Test - Freak Out : Freak Out

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Kurios anmutende Games gibt es im Videospielsektor zwar reichlich - allerdings betrifft das oft nur Japan. Die Titel, die normalerweise nach Europa herüber schwappen, sind meist alles andere als skurril und abstrakt. Doch mit 'Freak Out' für PlayStation 2 ist dieser seltene Fall nun eingetreten. Ein ziemlich abstraktes Spiel für abstrakte Spieler - also genau das richtige für JSD, der Treasures neuesten Titel genauer unter die Lupe genommen hat.

Freak Out
Die Geschichte wird im Cartoon-Style gezeigt.

Wenn die Kollegen der Presse sich über einen neuen Titel aus dem Entwicklerstudio Treasure freuen, dann hat dies seinen Grund. Immerhin zählt das Team zu den innovativsten und auch erfahrensten Leuten der Branche. So finden sich zahlreiche Köpfe der bekannten 'Castelevania'-Reihe bei Treasures. Das neueste Werk, welches nun in die europäischen Läden kommt, heisst 'Freak Out'. In Amerika kennt man das Game unter der Bezeichnung 'Strechout' und auf der E3 konnte der Titel bereits einen 'Best of E3'-Award einheimsen. Doch genug der Vorworte, kommen wir zum Spiel selbst.

'Freak Out' erzählt die Geschichte eines kleines Mädchens namens Linda, welches zwölf Geschwister besitzt. Diese Geschwister sind allesamt weiblichen Geschlechts und recht eingebildet. Linda ist die jüngste aus dem Hause und hat folglich nichts zu melden. Sie muss Botengänge erledigen und Einkäufe für ihre Geschwister tätigen. Und so auch an dem Tag, wo das Unheil seinen Lauf nahm. Während eines Einkaufs machen sich Dämonen der Unterwelt daran, Besitz über die Schwestern zu ergreifen. Nur bei Linda gelingt das Vorhaben nicht , denn der Dämon verfängt sich in einem Schal, den Linda um ihren Hals trägt. Daher gibt es noch Hoffnung für die anderen zwölf Geschwister, die Linda nun von den Dämonen befreien will.

Freak Out
Von der Haupthalle aus gibt es Zugang zu den einzelnen Welten.

Als Basis dient das Haus der Schwestern. In der Eingangshalle könnt ihr speichern und habt Zugang in Form von Türen zu den verschiedenen Unterlevel. Darüber hinaus könnt ihr euch in einer Art Galerie die besiegten Dämonen genauer und vor allem in Ruhe anschauen. Anfangs stehen nur wenige Türen zur Verfügung. Ähnlich wie bei anderen Plattform-Vertreter müsst ihr erst Punkte ergattern, um Zutritt zu erhalten. Dann müsst ihr noch die Dämonen besiegen, damit weitere Türen erscheinen. An jeder Tür steht eine Mindestpunktzahl, die ihr erspielen müsst. Am Start sind es drei Türen, wovon zwei bereits einen Kampf gegen Dämonen bedeuten. Die dritte Tür verbirgt ein kleines Level, bei dem ihr gegen Barbie-Puppen antreten könnt. Diese können euch aber nichts anhaben. Ihr hingegen könnt mir Lindas Schal an den empfindlichen Stellen der Puppen ziehen und bekommt dafür Punkte zugesprochen - das Level dient also lediglich dazu, Punkte zu erhaschen, damit ihr die richtigen Levels zocken dürft. Von diesen Punkte-Welten gibt es insgesamt sechs Stück.

 

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