Preview - Medal of Honor: Underground : Medal of Honor: Underground

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Vor knapp einem Jahr kam für die PlayStation ein kontroverser Ego-Shooter auf den Markt. Einerseits war das Spiel technisch ausgereift, anderseits stiess es jedoch aufgrund der damit verbundenen Thematik auf wenig Gegenliebe. Dennoch wurde es ein unerwarteter Erfolg und der Nachfolger nähert sich bereits dem Release. Wir haben ihn als einer der Ersten schon einmal ausführlich anspielen dürfen.

Anfang diesen Jahres borgte ich mir zum ersten Mal 'Medal of Honor' aus, um mir eine eigene Meinung darüber zu bilden. Immerhin hatten zahlreiche positive Bewertungen verschiedener Magazine (nicht zuletzt auch bei uns auf gamesweb.com) mein Interesse geweckt. Ich wollte mir unbedingt darüber im Klaren sein, warum sich das Spiel nicht vor Awards retten konnte. Bereits nach wenigen Minuten hatte mich das Spiel in seinen Bann gezogen und die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Einziger Kritikpunkt war der Ansatz der Story, da man prinzipiell nichts anderes zu tun hatte, als die deutschen Nazis zu beseitigen.

Der Nachfolger 'Medal of Honor Underground' bedient sich all der Stärken und der Thematik des Vorgängers. Die Handlung findet erneut im Zweiten Weltkrieg statt, jedoch einige Jahre früher als der Vorgänger. Ihr werdet die Steuerung von der jungen Franzosin Manon übernehmen, deren Heimatland von den deutschen Nazis belagert wird. Wir schreiben das Jahr 1942, in dem die Deutschen ihre grösste Ausdehnung während des Krieges hatten und am Wendepunkt angekommen waren. Sie hat sich auf die Seite des französischen Widerstands geschlagen und wird mit eurer Hilfe in bester 'Rambo'-Manier die Deutschen vertreiben.

Medal of Honor: Underground
Fahrzeuge sind eine der größten Neuerungen im Spiel.

Vom Prinzip her ist das Spiel exakt genauso aufgebaut wie der Vorgänger. Gespielt wird aus der 1st-Person-Perspektive. Unterteilt ist die Geschichte in sieben Missionen zu je drei oder vier Abschnitten. Insgesamt warten 24 Missionen auf euch, bei denen das Ziel nicht unbedingt das einfache Durchlaufen der Szenarien und am Leben zu bleiben ist, sondern vor einer Mission bekommt ihr diverse Aufgaben zugeteilt, die ihr erledigen müsst. Nur wenn ihr einen Grossteil der Aufgaben schafft, gelangt ihr in den nächsten Abschnitt.

Medal of Honor: Underground
Sprich dein letztes Gebet ...

Diese Aufgaben sind ausschliesslich militärisch ausgerichtet. Ihr müsst meist irgendwelche Gebäude, militärische Einheiten zerstören oder an geheime Akten kommen beziehungsweise Fotos schiessen. Das versuchen die Deutschen natürlich zu verhindern, wobei sie die Zielobjekte gut bewachen.. Sobald diese Soldaten euch sehen oder teilweise nur hören, eröffnen sie das Feuer. Da gibt es natürlich Gegenmassnahmen in Form von Waffen, die allesamt wirklich im Weltkrieg verwendet wurden. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Sorten, von denen auch einige neue dabei sind. Anfangs besitzt ihr nur eine kleine Pistole mit wenig Munition und zielsicheres Schiessen ist angesagt. Dabei hilft euch die komplett aus dem ersten Teil übernommene Steuerung, die vor allem im analogen Modus eine wahre Freude ist. Mit der R2-Taste lässt sich sehr einfach der Visier-Modus aktivieren. Ein Steuerkreuz zeigt die Richtung des Laufes an und mit der rechten analogen Steuertaste könnt ihr exakt euer Ziel anvisieren. Bei so einer schwachen Waffe und wenig Munition, ist ein sehr gut platzierter Kopfschuss am effektivsten. Trefft ihr nur den Fuss oder in die Bauchgegend, dann bricht der Soldat meist nach einigen Schüssen zusammen, rappelt sich aber wieder auf. Manchmal ist die Zahl der Schüsse bereits zweistellig ehe sich der Gegner in Luft auflöst. Wie gesagt, bei einem Kopfschuss reicht eine Kugel.

 

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