Preview - Final Fantasy XII: The Zodiac Age : Zurück nach Ivalice

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Final Fantasy XII von Square-Enix eine HD-Version spendiert bekommt, nachdem nun ein Großteil der Hauptserie auf modernen Konsolen verfügbar ist. Mit Final Fantasy XII: The Zodiac Age können interessierte Spieler die Welt von Ivalice in HD erleben und als kleines Schmankerl erhalten westliche Spieler eine lokalisierte Version des bisher Japan-exlusiven „Final Fantasy XII: International Zodiac Job Systems“.

Trotz des neuen Namens und der in westlichen Landen eher unbekannten „International“-Version hat sich an der grundsätzlichen Story rund um den Protagonisten Vaan nichts geändert. Erwartungsgemäß konzentrieren sich die Neuerungen auf die optische Präsentation und Gameplay-Änderungen sowie -erleichterungen, die sowohl Neueinsteigern als auch Kennern ein frisches Spielerlebnis bieten sollen.

Zurück nach Ivalice! - Video-Preview zu Final Fantasy XII: The Zodiac Age
Erkundet in Final Fantasy XII: The Zodiac Age abermals die Welt von Ivalice! Wie gut macht sich das 11 Jahre alte Spiel in HD?

Alt, aber nicht veraltet

Grafisch kann sich der mittlerweile elf Jahre alte Titel durchaus auch in HD sehen lassen. Der originale, sehr spezielle Grafikstil mit seinen fast schon aquarellartigen Texturen überträgt sich wunderbar auf die angebotenen 1080p- und 4K-Auflösungen. Das grundlegende grafische Design und ein paar zusätzliche Shader hier und da sorgen dafür, dass das Rollenspiel auch heute noch recht ansehnlich aussieht.

Die Charakteranimationen wurden ebenfalls überarbeitet, was vor allem in den Zwischensequenzen auffällt, denn die Animationen der Gesichter wirken nun wesentlich detaillierter. Ähnlich wie in den vorhergehenden Remastern von Final Fantasy X und X-2 wurde der Soundtrack komplett neu aufgenommen. Im Gegensatz zu den genannten Remakes hat man allerdings bei The Zodiac Age den Eindruck, dass wesentlich mehr Arbeit hineingesteckt wurde.

Die drastischsten Änderungen betreffen vor allem westliche Spieler dank des neuen alten Zodiac Jobsystems. Im bekannten Kampfsystem hat sich recht wenig getan: Kämpfe werden weiterhin direkt auf der Oberwelt ohne Kampfübergang bestritten, während sich Protagonisten und Gegenspieler im serienbekannten ATB-System rundenweise auf die Nase hauen.

Personalisierung ist aber das neue große Stichwort, um das es sich im neuen Berufssystem dreht. Statt wie vorher jeden Charakter mithilfe des statischen „Lizenzbretts“ Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, kann man nun jedem Gruppenmitglied bis zu zwei Berufe frei zuweisen. So kann man sich zum Beispiel einen zaubernden Samurai oder einen bogenschießenden Mönch zusammenstellen.

Die Weiterentwicklungen der Klassen funktionieren über das bereits genannte Lizenzbrett, mit dem Unterschied, dass jeder Beruf ein eigenes Lizenzbrett hat. Aktiviert man nun seine zweite Klasse, werden beide Bretter überlagert, sodass man nun zuvor unerreichbare Fähigkeiten aktivieren kann. Will man optimal spielen, sollte man also jederzeit darauf achten, dass zwischen den zwei gewählten Jobs eine sinnvolle Synergie besteht.

  • Final Fantasy XII: The Zodiac Age - Screenshots - Bild 1
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  • Final Fantasy XII: The Zodiac Age - Screenshots - Bild 21

Frische Inhalte für Neulinge und Veteranen

Das Gambit-System, mit dem man die Aktionen seiner Gruppenmitglieder bis ins kleinste Detail personalisieren und automatisieren kann, feiert ebenfalls seine Rückkehr. Hier wurden allerdings einige Änderungen an der Spielbalance vorgenommen, die vor allem dafür sorgen sollen, dass neue Spieler nicht von Anfang an bereits vollkommen überfordert werden. Veteranen werden bemerken, dass sich die Reihenfolge der erhaltenen Gambits geändert hat, damit man nicht gleich von Anfang an völlig übermächtige Kombinationen schaffen kann.

The Zodiac Age bietet darüber hinaus neue Komfortfunktionen, über die sich alteingesessene Spieler ganz besonders freuen dürften. Im Turbomodus verdoppelt ihr die Geschwindigkeit des Spiels außerhalb von Story-Sequenzen. Bei längeren Laufwegen oder während einer längeren Grinding-Sitzung ist diese Funktion ein wahrer Segen. Auch dass die komplette Gebietskarte nun auf Knopfdruck über das Spielgeschehen gelegt werden kann, ist eine willkommene Neuerung.

Wenn ihr Lust auf frische Inhalte habt, könnt ihr euch jederzeit an den Prüfungsmodus wagen. Hier stellt ihr euch in bis zu 100 Kämpfen bereits besiegten und immer schwieriger werdende Gegnern und Bossen. Ein wenig müsst ihr aber noch warten, denn Final Fantasy XII: The Zodiac Age erscheint erst am 11. Juli dieses Jahres. Einen guten Eindruck macht das Remaster aber jetzt schon.

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