Test - Far Cry 5: Lost on Mars : Die Macht des Hühnerfrikassee

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Greift zu, wenn...

… ihr auf Open-World-Spiele steht, aber nur wenig Zeit habt.

Spart es euch, wenn...

… ihr von einer offenen Spielwelt mehr erwartet als ein paar in der Gegend verstreute Aufgaben, Gegner und Sammelobjekte.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Mini-Open-World-Spiel, dem es nur im Ansatz gelingt, aus seinen Einzelteilen ein Ganzes zu formen

Im Grunde finde ich Ubisofts Vision für den Far Cry 5 Season Pass bewundernswert. Jeder der insgesamt drei DLCs ist gewissermaßen ein Mini-Open-World-Spiel in sich, mit etwa sechs bis acht Stunden Spieldauer, komplett eigenem Setting und vor allem: Konzentration auf eine ganz bestimmte Spielmechanik, die voll und ganz im Zentrum der Spielerfahrung liegt.

In Lost on Mars steht der kreativ-überdrehte Kampf nach Sandbox-Art im Mittelpunkt: Angriffe aus der Luft per Jetpack, Granaten, die Gegner kurzfristig bekehren, oder sogar Pistolen, die Alien-Spinnen in Kühe verwandeln. Und das Hühnerfrikassee erst!

So einfallsreich und ausgefallen das auf den ersten Moment klingt, so eintönig wird es nach einer Weile aber schon. Die Spielwelt ist eine trostlose Wüste im immergleichen Grau in Grau – nur eben als Rot in Rot – über der die Spielinhalte lustlos ausgebreitet wurden, ohne dass die Elemente in der Lage wären, aus ihren Teilen eine Summe zu bilden, die am Ende in der Gleichung aufgeht.

Bist du ein echter Far-Cry-Experte? 10 Dinge, die du womöglich noch nicht über Far Cry 5 wusstest

Überblick

Pro

  • eigenständiges Open-World-Spiel
  • ca. 6 Stunden Spieldauer
  • zahlreiche kreative Waffen und Gadgets
  • neues Setting

Contra

  • generische Spielwelt
  • einfallslose Gegner und Aufgaben
  • Gunplay und Grafik schwächer als im Hauptspiel
  • keine richtige Story / roter Faden

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