22.10.2010 - Andreas Philipp
Alles richtig gemacht haben die Entwickler bei der Handlung, die uns vor allem eins zeigt: Ein Leben als Kurier ist bei UPS und DHL definitiv sicherer als im postnuklearen Nevada. Das muss auf jeden Fall die Hauptfigur des Spiels feststellen, denn nach einem etwas dubiosen Kurierauftrag wacht sie mit kräftigem Gedächtnisschwund in den Händen eines Arztes im kleinen Kaff Goodspring auf. Böse Buben haben unserem armen Boten eine Kugel in den Kopf geschossen, ihn eingebuddelt und ihm natürlich seine Lieferung abgenommen. Nur mit Glück überlebt unser Held und ist nicht wenig interessiert an der Frage, wer ihm diese Suppe eingebrockt hat.
Die Spurensuche führt uns, nachdem wir unserem Helden Geschlecht, Aussehen und verschiedene Charakterwerte und Besonderheiten verpasst haben, quer durch Nevada in Richtung der Stadt, die niemals schläft: New Vegas. Denn so heißt das ehemalige Las Vegas, nachdem die Welt, wie wir sie kennen, in der nuklearen Apokalypse zerstört wurde und nur wenige Menschen überlebt haben. Das wäre alles nur halb so schlimm, würde es auf dem Weg nicht von mutiertem Viehzeug, Banditen, Ghulen und radioaktiv verseuchten Gebieten wimmeln. Hinzu kommt der offene Krieg zwischen der Neuen Kalifornischen Republik und der „Caesars Legion" genannten Zusammenrottung von Überlebenden, die sich um die Wasservorräte des Hoover-Damms prügeln.
So weit, so gut. Fallout: New Vegas übernimmt im Großen und Ganzen die Spielelemente des Vorgängers Fallout 3. Erneut handelt es sich um ein Rollenspiel, das ihr wahlweise aus der First- oder der Third-Person-Perspektive spielen könnt. Erkundung, Dialoge, zahlreiche Quests und Kämpfe stehen dabei im Vordergrund. Neben den Hauptaufgaben der Geschichte entdeckt ihr immer wieder neue Örtlichkeiten, die ihr erkunden dürft. Es gibt sehr viele Nebenaufgaben und ihr trefft auf eine ganze Reihe bizarrer Persönlichkeiten in dieser rauen Spielwelt.
Den Schwerpunkt bilden selbstverständlich die Quests, auf deren Basis ihr Erfahrungspunkte erhaltet. Die Hauptgeschichte ist gut erzählt und bietet einige Nebenzweige und optionale Nebenaufgaben. Wie schon im Vorgänger könnt ihr dabei immer wieder alternative Lösungswege finden und Entscheidungen treffen. Eure Möglichkeiten zum Lösen von Aufgaben sind mitunter vielfältig: vom Kampf über Heimlichkeit und den Einsatz eurer Fähigkeiten bis hin zu geschickt geführten Gesprächen mit den NPCs gibt es viele Vorgehensweisen. Eure Entscheidungen haben dabei durchaus Auswirkungen, denn im Spiel sind mehrere Fraktionen vertreten, die euer Verhalten kritisch beäugen.
Zwar sind die Aufgaben sehr vielfältig, doch leider stoßt ihr nicht selten auf massive Probleme beim Lösen der Quests. Und die haben ausnahmsweise mal weniger mit den Gegnern zu tun, sondern mehr mit den Programmierfähigkeiten der Entwickler. So erlebten wir immer wieder Pfuschereien bei den Questverläufen. Mal fehlten logische Optionen, mal wurden NPC-Aktionen nicht getriggert, mal rannte man förmlich in eine Sackgasse, mal tauchten NPCs einfach nie wieder auf. Da hilft nur eins: häufig speichern, was glücklicherweise jederzeit möglich ist, und sein Glück erneut versuchen. So viel zum Thema Glücksspiel in Nevada. weiter...
Fallout: New Vegas - Ultimate Edition Trailer (dt.)
Ungeschnittene Edition für Deutschland
Trophäen / Trophies zum DLC "Old World Blues"
Erfolge / Achievements zum DLC "Honest Hearts"
Steam-Achievements zum DLC "Honest Hearts"
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Kommentare zu Fallout: New Vegas
Spät, aber da bin ich!!
So, also "etwas" spät aber ich sag mal was dazu da ich das Game erst seit kürzerem habe(inkl. aller DLCs außer Lonesome Road):
as Spiel fühlt sich viel mehr wie Fallout an als Teil 3!Obsidian hat es drauf ein Spiel mit Content zu füllen und das auch noch gut zu verpacken.Bethesda, nunja, wie soll ich sagen?Hat es drauf eine Welt zu bauen, mehr nicht!Für mich gehört Fallout 3 mit Morrowind und Oblivion in eine Kiste:Tolle welt, schrottiges Spiel.New Vegas hat weniger welt, dafür sehr viel mehr SINNVOLLEN Content.Es lohnt sich zu erkunden, überall findet man was SINNVOLLES.Teil 3 hat einen eigentlich nie belohnt.
precher im englischen sind sehr gut.Habe 1 Addon auf deutsch(Old World blues), das ist zum kotzen!Das Wortspiele wie "Big MT" im deutschen so nicht funktionieren können ist klar aber ey, das hätte ich vertonen können und das wäre besser abgelesen worden als von diesen Pfeiffen die sie da angekarrt haben.Am Hauptspiel habe ich jedenfalls nix zu meckern, einige Waffensounds könnten evtl. besser sein.
ie Mainstory ist eigentlich total uninterressant bis kurz vor schluss.Es treibt einen eigentlich nichts rauszufinden was nun eigentlich warum so war wie es ebend war.Entweder sind die Nebenaufgaben schlicht zu interressant(was gut wäre) oder die Mainquest ist einfach nur unglaublich lahmer Stoff.Ich denke es ist ne Mischung, die letzte gute Haupthandlung bleibt dann wohl in Fallout 2 verhaftet danach wars immer nur Beiwerk.
Erstmal
Grafik:Ich habe einige Matschtexturen gehabt, ok.Einige wenige Ruckler, ok(ok, teils böse Ruckler im VATS egal mit welcher Auflösung und Details).Wirklich vom Hocker haut einen das Game gerade bei den Charakteren nicht aber es wirkt alles irgendwie stimmig.Ich finde die GRafik ist zweckmäßig, einige Mods holen da aber noch EINIGES raus.
Sound
Umfang:GIGANTISCH!!Egal ob mit oder ohne DLCs, man hat immer was zu tun.Überall gibts was zu finden, kein Ort ist sinnlos oder leer.Neue Gegner gibts leider nicht und Supermutanten sind leider durch die Story des Falloutuniversums so gut wie nicht vorhanden(2 Orte halt).Würde mir wieder mehr Mutentengegner wünschen aber gut, das ist halt die Story.
Was mir nicht so gut gefällt
Fazit:Großartiges Game!Etwas buggy, auch nach neuestem Patch.schadet nicht Walkthougs zu lesen die Glitches und ähnliches ansprechen, spart Frust an einigen Stellen.Der SChwierigkeitsgrad ist mir immernoch etwas zu tief angesetzt und das Waffenmodding ist zu wenig verfolgt worden.Denke das ist den Casualgamern geschuldet(finde z.b. auch das Ammo zu leicht zu bekommen ist dafür das gerade ein Atomkrieg war).Alles in allem das geilste RGP seit LAAAANGER Zeit.....
Für mich mit allen Patches springen 87% raus.
Moment, Bioshock 2 bekam bei uns auch "nur" 83% - eben weil Andreas das gleiche bemängelt hat, wie eben bei New Vegas: Es ist keine Fortsetzung sondern nur 1.5 - Allerdings war Bioshock 2 in der Releaseversion wenigstens technisch stabil.
Da stimmt was nicht
Bin spät dran, muss es aber sagen.
Bioshock 2, das außer einem neu aussehenden Rapture nicht viel neues hergibt und eigentlich ein 1.5 ist, bekommt fast 90%, während man bei Fallout: New Vegas weiß das es ein 1.5 ist und deswegen außer einer neuen Welt nicht viel zu erwarten hat, gerade noch 80% schafft.
Da stimmt was nicht.
Die Gothic 3-Wertung kannste bei keinem Mag mit aktuellen Wertungen vergleichen.
Oder anders ausgedrückt: Seit Gothic 3 ist die Bugresistenz der Magazine allesamt deutlich zurückgegangen.
Und Probleme hab ich, abgesehen von Kinderkrankheiten wie Waffe-über-Kopf und gegen Wand rennende NPCs eigentlich nicht. Aber der Savegamefehler kann jederzeit zuschlagen und das will ich nicht riskieren.
Laut Bethesda kommt der Patch übrigens nächste Woche.
haste denn so probleme mit dem spiel? seltsam, auf meiner ps3 ist es bis jetzt 1 mal eingefroren und 1 mal abgestürzt aber ich spiele es schon einiger Zeit. Ich meine allgemein Zwischensequenzen, egal was. es sollte einwenig mehr bewegung ins spiel bringen. Aber insgesamt ist das neue Fallout eigentlich recht gut. Wenn man es dann noch mit dem langweiligen Gothic 3 vergleicht. Finde nur bissle komisch dass Gothic 3 eine bessere Bewertung als Fallout hat. Dabei sind das Welten zwischen den beiden Spielen.
Hier müssen wir erstmal unterschieden:
Meinst du nun Zwischensequenzen die die Hintergrundgeschichte (wie kam es zum Krieg etc) erklären? Die brauch ich persönlich nicht.
Oder meinst du Zwischensequenzen die mehr zur aktuellen Storyline beitragen? Für die wäre ich nämlich, aber das bekam Bethesda noch nie gebacken.
Sag ich dir wenn ich mal dort bin. Ich warte seit mehreren Wochen auf nen Xbox-Patch der nicht nur die Bugs behebt, sondern auch die Sache mit den defekten Spielständen aus der Welt bringt. Aber ja, soweit ich gehört habe, ist das namensgebende New Vegas eher eine Enttäuschung.
Du verstehst mich falsch. Der Fallout 3 Intro geht ja in ordnung, aber es ist einfach zu wenig. In 2 minuten wird erklärt dass es einen Krieg gab und sich die leute in den Vaults verschanzten. Ende. alles zu kurz für so eine tolle story. Hättest du nicht lieber auch zusätzliche Zwischensequenzen gehabt wo du zwischendurch einfach mal einige minuten zurücklehnen kannst und ein wenig mehr über den charakter, die welt und alles drumherum zu erfahren? Findest du Fallout nicht einwenig zu monoton? Immer umher zu wandern ohne dass etwas spannendes geschieht. Nimmt mich wirklich Wunder wie deine Meinung ist zu dem. Und wie findest du den New Vegas strip und die casinos? Warste nicht etwas enttäuscht als du dort ankamst?
Wieso? Die Sache mit den Vaults wird doch in F3 erklärt: Gebaut um die Bürger zu schützen, insgeheim jedoch ein Regierungsexperiment.
Ganz ehrlich, du kannst bei einer mehrteiligen Reihe nicht erwarten, dass dir in jedem Teil nochmal die gesamte Hintergrundgeschichte vorgekaut wird. Fallout 3 hat nen groben Umriss gemacht, das muss reichen. Oder beschwerst du dich bei BioShock 2 auch, dass du nicht die Geschichte von Rapture aus BioShock 1 erfährst?
Ja ich weis, trotzdem kommt mir das ganze zu leer vor. Das mit der Story ist sicher eine gute idee um das ganze spannender und abwechslungsreicher zu machen. Und das Endzeitszenario spricht sich nicht für selbst. Ich war sehr gespannt dass mir bei Fallout 3 erzählt wird was es mit den Vaults und mit der Apocalypse auf sich hat (in Bildern natürlich). aber da wurde ich enttäuscht. Kannste nicht vergleichen mit dem 2. Weltkrieg denn jeder weis dass es den Krieg gegeben hat was sich in DIESEM Fall selbst erklärt und Medal of Honor z.b. ist sowieso ein Ballergame, hat nichts mit story und rollenspiel zu tun da wird geballert. Die story von Fallout ist eigentlich hervoragend, wird aber nur durch reden mit anderen erzählt. was schade ist da wir im 2010 sind und die Grafik eigentlich auf gutem stand ist um so eine tolle idee auch spannend rüberzubringen wie in einem Film.
Ich gebe zu, dass es Fallout 3 und New Vegas (sowie Oblivion und Morrowind) an Zwischensequenzen fehlt. Aber an Hintergrundstory fehlt es nicht.
Auch wenn New Vegas darauf verzichtet hat, im Intro erneut den vorangegangen Atomkrieg zu erläutern, so spricht "Endzeitszenario" doch für sich selbst. Bei einem Spiel im zweiten Weltkrieg brauchst du ja auch keine Erklärung wie's dazu kam.
Davon abgesehen: Die Welt war schon zerstört bevor du erschossen wurdest.
Toll einfach herumzulaufen und nicht zu wissen in was für einer Welt man gerade ist. Fallout 1 und 2 waren andere Zeiten, als man noch Super Nintendo spielte, wir reden hier von nem 3D Rollenspiel aus der neuen Zeit. Vergiss nicht dass es leute gibt die 1 und 2 noch nie gespielt haben. Zur Story: Man wird erschossen, wacht auf und komischerweise ist die ganze Welt zerstört... tolle story -.- Fallout sollte sich ein beispiel an Dante's Inferno, Mass Effect oder Dragon Age nehmen denn hier wird die ganze Geschichte interessant erzählt und gewinnt so an Spannung. Die einzige Animation die ich bei Fallout bis jetzt gesehen habe ist der Intro wo man erschossen wird. Ansonsten ist immer alles gleich. Bei Fallout 3 war die einzige Animation die Explosion der Stadt Megaton, etwas monoton finde ich. Nicht falsch zu verstehen, Fallout ist ein grossartiges game aber man hätte viel mehr machen können.
Öh nein, mich nicht. Wie es dazu kam erfährt man immerhin in den Intros zu Fallout 1 und 2: Der Weg alles menschlichen. Rohstoffe und Bodenschätze werden knapp, EU und UN zerfällt in rivalisierende Kleinstaaten, der Osten greift den Westen an, der Westen greift den Osten an ... und irgendwann hat irgendwer auf den roten Knopf gedrückt.
Ich spiele Fallout NV nun schon seit einer weile, und ich muss sagen es fängt an langwilig zu werden. Meiner Meinung nach fehlen da einfach ein paar dinge. Fallout hat keine Spannung. Ich denke jeden Spieler nimmt es wunder weshalb die Welt verwüstet ist, wie es dazu kam. Man hätte die Geschichte nach und nach erzählen können. Nach jeder Mission oder Level aufstieg eine Zwischensequenz wo gezeigt wird wie es zum Krieg kam und weshalb die Apocalypse entstand. So wäre es viel spannender gewesen, und ehrlich gesagt habe ich das auch bei Fallout 3 vermisst. Ist doch traurig, dass weder Bethesda noch Obsidian zu so einer Idee kommen.
New Vegas Strip, grosse erwartungen für nix, Diese "Stadt" ist gleich wie alle andere verlassenen Dörfern nur mit ein paar Lichter mehr. schon stimmungslos finde ich..
allerdings hab ich das gefühl dass das spiel im vergleich zu fallout 3 eindeutig detailarmer daher kommt.
ansonsten kann ich noch nicht viel dazu sagen.
gut, bin jetzt bestimmt noch weit davon entfernt dass spiel durch zu haben, aber ich muss den kritikpunkt es wäre zu detailarm wieder zurück nehmen ... war vlt nur anfänglich so. tatsächlich gibt es unzählige dinge zu entdecken und auch die welt ist toll designt, es gibt auch referenzen zu teil 1 und 2. Bugs sind mir nach wie vor keine schlimmen untergekommen. Dadurch dass es keine Cutszenes oder ähnliches erhält dass spiel irgendwie eine old-schooligen flair der irgendwie an die ersten beide teile erinnert, und das muss ich sagen gefällt mir sehr.
Bei Fallout NV fehlen mir einfach ein paar dinge. Es gibt im ganzen Spiel keine Cut-Scenes, das gleiche war auch bei Fallout 3, Oblivion und Gothic 3 der Fall. Keine Animationen keine Filmsequenzen sowie auch keine Überraschungsmomente. Ganz anders als bei Dragon Age zum Beispiel, welches voller Überraschungen und Filmszenen war. Das braucht es einfach bei einem Rollenspiel.