan und Diablo sind nämlich ausgesprochen geizig. Blizzard will damit verhindern, dass das Spiel am Ende in „Boss-Runs“ ausartet. Es sind eher die Truhen und zufälligen Zwischenbosse, die mal etwas fallen lassen. Allerdings ist die Drop-Rate im Schnitt nicht besonders hoch – ein Schelm, wer Böses dabei denkt im Hinblick auf das kommende Echtgeld-Auktionshaus. Hinzu kommt, dass in Relation zur jeweiligen Umgebung oft sehr minderwertige Beute fällt. Wer aus einem 45-50er-Gebiet mit Level-32-Beute hinausstiefelt, grummelt schon ein wenig vor sich hin."

    Sind sie nicht, sofern man den Nephalem Valor Buff hat und im Vergleich zum Vorgaenger ist dieses System deutlich abwechslungsreicher, da beispielsweise stundenlange 5-Min-Runs zu Meph auf Hell entfallen. Ebenso bringen die hoeheren Schwierigkeitsgrade nicht die Garantie, sondern lediglich die Chance auf besseren Loot. Die Implikation, dass Blizzard damit das RMAH befeuern moechte, ist unangebracht, da ich - der Spieler - letzten Endes nach wie vor mein Gear selbst farmen kann und Spekulationen ueber etwas noch gar nicht Veroeffentlichtes (RMAH) bringen rein gar nichts.

    -

    "Die Runen aus früheren sind leider passé."

    Ja, die haette ich mir ebenfalls gewuenscht. ;)

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    "Praktisch: Die Kiste ist diesmal charakterübergreifend, das heißt, ihr könnt mit allen Charakteren darauf zugreifen. Selbiges gilt übrigens auch für das Barvermögen und die Handwerksrezepte."

    Das ist wirklich spitze von Blizzard. Erleichtert das Charmanagement ungemein.

    -

    Fazit: In manchen Punken ein unueberlegter Test. Gut Ding will Weile haben.

  • In diesem Fall liegt wohl der Fehlerteufel bei Blizzard, was die Frameprobleme seit der Wartung angeht. Man sollte aber auch bedenken, das es durchaus auch Probleme gibt, die der Provider verursachen kann.
    Ich denke da mal zurück an diese Problematiken mit 1&1, wo plötzlich das einloggen in sämtliche Blizzarddienste nicht mehr möglich war... :rolleyes:

  • kann ja nicht sein das ich 50 level an einer 2000er leitung mit nem kumpel zocke und nach der wartung (20.5 / Bnet wartung) habe ich selsbt in akt 1 bei den ersten zombies frameeinbrüche bis 10fps und in gruppemkäpfen bis 5 fps. mit freunden zusdammen hab ich teilweise stillstände bis 1 minute.....diablo 3 ist momentan ne totale tortur.

    PS: ich habe nichts an der hardware oder software geändert.

  • Zitat von »KingKali«
    Ich gehöre zu den wenigen glücklichen die seit 20.5 massive FPS Einbrüche haben. Es ist unspielbar und die LAtenzen tanzen von 200-1200. Vorher lief es super flüssig....im Forum quellen die Threads über von Leuten die das au haben. Noch wer hier der ne Ati Karte hat und net daddeln kann?


    Frameeinbrüche habe ich nicht aber je nach dem wann man Spielt geht die Latenz auch bei mir stark nach oben mit 250ms sagt mir das Game dass ich in "grünen" Bereich bin, aber 1200ms waren auch schon vorhanden was teilweise zum wipe geführt hat.

    Morgens um 9 komme ich auf eine Ping von <100ms bäääääääm^^

  • Ich gehöre zu den wenigen glücklichen die seit 20.5 massive FPS Einbrüche haben. Es ist unspielbar und die LAtenzen tanzen von 200-1200. Vorher lief es super flüssig....im Forum quellen die Threads über von Leuten die das au haben. Noch wer hier der ne Ati Karte hat und net daddeln kann?

  • @BitByter
    Mich stört das es keinen Perma-Save gibt. Wenn man sich gerade durch einen Dungeon gekämpft hat und kurz vor der nächsten Ebene steht und dann gehen mal wieder die Blizzard-Server in die Knie, dann ist das schon extrem ärgerlich. Und die Story ist eben einfach viel zu kurz. Man kann sich ja noch genau an jedes Wort erinnern wenn man wieder von vorne beginnen muss. Das kanns einfach nicht sein.

  • Tschuldige irgendwas ist verrutscht.

    Also, habt ihr schon gemerkt dass der charackter im 1. Bild auf seite 1 aussieht wie shao khan aus mortal kombat?

  • Habt ihr schon gemerkt:

    Inhalt

  • Bin seit gestern in Hölle angekommen. Spiel nen Mönch auf Lvl 51. Komme bisher ganz gut klar damit. Natprlich sind ein paar Champion Packs unglaublich schwer, aber das ist halt das Salz in der Suppe. Gehört halt dazu!

    Mein Kollege tut sich mit dem Zauberer wesentlich schwerer bis jetzt!
    Kann also nicht bestätigen, dass es für Nahkämpfer schwieriger ist als für Fernkämpfer

Informationen zu Diablo III

Titel:
Diablo III
System:
PC PlayStation 4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360
Entwickler:
Blizzard Entertainment
Publisher:
Activision Blizzard
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-4
Release:
15.05.2012
Off. Seite:
Watchlist:
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