Test - Gigabyte AERO 15X : Kleines Notebook, große Power

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Das Gigabyte AERO 15 konnte uns bereits auf breiter Front überzeugen. Mittlerweile hat der Hersteller seiner AERO-Reihe noch ein paar Veränderungen spendiert. Während das kleinere AERO 14 mit den kleineren GTX-Karten vorliebnehmen muss, bekam die 15-Zoll-Variante nicht nur ein „X“ im Namen, sondern auch eine GeForce GTX 1070 im schlanken Max-Q-Design. Wir haben uns genauer angeschaut, welche Auswirkung das auf Spieleleistung und Kühlung hat.

Wie schon das normale AERO 15 ist auch die X-Variante zum Preis von 2.399 Euro in der getesteten Ausführung kein dediziertes Gaming-Notebook, dank seines starken Innenlebens aber bestens dafür geeignet, während die schlichte Optik mit ihrem enorm kompakten Design auch die Unterwegsarbeiter anspricht. Mit gerade mal 356 x 250 x 19.9 mm, einem Gewicht von schlappen 2,1 kg und einem erfreulich kleinen Netzteil passt das kleine Kraftpaket quasi in jede Aktentasche und jeden Rucksack. Einzig die Farbgebung hat sich geändert: Gab es das AERO 15 auch in Grün und Orange, so steht vom AERO 15X bisher nur eine schwarze Variante zur Verfügung.

Rein optisch hat sich wenig bis gar nichts geändert. Die Verarbeitung ist weiterhin auf gewohnt hohem Niveau und sorgt für leuchtende Augen. Vor allem der lediglich 5 mm breite Displayrahmen ist ein Genuss, trotz seiner 15,6 Zoll wirkt das AERO 15X äußerlich beinahe wie ein 14-Zoll-Notebook. Die Anschlüsse sind sinnvoll an den Seiten angeordnet und bieten alles, was das Herz aktuell begehrt: RJ-45, USB 3.0, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.3 und Audio auf der einen Seite, Card-Reader, Thunderbolt 3 und 2x USB 3.0 auf der anderen. Vorder- und Rückseite sind frei von Anschlüssen.

Auch Tastatur und Touchpad kennen wir bereits vom AERO 15. Beide sind gut bedienbar und präzise. Der eine oder andere wird sich aber vielleicht erst daran gewöhnen müssen, dass das Touchpad keine separaten Tasten hat. Das Touchpad kann lobenswerterweise abgeschaltet werden, falls ihr lieber eine Maus einsetzt. Die Fusion-RGB-Per-Key-Beleuchtung ist sehr hübsch, aber natürlich nur für den Netzbetrieb empfehlenswert, auch wenn der Akku mit seinen satten 94,24 Wh lange Laufzeiten (locker über drei Stunden im Spielbetrieb) garantiert.

Das kompakte Äußere täuscht darüber hinweg, wie viel Power in dem Kraftzwerg steckt. Der i7-7700HQ ist nach dem i7-7820HK aktuell eine echte Bank, was Notebookleistung angeht. Für Spieleleistung sorgt eine Nvidia GeForce GTX 1070 im schlanken Max-Q-Design, das zwar etwas weniger Leistung herausdrückt als die normale Variante, dafür aber auch weniger Energie aus dem Akku nuckelt. 16 GB DDR4-2400-Arbeitsspeicher sorgen für ausreichend Reserven auch bei aufwendigeren Anwendungen.

Als Datenspeicher steht eine 500 GB große M.2-PCIe-Gen.3-X4-SSD zur Verfügung, eine HDD als Datenfestplatte ist allerdings nicht vorhanden und auch nicht vorgesehen. Für Vielspieler weniger schön. Immerhin ist aber ein zweiter M.2-2280-Steckplatz vorhanden. Für Konnektivität sorgen Wireless LAN 802.11 ac und Bluetooth V4.2.

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