Preview - Marc Ecko's Getting Up: Contents Under Pressure : Marc Ecko's Getting Up: Contents Under Pressure

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’Underground’ ist angesagt - ob bei Ur-Vater Tony Hawk oder EAs Rennspielen. Auch The Collective bläst ins selbe Horn und widmet sich in 'Getting Up' zusammen mit Mode-Designer und Graffiti-Legende Marc Ecko der Sprayer- und Painter-Szene.

’Underground’ ist angesagt - ob bei Ur-Vater Tony Hawk oder EAs Rennspielen. Auch The Collective bläst ins selbe Horn und widmet sich in 'Getting Up' zusammen mit Mode-Designer und Graffiti-Legende Marc Ecko der Sprayer- und Painter-Szene. Das Ergebnis ist ein Action-Titel mit einigen interessanten Ideen und vor allem jeder Menge Style, was sich schon beim etwas anders designten Startmenü bemerkbar macht. Im Spiel steuert ihr den jungen Graffiti-Künstler Trane, der sich in der fiktiven Stadt New Radius einen Namen in der Szene machen will. Sein Aufstieg zur Graffiti-Legende wird natürlich nicht mit viel Gegenliebe bedacht – zum einen bekommt Trane es mit einer rivalisierenden Gang zu tun, zum anderen ist die Regierung der Stadt nicht gerade erbaut von Tranes 'Schmierereien', zumal Trane seine Kunst nutzt, um die Machenschaften der Regierung anzuprangern.

Klettern und kloppen

Das Spiel, in welchem ihr Trane aus der Third-Person-Perspektive steuert, setzt sich aus verschiedenen Gameplay-Elementen zusammen. Action wird geboten, wenn Trane von Ordnungshütern oder Mitgliedern der anderen Gang erwischt wird. Dann kommt es zu herzhaften Prügeleien, bei denen Trane Objekte aus der Umgebung aufheben und als Schlagwaffe benutzen kann – auf gut Deutsch: dreckiger Straßenkampf, wie man ihn sich vorstellt. Selbst die Spraydose in Verbindung mit einem Feuerzeug dient dazu, den Gegnern einzuheizen. Die Kampfsteuerung ist simpel gehalten, viel mehr als zuschlagen, ausweichen und abrollen wird nicht geboten. Oftmals ist auch Flucht die bessere Alternative, spätestens wenn die lieben Ordnungshüter bewaffnet oder per Helikopter auf euch Jagd machen. Um dem von vornherein zu entgehen, könnt ihr auch ein paar Stealth-Elemente nutzen, euch anschleichen oder Gegner umgehen, wobei natürlich nicht die Dimensionen eines 'Splinter Cell' erreicht werden.

Eine sehr große Rolle spielen auch die Orientierung und die Bewegung durch die umfangreichen Levels. Die Umgebungen und Straßenzüge wirken sehr natürlich und bieten jede Menge Abwechslung, von Lüftungsschächten über Kanalisationen, U-Bahn-Tunnel bis hin zu luftigen Höhen auf Hochhäusern oder wackligen Balance-Akten auf Highway-Schildern. Entsprechend verfügt Trane über ein ordentliches Repertoire an mehr oder minder akrobatischen Moves, kann an Rohren oder Gittern hochklettern und Walljumps hinlegen, die recht ansprechend animiert sind. Nicht ohne Grund, denn um seinen Ruf zu verbessern, muss Trane seine Graffiti-Tags an möglichst exponierten Orten anbringen. Die Suche nach Wegen zu entsprechenden Spots steht damit auf der Tagesordnung, wobei die etwas sperrige Kamera-Steuerung noch einiger Verbesserung bedarf.

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