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Jagged Alliance: Back in Action - Review

Wir kennen die Geschichte. Die Bananenrepublik Arulco wird von der Tyrannin Deidranna Reitman mit eiserner Faust blutig regiert. Die machthungrige Dame macht nicht einmal davor halt, ihren eigenen Ehemann und rechtmäßigen Herrscher Enrico Chivaldori erledigen zu lassen. Der schafft gerade noch die Flucht aus dem Lande und trifft uns in Prag. Für 40.000 Euro Startkapital sollen wir der gierigen Dame das Lebenslicht ausblasen und ihm wieder zu seiner alten Position verhelfen. Wir sind also wieder im Geschäft, packen unsere Koffer trotz aller Trockenheit der Präsentation der Geschichte und wissen, dass es sich um eine Neuauflage des legendären Jagged Alliance 2 handelt.

Den Umsturz schaffen wir natürlich nicht allein. Deshalb heuern wir Söldner an, um uns quer durch das Land Arulco bis zum Palast der Diktatorin vorzuarbeiten. Eine Unternehmung, die nicht nur ziemlich knifflig ist, sondern auch etliche Stunden Spielzeit in Anspruch nimmt. Schon zu Beginn wird klar, dass Coreplay einige Dinge etwas anders angeht. Zwar entdecken wir sofort den hilfreichen Laptop, an dem wir organisatorische Aufgaben wie das Anheuern von Söldnern ausführen. Jedoch fehlt komplett die Erstellung eines eigenen Söldners, die dem Original viel Leben einhauchte.

Euer Söldner-Team ist euer Kapital. Weit über 40 gedungene Krieger warten darauf, die Drecksarbeit für euch zu erledigen. Dabei sind durch die Bank alte Bekannte aus dem Originalspiel zu entdecken, die alle über spezifische Fähigkeiten verfügen. Die können sich mitunter aber gegenseitig gar nicht so recht leiden, was zu hübschen, aber auf Dauer eher langweiligen Wortgefechten führt. Es ist sinnvoll, die Truppe flexibel zusammenzustellen. Gute Schützen werden gebraucht, aber auch Söldner mit technischen oder medizinischen Kenntnissen. Schließlich tretet ihr zumeist gegen eine zahlenmäßige Übermacht aus skrupellos agierenden Soldaten an. Bis zu vier Söldner schickt ihr gleichzeitig ins Einsatzgebiet. Dort sammeln die Söldner Erfahrung, mit der ihr die Grundwerte aufpeppen könnt.

Jagged Alliance: Back in Action - Plan & Go Gameplay Trailer

Umständlichkeit in Echtzeit

Ein spielbares Tutorial, losgelöst von der eigentlichen Handlung, zeigt uns zunächst die Bedienung des Spiels, bevor es ans Eingemachte geht. Da kommen wir auch schnell zum ersten Problem: Zwar funktioniert die Steuerung der Söldnerbande in den eigentlichen Umgebungen einwandfrei und mit strategietypischen Standards, jedoch wirkt das Interface unnötig umständlich und die Kameraführung könnte Optimierung vertragen. Allein die Tatsache, dass ganz links auf dem Bildschirm die Avatare der Söldner, aber ganz rechts verschiedene wichtige Funktionen angeordnet sind, nervt schon mal gewaltig. Die Mauswege sind einfach zu lang. Hinzu kommt das viel zu umständlich zu bedienende Inventar, das Aktionen wie Heilung oder Reparatur mitunter unnötig zur Qual werden lässt.

Im Einsatzgebiet werden einige Änderungen deutlich. Zunächst bewegt ihr eure Truppe in Echtzeit und habt die Möglichkeit, bei Kämpfen oder besonderen Situationen jederzeit zu pausieren, um Anweisungen zu geben. Alternativ könnt ihr in den Optionen bestimmte Ereignisse anwählen, die zu einem automatischen Pausieren führen. Einen Nebel des Krieges gibt es leider nicht, ihr seht von Anfang an, wo Gegner zu finden sind. Das nimmt dem Spiel schon mal eine Menge Spannung und Unvorhersehbarkeit, was sehr schade ist. Denn der Reiz des Vorgängers, vielleicht mal etwas unvorsichtig vorzugehen, geht komplett verloren. Der Nachteil des Echtzeitverfahrens ist zudem, dass der Schachspielfaktor auf Basis der Einteilung der vorhanden Aktionspunkte flöten geht. weiter...

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Kommentare zu Jagged Alliance: Back in Action

  • Käfer und Spinnen kann man zumindest essen. Nur wirken die sich nicht gerade günstig auf die Gesundheit bzw. die Ausdauer aus. :D

    Ich will das Zeug ja nicht sammeln. Ich finds nur schön, dass es überhaupt so was im Spiel gibt. Wie die Coladosen in Half Life 2 - die sind auch überflüssig. Wäre aber schön, wenn man Dokumente und Karten (selbst wenn sie keinen wirklichen Nutzen für die aktuelle Mission haben) näher untersuchen und lesen könnte oder so.

  • in JA2 gabs ja auch wertlosen Plunder, aber bei einigen stellte sich heraus, dass man mit denen basteln kann und bei anderen konnte man sie immerhin werfen und Geräusche erzeugen, die die Gegner anlockten.

  • Für das meiste sinnlose Zeugs(Spinne, leere Akkus usw.)gibts nichtmal am Anfang genug Geld das man was damit anfangen kann.KP was du da RPG mäßig sammlen und verkaufen willst.Bekommste nen 10er für deine Akkus(glaube der teuerste "Müll) hast 1/12 von einer Uniform wiederdrin, boa geil(und btw, du hast das viel zu kleine Invewntar deiner Söldner auch "zugemüllt").Würde sich lohnen wenn man nicht nach 4 Spielstunden schon die erste Mine befreit hätte, zugegeben.So kramt man nur im Müll(wörtlich gesehen, Mülltonnen enthalten ja auch Sachen)und verschwendet seine Zeit.Großartig, wirklich.....

    Das man die Milizen ausrüsten kann hat was, stimmt.Dumm nur das man seltenst die Zeit dafür hat.Gerade am Anfang wo die Ausrüstung nötig hätten hat man nie genug.Man muß später zurückkommen.So werden Söldner vom Anfang die dann zu schlecht werden einfach nur noch für Botengänge genutzt, das ist dumm.Einfach schlcht umgesetztes FEatures.

  • Zitat von »one_of_one«
    Kann dem Test im Großen und Ganzen auch zustimmen. Sind viele Dinge drin, die einfach nur nerven (dass man z.B. kein gemeinsames Inventar für all seine Söldner hat bzw. Ausrüstung schnell zwischen ihnen wechseln kann). Aber auch einiges, was mir sehr gut gefällt (dass man z.B. Milizen selbst mit Waffen ausrüsten muss).

    Ich bin aber froh, dass der Fog of War weggelassen wurde. In den alten Teilen hat das gut funktioniert, aber so langsam wie der Spielablauf hier ist, wäre man dann eine halbe Ewigkeit mit der Suche nach den verbleibenden Gegnern beschäftigt. Ich hab ja so schon pro Karte teilweise über 2 Stunden zu tun, bis ich endlich alle Häuser durchsucht und alle Gegner erledigt habe. Kann mich nicht erinnern, dass das damals auch so lange gedauert hat. Das ständige Pausieren und Planen frisst viel zu viel Zeit.

    Die vielen kleinen sinnfreien Gegenstände, die man so finden kann, find ich aber super. Man muss doch nicht immer für alles eine Verwendung haben. Man kann das meiste davon ja auch verkaufen und bekommt noch ein paar Münzen dafür, also was solls. In einem Rollenspiel würde sich auch keiner drüber aufregen, dass es so was gibt, sondern das wäre wohl dann ein Pluspunkt, weil es für mehr Atmosphäre sorgt. ;)

    Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden. Ein Jagged Alliance 3 hab ich sowieso nicht erwartet, aber es ist ein schönes Spiel geworden (wenn auch ziemlich sperrig).


    Wenns für Müll und Käfer Geld gäbe. Aber so ?

  • Kann dem Test im Großen und Ganzen auch zustimmen. Sind viele Dinge drin, die einfach nur nerven (dass man z.B. kein gemeinsames Inventar für all seine Söldner hat bzw. Ausrüstung schnell zwischen ihnen wechseln kann). Aber auch einiges, was mir sehr gut gefällt (dass man z.B. Milizen selbst mit Waffen ausrüsten muss).

    Ich bin aber froh, dass der Fog of War weggelassen wurde. In den alten Teilen hat das gut funktioniert, aber so langsam wie der Spielablauf hier ist, wäre man dann eine halbe Ewigkeit mit der Suche nach den verbleibenden Gegnern beschäftigt. Ich hab ja so schon pro Karte teilweise über 2 Stunden zu tun, bis ich endlich alle Häuser durchsucht und alle Gegner erledigt habe. Kann mich nicht erinnern, dass das damals auch so lange gedauert hat. Das ständige Pausieren und Planen frisst viel zu viel Zeit.

    Die vielen kleinen sinnfreien Gegenstände, die man so finden kann, find ich aber super. Man muss doch nicht immer für alles eine Verwendung haben. Man kann das meiste davon ja auch verkaufen und bekommt noch ein paar Münzen dafür, also was solls. In einem Rollenspiel würde sich auch keiner drüber aufregen, dass es so was gibt, sondern das wäre wohl dann ein Pluspunkt, weil es für mehr Atmosphäre sorgt. ;)

    Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden. Ein Jagged Alliance 3 hab ich sowieso nicht erwartet, aber es ist ein schönes Spiel geworden (wenn auch ziemlich sperrig).

  • was ich an JA 2 so geliebt habe waren ganz einfach diese Gefechte. Ich fands am Ende fast schade, dass die Gegner starke Rüstungen bekamen und man auf modernere Waffen angewiesen war...es hat viel mehr spaß nach den Waffen bei Booy Ray zu "googlen" (:D) und sich dann mal ein feines Schmuckstück zu kaufen.
    Ich habe es geliebt so ein altes Schießeisen, wie ne 38er zu reparieren und damit einem Soldaten in den Kopf zu ballern...und anschließend muss man sich zurückziehen und nachladen. Man hat alles selber gemacht und das Potential wart noch unglaublich mit dieser Rundenstrategie!
    Was ich damit meine:
    Wenn man von Änderungen die selbstverständlich sind absieht, (wie modernere Grafik und so) hätte man das Prinzip, dass man einen Spielzug hat, in dem man Aktionen ausführen kann, die Punkte brauchen, nichts ändern dürfen! Man hätte noch mehr Aktionen reinbringen sollen, wie z.B. Klettern (von Regenrinnen bis hin zu Bergen wäre alles möglich gewesen), Geiseln nehmen (anschleichen und menschl. Schutzschild nehmen) viel mehr Fallen (Kordel und Handgranate vor eine Haustür spannen) Totstellen etc. etc. etc.

    MANN ein kleines Brainstorming nur und man käme auf soviele Dinge, die man einfach in ein vorhandenes GUTES System hätte einbauen müssen!

  • @Alamar:Also was mich angeht ist es egal was für eine Marke dahintersteckt.JA2 war auch alles andere als Fehlerfrei damals, ich weiß z.b. noch das ich wegen dem fehlerhaften Kopierschutz in einigen Versionen sogar cracken mußte obwohl ich das Original hatte(später wurde ja der Kopierschutz dann deswegen entfernt).

    Ich denke man kann durchaus mal überlegen ob das Game ohne die Marke JA besser angekommen wäre weil weniger Druck und so weiter.Ich pers. finde wenn man die Bugs bereinigt und die KI korregiert ist das spiel für Leute brauchbar die leichte Kost und schnelle Erfolge wollen.Das ist natürlich was ganz anderes als das was JA damals versprach.Ich weiß noch wie man sich teils abmühen mußte bis man das erste sinnvolle Gewehr hatte.Da war jedes Feuergefecht eine echte Herausforderung, fand ich zumindest.Das und die Überraschung(fog of war) fehlt nunmal Back in Action.Denke als JA Fan wird man das Spiel zwangsläufig kritischer sehen weil man auch was anderes erwartet hat.

    Ich bin mir auch sicher es sollte einen fog of war geben.Da bin ich mir sicher weil es die Hörweite und sichtweite für eigene Söldner gibt, die ja auch auch Geräusche reagieren.Es gibt ja auch z.b. das Kopfhörerset um weiter zu hören.Gebäude kann man ja auch komplett einsehen(oder ist das bei mir ein Bug??), da wäre das ja auch alles useless aktuell.Hab gehört es soll noch einen Contentpatch geben, ich rechne fest mit z.b. Fog of war.Kommt das so glaubei ch man hat das Spiel einfach unfertig auf den Markt gebracht um schonmal Kohle zu kassieren bzw. Termine einzuhalten.

    @Lukin:Ja gut die Waffen reparieren ist ok, das stimmt.Aber was ist mit der Kleidung?Die ist total schnell geschrotet.Fox hat bei mir 2 oder 3 Kugeln kassiert und die West, die Hose, der Helm und die Uniform waren sofort unter 50%.Also da sehe z.b. auch ein Problem bei und das war gemeint mit reparieren.Wobei die Uniformen auch ein arg komisches Balancing haben was die Tarnung angeht.Gibt ja Uniformen die kosten das gleiche wie alle anderen haben aber 3x 10% auf Tarungen(glaube Wood,Urban und Desert).Das hätte zumindest teurer sein müssen, aber ist nur sone Kleinigkeit.

    Das mit den sinnlosen Objekten is auch sone Sache haste recht.Ich dachte erst die Office Documents wären wichtig aber bisher hat sich da nix getan mit.Useless crap ;(

    Sind das die Diamanten die mit dem Namen vom Chopperpiloten betitelt sind(findet man ja relativ am Ende)?Bei mir kann ich die nichtmal im Inventar verschieben, ich glaube deswegen das es Questitems sind die man irgendwo einlösen muß.Aber KP hab Back in action inzwischen runtergehauen.

  • Zitat von »MuskelBiber«
    @Lukin:
    Ich glaube ein Händler in Cambria hat cirka 90.000 Taler auf der Kante. ;)


    Thx. :D

  • @Lukin:
    Ich glaube ein Händler in Cambria hat cirka 90.000 Taler auf der Kante. ;)

  • Schade aber nach der Demo hatte ich das fast befürchtet.

    Am meisten stört mich das fehlerhafte Schleichen und die teils sehr unlogischen Schusslinien (Gegner treffen mich, obwohl ich hinter einem dicken Gestrüpp oder gar einem Felsen liege; selber bekomme ich aber oft, bei eigentlich freier Schussbahn, die Rückmeldung ein Schuss sei nicht möglich....). Leider kommen noch X andere Punkte dazu, welche das Gesamtbild mehr als nur trüben.

    Für dieses halbgare Remake werde ich zumindest weder Geld noch Zeit verschwenden.

  • @Blade: Die Reparaturfunktion ist schon da. Leider nur beschränkt auf die Waffen.

    Bezüglich der restlichen Dinge gebe ich Dir Recht. Für mich ist das Skillevel-Balancing ebenfalls zu unausgewogen.

    Hinzu kommt auch, daß es in den Verstecken auch ein haufen blödsinniger Items gibt (tote Ratten, verdorbene Nahrung, Müll, Spinnen, Käfer). Den Blödsinn hätte man streichen können.

    Und wer zum Teufel kauft mir den Beutel mit den Diamanten im Wert von 50.000 EUR ab ? Kein Händler hat genügend Geld auf der Kante.

  • Ok, kurz war ich wirklich sauer

    Ich persönlich frag mich ja wie die Wertungen ausgefallen wären, wenn sich das Spiel nicht mit JA2 messen müßte?
    Vielleicht hätte BitComposer lieber JA1 remaken sollen, das wäre vielleicht sogar noch gelungen :D

  • Ok, kurz war ich wirklich sauer

    @Reviewer:Also ich war sehr gespannt darauf wie Ihr das Game bewerten würdet.Die Noten die man so bisher finden konnte waren zu recht vernichtend(teils sogar schlechter als eure) und wie ich so den Text gelesen habe hört sich das für mich oft so an das die Mängel "Kleinigkeiten" wären.So nach dem Motto "ach schade das das Inventar ja unnötig kompliziert ist aber hey, das is ja nicht weiter tragisch weil dafür ja das plan and go funktioniert"(wenn die KI mal mitmacht).Die Note am Ende ist dann völlig ok, vorher war ich schon teils enttäuscht über die milde Wortwahl aber ok, als Journalist muß man ja auch auf seine Worte achten ;)

    Zum Game:Ich war lange nicht so dermaßen enttäuscht!Ich finde das war der Entwickler da abgeliefert hat einfach nur dreist.Warum?Darauf geht der Test glaube garnicht so richtig ein wie es nötig wäre.Es wurden viele Features gestrichen(Miliztraining, Reperatur von Gegenständen, TRaining der Söldner etc.)und nicht ersetzt.Die Übersichtskarte dient eigentlich nur noch zum reisen und gucken, die Sektoren sind auch verschwunden.Um Zeit zu schinden wurden z.b. Straßenblockaden eingebaut.Nette Idee, aber wenn man länger zockt merkt man schnell das das nur ein Zeitstrecker ist.Die ganzen gestrichenen Features machen Back in Action(mit JA hat das Spiel nix zu tun für mich)zu einem simplen, primitiven Zeitvertreib ohne große Schwierigkeit.

    Warum ohne Schwierigkeit bei der Unterzahl?Zum einen die KI, die die Gegner lähmt aber teils auch seine eigenen Söldner.Am Anfang funktioniert das plan and go ganz gut, je größer,voller und kantiger die Level werden desto mehr versagt die KI bzw. die Wegfindung.Ich kann 5 Minuten Planung nur dadurch ruinieren das ein Söldner an einer Kante hängenbleibt oder seine Befehle vergißt.Bin oft verreckt weil mein Söldner einfach bei freier Sichtlinie keine Befehle mehr hatte(ohne je egschossen zu haben).
    Das der Fog of war fehlt macht das ganz auch total unspannend.Schon am Levelanfang weiß ich was ich machen muß um da locker durchzukommen, auch weil die Gegner so positioniert sind das es immer einen eindeutig zu leichten schleichweg gibt.Die KI tut dann ihr übriges weil die Gegner OFT garnicht reagieren.Wenn ich z.b. mit einem Silencer töte bemerken Gegner die einige Meter entfernt stehen nichts, egal wie weit die Leiche fliegt(schonmal jemanden umfallen gehört, das ist laut sag ich euch^^).Bevor einer sagt das wäre ja die Aufgabe von Schalldämpfern, versucht mal euch in der gleichen Entfernung anzuschleichen, wird nicht klappen weil ihr zu laut sein(Schleichen ist lauter als einen 80 Kilo typen umzunieten??).

    Das das Game auf zugänglichkeit gebürstet wurde merkt man allerspätestens an den Trefferwahrcheinlichkeiten.Selbst mäßig begabte Söldner treffen über große Distanzen, andere Skills versagen da schon in kleinen Skillreagionen.Für mich klar, da wollte man keine Spieler frusten wenn der eigene Söldner mal daneben ballert und verreckt.

    Übrigens:Das Shleichsystem funktioniert nicht.Wie oft ist es euch passiert das Gegner die meilenweit weg waren(mit Wänden dazwischen) urplötzlich alarm ausgelöst haben(trotz entspr. Werte über 80)??

    Was mich extrem stört:JA2 war schon geil, dafür gabs dann noch Mods die das ganze extrem cool erweitert haben.All das hat man bei einem JA Remake überBord geworfen und versimpelt.Features die ich in einem Game heute einfach erwarten würde.Z.b. warum kan ich meine Waffen nicht wirklich aufrüsten?Ein SCAR Sturmgewehr mit Refelx-Sight und Schalldämpfer?Geht nicht!Warum?Es gibt nur 1(!!!) Feld für Addons!!!Helme oder westen die man umrüsten kann?Fehlanzeige!!Dazu kann man keinen eigenen Söldner erstellen und die einmal angeheuerten wirdm an nie mehr los(außer sie verrecken, lol).

    Am Ende steht für mich ein Game was ich in der Dresitigkeit selten erlebt habe.Es soll ein Remake sein, gefühlt 25 Jahre nach dem Original.Back in Action macht dabei aber ALLES schlechter(Stichwort Inventar, Vereinfachungen/Fehlende FEatures) weil es weniger bietet und dann noch Bugverseucht ist während das Original heute sogar neu billig zu bekomen ist(und das ohne Steam!!!).Der ENtwickler war schlicht massiv überfordert(warum auch immer), die Lizenz ist für mich tot.

    Von mir gibts ohne die berücksichtigung der Bugs 60% und mit Bugs 55%.

  • Ich habs mir geholt und bin auch gemischter Meinung

    Pros:

    -Mischung aus Echtzeit und Rundenbasierend wirklich gelungen
    -alte Atmosphäre kommt wieder auf
    -macht süchtig
    -grafisches Roundup wirklich gut
    -die alten Charaktere sind mit dabei

    Kontras:
    -Ziele z.B. auf Gegner direkt vor mir ohne Hindernisse dazwischen und die Meldung kommt "Treffen nicht möglich" - vollkommener Blödsinn
    -Nebel des Krieges fehlt
    -Inventare der Kollegen für meinen Geschmack zu klein
    -keine Ausbildung der Milizen mehr
    -Keine Reparatur der Westen/Schutzjacken etc. möglich
    -keine Dinge wie Ausruhen/Bett wie bei den alten Teilen
    -man selbst ist Außenstehender statt Mitstreiter

  • echt schade, hatte mir mehr von dem titel erwartet

Informationen zu Jagged Alliance: Back in Action

Titel:
Jagged Alliance: Back in...
System:
PC
Entwickler:
Coreplay
Publisher:
bitComposer Games
Genre:
Strategie (Rundenbasiert)
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
20.10.2011
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Features:

PC

  • rund 60 alt bekannte Söldner
  • Vielzahl an Waffen uns Ausrüstung
  • neuartiges Plan&Go-Kampfsystem
  • dynamischer Ablauf

Add-ons zum Spiel:

Titel aus der Serie:

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