16.11.2012 - Marcel Wolf
Wir schreiben das Jahr 2000. Die Welt war nicht untergegangen und das große Computer-Chaos war ebenfalls nicht ausgebrochen - zum Glück für alle Videospieler und Verfechter des Schleich-Genres. Denn im November des gleichen Jahres erblickte Hitman: Codename 47, das Erstlingswerk der dänischen Spieleschmiede IO Interactive, exklusiv auf dem PC das Licht der Videospielwelt.
Der Spieler schlüpfte in die Rolle des genetisch manipulierten Testsubjekts Nummer 47, der zu Beginn des Spiels in einem Sanatorium in Rumänien erwacht. Den Instruktionen einer Lautsprecherstimme folgend, wird er hier im Gebrauch von diversen Nahkampf- und Feuerwaffen geschult und zu einem gewissenlosen Killer ausgebildet. Praktisch, diente die Ausbildung dem Spieler doch auch gleich als Einführung in die grundlegende Spielmechanik. Unter Einsatz der Fähigkeiten von 47 und durch das Ausschalten einer Wache gelingt die Flucht aus der Anstalt. Schnellvorlauf ein Jahr in die Zukunft: Agent 47 arbeitet inzwischen als professioneller Auftragskiller für die sogenannte Internationale Auftragsagentur, kurz ICA. Nun galt es, über den ganzen Globus verteilt vier kriminelle Superhirne aus dem Verkehr zu ziehen. Erster Zwischenstopp: Hongkong.
Zu Beginn einer jeden Mission erhielt man in einer Einsatzbesprechung Informationen über die Zielperson, konnte Waffen und Equipment auswählen und rudimentär das Angehen des Auftrages planen. Ähnlich dem im selben Jahr erschienenen Deus Ex warf auch Hitman den Spieler in relativ weitläufige Areale mit offener Levelstruktur. Der Clou an der Sache: Wann und wie man die Zielperson erledigte, lag komplett in der eigenen Hand. So konnte man ohne Umschweife die Waffen zücken und alles niederballern, was sich einem in den Weg stellte. Das war zwar effektiv, aber nicht gerade unauffällig. Zudem führte diese Art des Vorgehens zur Schmälerung des Lohns. Wer sich wie ein waschechter Auftragskiller verhalten wollte, brachte seine Gegner lautlos um die Ecke, versteckte deren Leichen und bemächtigte sich ihrer Kleidung - noch heute ein Markenzeichen der Serie. So und nicht anders sollte Hitman gespielt werden.
So zahlreich die Wege zur Tötung der Zielperson waren, so vielfältig war auch das Waffenarsenal von Agent 47. Vom Blasrohr über M4 und Minigun bis hin zur fernzündbaren Mine deckte es so ziemlich alles ab, was das Auftragsmörderherz begehrte. Allem voran war jedoch die mittlerweile berühmt-berüchtigte Klavierseite herausragend, die ein leises Ausschalten von Feinden kinderleicht machte und deshalb auch heute noch zum Standardrepertoire von 47 gehört.
Mit über 600 000 verkauften Exemplaren war Hitman: Codename 47, zumal auf nur einer Plattform, ein Erfolg. Fans des Stealth-Genres kamen hier voll auf ihre Kosten und die Fachpresse lobte den Titel vor allem für seine spielerischen Freiheiten und die spannenden Aufträge. Bemängelt wurden hingegen die triste Optik sowie der hohe Schwierigkeitsgrad, was nicht zuletzt daran lag, dass man während der Missionen nicht speichern konnte. Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet das Spiel aber speziell wegen seiner moralisch bedenklichen Thematik der Auftragsmorde und der expliziten Gewaltdarstellung. Obendrein war es eines der ersten Spiele, das mithilfe der Ragdoll-Engine relativ realistisch die Bewegungsabläufe von Leichen simulierte. Genauso konsequent wie Agent 47 in seiner Vorgehensweise war daher auch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, sodass Hitman: Codename 47 in Deutschland kurzerhand auf dem Index landete. weiter...
Hitman: Absolution - Review [33]
Sie ist sein Markenzeichen: die knallrote Krawatte. Wie so einige andere alte Gewohnheiten legt Agent 47 diese nun...
Hitman: Absolution - Preview [16]
Kann sich Agent 47 mit gezückter Waffe bis zum Ziel durchballern? Die letzte Vorschau vor dem Test verrät es euch.
Hitman: Absolution - Preview [2]
Das neue Hitman ist immer noch für Überraschungen gut. Auf der gamescom wurde erstmals der Contracts-Modus vorgestellt.
Hitman: Absolution - Preview [10]
Endlich konnten wir selbst Hand anlegen und steuerten Agent 47 durch eine nagelneue Mission.
Hitman: Absolution - Preview [19]
Nach rund sechs Jahren will die tödlichste Glatze der Videospielwelt beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen...
Hitman: Absolution - Preview [10]
Agent 47 kehrt nach fünf Jahren in den Konkurrenzkampf der Schleichspiele zurück und bringt einige Neuerungen mit.
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Kommentare zu Die Serienkiller-Serie
nicht der erste auftritt in dem neuen jahrtausend ]>(
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Stimmt habe ich auch noch nicht gelesen.

Werde mir das Spiel auch kaufen, aber erst zu Wheinachten
Jetzt erstmal Blood Money (X360) auf Experte oder Profi durchzocken und Erfolge holen, will die 1000 haben
Morgen hol ich mir Absolution endlich ab!
Ich hab mein Spiel warum auch immer heute schon bekommen... Seltsame Welt oO
Er ist vier Monate alt, aber ja dennoch genauso aktuell wie im Sommer. Da bei uns ja deswegen kein Platz verloren geht für andere Themen, halten wir das auch für ein legitimes Mittel, ältere Artikel nochmal "hochzuziehen". Hat vielleicht auch noch nicht jeder gelesen
zum nahen release ... is doch okay
...schon wieder News-Recycling?! Der Bericht ist schon vier Monate alt und wird jetzt nochmal gepusht...
Hitman bleibt Hitman
Ein schwarzer Anzug, ein kahl rasierter Schädel und ein Strichcode auf dem Hinterkopf. Das sind die unverkennbaren Markenzeichen von Agent 47, der zu Beginn dieses Jahrtausends seinen ersten Auftritt auf den Computern dieser Welt feierte. Mit Hitman: Absolution kehrt der Glatzkopf nun auf die Mattscheiben der Spieler zurück. Für uns Grund genug, eine Reise in die Vergangenheit zu wagen und die Geschichte rund um den...
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Wirklich schönes Special, gut geschrieben.
Da bekommt man gleich Lust nochmal Contracts und Blood Money durchzuspielen. Der neue Teil wird sowieso gekauft am PC.
kann mich leider gar nich mehr so genau erinnern an die ganzen aufträge
bei pool & co. klingelt es aber . generell fand ich es aber immer sehr gut, hab es auch so gezockt, das immer alles ganz sauber und unauffällig von der bühne geht
Hitman ist schon eine gute Serie. LEdiglich an dem Umfang mancher Missionen und der Inszenierung kann noch gearbeitet werden. Die Auswirkungen zwischen Rambo und schleichen in Blood Money waren mir zu maginal (bekanntheit durch die ZEitung usw...). Und vom "durch die Wand" schauen bin ich auch nicht angetan. Hoffe man vergisst bei der ganzen Inszenierung nicht das das ganze kein Film,sondern ein Spiel ist. Kurz und Knackig reicht mir hier einfach nicht.
(Teil 4).Mardi Gras mit dem Klavier und als Clown verkleidet waren auch gut. Generell alle Sachen wo man kreativ morden musste.
Bester Moment??? Hm, als ich den Grill mit zu viel Benzin befeuert habe und die Hausherrin dann am Ende wie nen Brikett im Pool lag
Oh man wo ich das Special lass zu der Hitman-Reihe dann musste ich immer schmunzeln, ob jetzt die Szene in der Oper
wo man die Waffe austauscht. Oder wo man als Weihnachtsman den Boden des Pools sprengte wo die Zielperson einfach in den Abgrund gespült wird.Aber auch die alten Teile wo ich mich leider nicht mehr so Erinnere einfach grossartig. Was war eigentlich Euer bestes Erlebniss in den Hitman-Reihe würde mich echt wunder nehmen? Vielleicht erinnere ich mich wieder und kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen
dachte mir schon, dass das irgendwie sehr eigenartig geschrieben wurde und auf einmal ein krasser Sprung zu Hitman Absolution kam
schön das kurz auf den soundtrack und jesper kyd eingegangen wird . musikalische untermalung fand ich bei 47 immer sehr gut und wichtig
@lost555: Oha, mir ist gerade erst aufgefallen, dass im Blood-Money-Abschnitt mehrere Absätze fehlen, die ursprünglich noch da waren. Da ist uns offensichtlich ein kleiner Unfall zu unserem eigenen Nachteil passiert. Die fehlenden Absätze werden jetzt gleich noch mal nachgetragen.