Preview - Kohan: Immortal Sovereigns : Kohan: Immortal Sovereigns

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Die unendliche Reise von 'Kohan' scheint nun ein Ende zu haben und die Entwickler der Time Gate Studios, welche mit diesem Echtzeitstrategiespiel ihr Erstlingswerk abliefern, haben nach der Zwischenstation bei Sunflowers nun bei Ubi Soft eine Heimat gefunden. Die uns zur Verfügung gestellte Preview Version offenbart ein Echtzeitstrategiespiel, welches mit einigen Innovationen den Genreveteranen aus den Häusern Microsoft und Blizzard an den Kragen gehen möchte. Als Hauptziel haben sich die Entwickler dabei neben der ausgereiften, zum Teil im Fantasy-Bereich angelegten Story, eine übersichtliche Steuerung gesteckt, welche der Strategie den Vorrang vor der schnellen Maus geben soll.

Kohan: Immortal Sovereigns
Durch die geringe Auflösung beherrscht die Gui alles.

Die Hintergrundgeschichte, auf die der Titel zwecks Identifizierung mit dem neu eingeführten Helden-System zurückgreift, hat sich seit unserem letzten Preview natürlich nicht mehr groß geändert, weshalb wir sie hier nur noch einmal kurz zusammenfassen möchten.

Im großen und ganzen geht es um die Wiedervereinigung einer in vier Teile zersplitterten Gesellschaft auf dem Planeten Khaldun, welche vor langer Zeit durch den mystischen Einfluss der Götter und eines abgefallenen Engels gespalten wurde. Ihr übernehmt die Rolle eines der Helden, die das Volk der Kohan zusammenführen müssen. Dies geschieht in Echtzeitstrategiekämpfen, welche mit Rollenspielelementen angereichert werden, denn es gilt die einzigartigen Fähigkeiten eurer Helden herauszufinden und in den umfangreichen Kampagnen in die Vergangenheit der Kohan zu reisen.

Kohan: Immortal Sovereigns
Das Auswahlmenü ist hübsch gemacht.

Der Verlauf der Missionen besticht dabei vor allem durch seine Vielfalt und zum Teil überraschenden Wendungen. Man merkt, dass sich die Designer viel Mühe gegeben haben, das Leben der Kohan mit in die Überlegungen des Spielers einfließen zu lassen, so dass sich dieser mit 'seinem' Volk identifiziert und alles daran setzt, die Schlacht zu gewinnen, um so wieder Frieden Einzug halten zu lassen. Die moralischen Aspekte der These, dass nur durch Krieg Frieden zu schaffen sei, seien für einmal dahingestellt - was wäre ein Echtzeitstrategiespiel schließlich ohne Kampf. Genau diese Kämpfe sind es auch, für welche die Entwickler den Grossteil ihrer Energie eingesetzt haben, war es doch ihr oberstes Ziel, weg vom 'Comand & Conquer'-spezifischen 'Click & Rush' hin zu einer überlegten Vorgehensweise zu gelangen.

 

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