Test - Mace Griffin Bounty Hunter : Mace Griffin Bounty Hunter

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Halo war und ist die unumstrittene Nummer eins im Shootergenre auf der Xbox - und das jetzt schon seit guten zwei Jahren. Aber inzwischen kommen immer wieder Titel auf den Markt, die versuchen, an dem Thron des Launchtitels zu rütteln. Während seit längerem an 'Halo 2' gewerkelt wird, kommt jetzt mit 'Mace Griffin: Bounty Hunter' ein weiterer Konkurrent auf den Markt, der euch die Wartezeit verkürzen könnte.
 

Die Story des SciFi-Shooters ist vielleicht nicht besonders originell, dafür wird sie aber mit schönen Videosequenzen und ordentlicher deutscher Vertonung erzählt. Der Weltraum wird besiedelt und die großen Unternehmen gewinnen immer mehr an Einfluss und Macht. Streitigkeiten und Kriminalität werden zu einem dauerhaften Problem im Universum. Ihr seid Mace Griffin, Mitglied einer Elitestaffel der Weltraumpolizei, den Rangers. Leider läuft bei eurem ersten Auftrag nicht alles ganz so glatt wie es sollte und ihr werdet für den Tod eurer Truppe verantwortlich gemacht. Als ihr nach zehn Jahren aus dem Gefängnis kommt, sind die Rangers außer Dienst und der einzige Weg, Geld zu verdienen ist euch ein Schiff zuzulegen und euren Unterhalt als Kopfgeldjäger zu verdienen. Euer einziges Ziel ist es, die Personen zu finden, denen ihr zehn verlorene Jahre zu verdanken habt, um blutige Rache zu nehmen.

Ausrüstung und andere Schwierigkeiten
Ein großer Kritikpunkt sollte gleich zu Beginn einmal erwähnt werden, und das ist der fehlende Multiplayer-Modus. Leider wurde hier wohl an der falschen Stelle gespart, denn nicht ohne Grund hat auch der Multiplayermodus zum Erfolg von Titeln wie 'Halo' beigetragen und macht unter anderem den Reiz eines Konsolenshooters aus. Dafür bietet euch das Spiel einen Singleplayermodus mit 13 recht umfangreichen Missionen, die in unterschiedlichen Umgebungen angesiedelt sind. Eure Aufgabe ist es, euch als Mitglied der Kopfgeldjäger-Gilde durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gegner zu ballern, wobei hier neben einer reinen Rambo-Mentalität auch taktische Fähigkeiten gefragt sind.

Zur Abwechslung dürft ihr dann auch öfter mal in einen von sechs verschiedenen Gleitern umsteigen und im Weltraum die Waffen sprechen lassen. Insgesamt 17 Wummen stehen euch zur Verfügung, zehn davon sind Bodenwaffen und die restlichen sieben Schiffswaffen. Die Bodenwaffen haben jeweils zwei Feuermodi und reichen von Elektroschocker und Pistole als Grundbewaffnung über ein Scharfschützengewehr bis hin zu regelrechten Massenvernichtungswaffen wie dem Raketenwerfer oder der innovativen Schallschockpistole. Die Schiffswaffen bestehen aus verschiedenen Lasern und Raketentypen.

Weltraumballerei und Ego-Shooter in einem
So ausgerüstet geht es in die ersten Missionen, die nicht wählbar sind, sondern nacheinander gespielt werden müssen, was ein wenig schade ist. Gegner sind in den Levels wirklich massig vorhanden, was die teilweise kuriose KI ausgleicht. Denn es gibt Gegner, die sich sehr intelligent verhalten und euch ausweichen, Granaten werfen und Deckung suchen, während andere euch nicht einmal dann wahrnehmen, wenn ihr direkt vor ihnen kniet. Manche sprengen sich gleich selbst in die Luft. Sehr schade, dass es auch keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt, der für die echten Spezialisten unter euch eine zusätzliche Herausforderung darstellen würde.
Als zusätzliche Schwierigkeit gibt es immer wieder kleine Rätsel zu lösen, die meist aus Hindernissen bestehen, die ihr im Jump'n Run-Stil umgehen müsst. Wie bereits erwähnt ist auch ein wenig taktisches Vorgehen gefragt, denn einfaches Vorwärtsstürmen hat oft ein leeres Magazin und den sicheren Tod zur Folge.

 

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