Test - Independence War 2: Edge of Chaos : Independence War 2: Edge of Chaos

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Als 12 Jähriger Cal Johnston bestreitet Ihr das Tutorial des Spieles, wo Jefferson Clay, ein Computersimulation eines alten Kriegshelden, Mentor und Beschützer von Cal, die wichtigsten Funktionen des Schiffes und des HUD ('heads-up-display') erklärt. Da Ihr von Tastaturkommandos, ähnlich wie bei Flugsimulationen fast erschlagen werdet hat Particle Systems einen 'Control Guide' beigelegt, sehr praktisch am Anfang. Des weiteren lernt ihr das Schiff zu kontrollieren, indem ihr, ähnlich wie bei 'X - Beyond the Frontier', Ringe durchfliegt und natürlich den Waffeneinsatz. Als Steuerung wird eine Joystick - Tastatur Kombination empfohlen, genauso möglich sind Gamepad oder nur die Tastatur.

Independence War 2: Edge of Chaos
Dieser Asteroid beherbergt eine ganze Stadt.

Das HUD mag auf dem ersten Blick verwirrend und überladen sein, entfaltet aber nach längeren Spielen seine Wirksamkeit. So kann man mit 2-3 Tasten komfortabel die Sternenkarte erreichen oder die Energie umleiten. Etwas störend finde ich die Linien der Schiffe welche die Geschwindigkeit und Flugrichtung anderer Schiffe anzeigen soll, je mehr Schiffe in einem System sind desto unübersichtlich und chaotisch wird diese Anzeige jedoch. Des weiteren hilft das Handbuch ungemein, es stellt nicht nur Cals Freunde und Feinde vor, nein es gibt Auskunft über Waffensysteme, Flugtechniken und Tipps zum 'Piratenleben'.

Independence War 2: Edge of Chaos
Ein riesiger Kampfkreuzer der Navy.

Story ist recht schnell erzählt, ihr beginnt als 12 Jähriger Cal der mit seinem Vater (welcher Minenarbeiter ist) auf einem Asteroiden in den Badlands lebt. Die Badlands sind gebiete weit von der wohlhabenden Erde entfernt, welche von mächtigen Firmen regiert werden. Wer sich gegen die Firmen stellt wird kaltblütig ermordet, Cals Vater ist einer dieser Männer die sich zu weit über das Geländer wagten. Cal musste ansehen wie sein Vater starb, sein Zorn auf Caleb Maas, der Mörder des Vaters, war riesen groß. Als er zurück zu seinem Haus fliegt um etwas zu holen wird er von Caleb Maas überrascht und von der Polizei ins Gefängnis gesteckt, 15 Jahre später gelingt ihm mit seinen Freunden ein spektakulärer Gefängnisausbruch. Er tritt in die Fußstapfen seiner Oma und wird Pirat, sein Hauptziel ist natürlich immer noch die Mörder seines Vaters zu finden und zu töten.

Independence War 2: Edge of Chaos
Das Schiff hat soeben ein Polizeijäger zerstört .

Nachdem ich zum ersten Spielabschnitt, dem Prolog, gelangt bin, macht sich Frust bei mir breit warum? Ich fliege zum ersten Missionsziel werde angegriffen und ...zerstört. Das ging drei bis vier mal so weiter bis ich einfach abgehauen bin und von Distanz angegriffen habe, das hat letztendlich funktioniert. Erst als ich die ersten Kontakte geknüpft habe und zwischen den Systemen pendele um Aufträge zu erfüllen, fängt das Spiel an mir Spaß zu machen. Schnell speichern, damit man nicht alles wieder von vorne spielen muss, speichern? Fehlanzeige! Ihr könnt nur auf der Station der Oma Speichern, nirgendwo anderes. Also heisst es regelmässig zurückfliegen und speichern. Mühsam, aber besser als alles noch einmal spielen zu müssen. Bei 'I-War 2' müsst ihr aufpassen, es besteht Suchtgefahr, '...noch einen Auftrag spiele ich, jetzt muss ich das noch erledigen...'.

Die Aufträge bekommt Ihr per E-Mail direkt auf der Oma Station. Mal müsst ihr Frachter 'überreden' ihre Kostbare Fracht abzugeben oder es gibt Missionen in denen Ihr ein bestimmtes Ziel zerstören müsst. Auf vielfältiges Missionsdesign haben die Entwickler besonders wert gelegt, so kommt niemals Langeweile auf. Durch den non-linearen Spielverlauf lohnt sich auch das mehrmalige Durchspielen.

 

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