Test - Grand Theft Auto: Vice City : Grand Theft Auto: Vice City

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Mit dem unkomplizierten 2D-Action-Titel 'Grand Theft Auto' konnte Rockstar Games erstmals auf sich aufmerksam machen, mit dem Release des dritten Teils der brillanten 'GTA'-Serie wurde der inzwischen von Publisher Take Two akquirierte Entwickler schließlich berühmt - konnte das Programm doch mit einer atemberaubenden Grafik und einer packenden Hintergrundgeschichte überzeugen. Der Lohn harter Arbeit ließ nicht lange auf sich warten: Deutschlandweit mehr als 100.000 verkaufte Einheiten (PC-Version) und der damit verbundene VUD-Gold-Award sprechen eine deutliche Sprache. Kein Wunder also, dass Take Two nun endlich den heiß erwarteten Nachfolger 'GTA: Vice City' ins Rennen um die Gunst der Käufer schickt. Wir haben uns für euch in die 80er-Jahre begeben und Protagonist Tommy Vercetti bei seinem Rachefeldzug begleitet.

Grand Theft Auto: Vice City
Willkommen in Vice City.

So hatte sich Bad-Boy Tommy Vercetti seinen Aufenthalt in Vice City nicht vorgestellt: Von dem gefürchteten Mafia-Boss Sonny Forelli damit beauftragt, in der sonnigen Großstadt einen wohl florierenden Drogenhandel anzuleiern, gerät Tommy bereits wenige Stunden nach seiner Ankunft unverhofft ins Visier der örtlichen Verbrecherbanden. Als er während einer vermeintlich todsicheren Übergabe in einen Hinterhalt gerät, seine Leute den Schüssen maskierter Gangster zum Opfer fallen und das von Forelli vorgestreckte Startkapital entwendet wird, gibt es für unseren toughen Protagonisten nur noch eine Möglichkeit, nicht selbst der Aggression der hiesigen Verbrecherdynastien zum Opfer zu fallen: Er muss die ganze Stadt übernehmen.

Grand Theft Auto: Vice City
Die Cops gehen nicht zimperlich mit euch um.

Wo ist das Geld geblieben?
Nun liegt es an euch, Vercettis kühnen Plan in die Tat umzusetzen. Zu Beginn eures Rachefeldzuges stehen erst einmal umfassende Nachforschungen über den Verbleib eures Geldes auf dem Plan. Schnell knüpft ihr dabei erste Kontakte zur örtlichen Gaunerprominenz - freilich will keiner der Ganoven dabei euren Deal torpediert haben. Stattdessen erklären sich nahezu alle dazu bereit, euch tatkräftig unter die Arme zu greifen - jeweils gegen einen 'kleinen Gefallen', versteht sich. So erledigt ihr unter anderem im Auftrag des Verbrecheroberhaupts Colonel Cortez einen unloyalen Mitarbeiter, helft dem Bauunternehmer Avery Carrington, im Immobiliengeschäft Fuß zu fassen oder liquidiert für Drogenbaron Ricardo Diaz unliebsame Konkurrenz, die auf den Markt drängt.

Grand Theft Auto: Vice City
'Vice City' bietet allerlei schnelle Vehikel.

Für jede erledigte Mission belohnen euch die Auftraggeber nicht nur mit weiteren Informationen zum Verbleib des Geldes, sondern lassen sich eure Mühen auch eine schöne Stange Geld kosten. Neben diesen so genannten Hauptmissionen bietet 'Vice City' zudem noch ein breites Repertoire an spannenden Nebenmissionen. Diese nehmen auf den Fortlauf des Handlungsstranges keinen direkten Einfluß, sondern dienen lediglich dazu, euren virtuellen Geldbeutel aufzufüllen.

Die Einsätze sind durch die Bank logisch aufgebaut und ziehen den Spieler nicht zuletzt dank unerwarteter Storywendungen sehr schnell in ihren Bann. Ihr verhökert Drogen, filmt den Kongressabgeordneten Alex Shrub beim Tête à Tête mit seiner Geliebten, treibt Schutzgeld ein oder bringt eine bestimmte Person sicher von A nach B.

 

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