09.08.2012 - Sascha Sharma
In Gemini Wars geht es hauptsächlich darum, gigantische Weltraumkreuzer in die Schlacht zu führen. Der Einstieg in das Gefecht beginnt behutsam in Form einer interaktiven Einführung. Danach geht es auch gleich an die Kampagne, den einzigen Modus im Spiel! Ja, ihr habt richtig gehört. Außer der Einführung und der Kampagne gibt es nichts in Gemini Wars. Auch keinen Online-Modus oder Geplänkel, wie sie sonst aus dem Genre bekannt sind.
Ihr übernehmt die Rolle von Kapitän Cole und dürft euch in einem Konflikt zwischen den Streitkräften der Erde, der „Vereinigten Sternenföderation“ (einfallsreicher Name), und deren unabhängigen Kolonien, der „Allianz der Freien Welten“, austoben. Später kommt mit den außerirdischen Gark noch eine dritte Fraktion hinzu. Die Geschichte ist aber dermaßen flach erzählt und so krude, dass ihr sie nicht sonderlich aufmerksam verfolgen werdet. Doch nun zum eigentlichen Kern des Spiels: den Weltraumschlachten.
Über die Kämpfe habt ihr dank der zoombaren Karte eine schöne Übersicht. Die Planetensysteme sind ganz hübsch und logisch dargestellt. Strategieveteranen werden sich hier sofort wohlfühlen. Die Steuerung ist klassisch, simpel und lässt kaum Fragen offen. Wer also einmal ein Command & Conquer oder Age of Empires gespielt hat, der wird sich hier schnell zurechtfinden. Innovationen werdet ihr aber vermissen. Gemini Wars schippert lieber durch altbekannte Gewässer und geht spieltechnisch kein Risiko ein.
Das Spielprinzip: sammeln, bauen, forschen, kämpfen. Ihr müsst euch um das Beschaffen von drei Arten von „Rohstoffen“ kümmern: Kristalle, Personal und Forschungspunkte. Letztere werden von Forschungslaboren „produziert“. Sie braucht ihr zum Entwickeln neuer Schiffe, Stationen und Technologien. Die meiste Zeit seid ihr aber mit der Kolonisierung neuer Sternensysteme und dem Aufbau eurer Flotte beschäftigt. Neben Werften und Verteidigungsstationen baut ihr noch Minen zum Abernten von sporadisch verstreuten Asteroidenfeldern oder Sternentore, um schneller zwischen den Systemen reisen zu können. weiter...
Erhält kostenfreies Mehrspieler-Update
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Kommentare zu Gemini Wars
update 1.1 beinhaltet einen skirmish modus.
Gemini Wars Test
Das Spiel ist trotz seiner offensichtlichen Schwächen eben spielerisch altbewährt und eingängig. Beim Test konnte ich schon so etwas wie Sympathie für den Titel entdecken. Jedoch machte das ganze, auf Grund der besagten Mängel, schnell keinen Spaß mehr.
Ihr schreibt gleich in der Einleitung, dass Ihr dem Spiel nicht viel abgewinnen könnt, die Pro/Contra Seite liest sich auch nicht gerade gut für ein Spiel und auch der Text selbst klingt nach allem anderen, nur nicht nach Begeisterung. Wie kommt Ihr dann am Ende auf eine Wertung von 60%? Eurer Wertungsphilosophie entspricht das nicht wirklich, denn das Spiel hat doch mehr Schwächen wie Stärken
Ich finde von allen 4X Sci-fi Spielen der letzten Zeit, ist Gemini Wars mit großem Abstand das schwächste Spiel! Es will einfach keine Langzeitmotivation aufkommen, die Sucht die sich normalerweise Zug um Zug einstellt, entsteht hier nicht und der Spielablauf ist einfach nur langweilig, zäh trifft es hier meiner Meinung nach nicht ansatzweise.
Wertung?
Wie kann denn sowas dann bitte 60% bebkommen!?!?
Kein Geplänkel, kein Mehrspieler, NUR eine Kampagne!?