Preview - L.A. Rush : L.A. Rush

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Im Geschwindigkeitsrausch

Abseits der normalen Checkpoint-Rennen gibt es noch weitere Varianten, die für Abwechslung sorgen wollen: Findet ihr eines eurer Autos wieder, müsst ihr es in einem Stück nach Hause bringen, während die Gegner versuchen, es zu zerstören. Die Reparaturkosten gehen selbstverständlich auf euer Portemonnaie. Auf der anderen Seite dürft ihr euch aber hin und wieder rächen und selbst mit der Konkurrenz auf Kollisionskurs gehen. Das alles wäre natürlich nichts ohne ein gutes Schadensmodell und das hat 'L.A. Rush'. Was mit splitterndem Glas und kleinen Beulen anfängt, kann schrittweise bis zur vollständigen Zerstörung und Explosion des Fahrzeugs führen – der Aufwand, den die Entwickler dabei betrieben haben, ist schon erstaunlich und lässt so manch anderes Spiel alt aussehen.

In den Rennen sind Schäden dankenswerterweise allerdings nicht von Dauer: Kommt es zu einem Totalschaden, indem ihr beispielsweise frontal gegen einen Brückenpfeiler fahrt, seht ihr euer Auto zwar in Zeitlupe zerfetzen, doch wenig später werdet ihr wieder in einem Stück zurück auf die Straße gesetzt. Die Steuerung der Rennboliden wird von den Schäden übrigens nicht oder nur kaum beeinflusst und geht jederzeit leicht von der Hand. Bis zu drei auf den Straßen aufgelesene Nitros sorgen per Tastendruck für einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub.

Die Technik von 'L.A. Rush' hat uns bereits in der Preview-Version überzeugt: Abgesehen von dem bereits erwähnten Schadensmodell weiß vor allem die wirklich glaubwürdige und dazu noch sehr belebte Umgebung zu gefallen. Gleiches gilt für das hervorragende Geschwindigkeitsgefühl, die konstante Frame Rate sowie die hohe Weitsicht – vor allem auf der PlayStation 2 ein ungewohnter Genuss. Akustisch untermalt wird das Spielgeschehen von den genretypischen Songs, unter anderem von Twista und The Jump Off.

Fazit

von Fabian Walden
Dichter Verkehr, starke KI, aggressive Cops und kaum Übersicht - das Spielen der Preview-Version von 'L.A. Rush' war zeitweise eine Qual. Dass ich dennoch nicht aufgegeben habe und es manchmal dann doch sogar richtig Spaß gemacht hat, ist der hübsch nachgebildeten Stadt, dem überzeugenden Geschwindigkeitsgefühl und dem tollen Schadensmodell zu verdanken. Für einen sehr guten Ersteindruck mangelte es auf Dauer aber doch stark an Abwechslung und Finetuning.

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