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Test - Medieval: Total War : Medieval: Total War

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Nachdem euch Activision mit 'Shogun: Total War’ vor gut eineinhalb Jahren in das Reich der aufgehenden Sonne entführte und kurze Zeit später den Nachfolger mit dem Titel 'Medieval: Total War’ auf den Markt brachte, hat sich der Titel eine stattliche Fangemeinde und einen festen Platz in den Top Ten der Strategietitel gesichert. Jetzt schickt sich die Entwicklergemeinschaft mit 'Medieval: Total War - Viking Invasion’ erneut an, die Feldherren unter euch ins Schlachtgebiet zu führen.

Medieval: Total War
Die neuen historischen Schlachten.

Fish and Chips auf der Insel
Während die Römer ihr Gebiet mehr und mehr an die umliegenden Mächte verloren hatten und auch die anderen Weltreiche längst von der Bildfläche verschwunden waren, machten sich einige Nordvölker, unter ihnen Iren und Vikinger, ihrerseits auf den langen und beschwerlichen Feldzug, um ihre Gebiete in alle Himmelsrichtungen auszudehnen. England - ein schon zur Mitte des achten Jahrhunderts blühendes Land - war bei der Landnahme eines der Hauptziele der blutigen Kriege, die die Nordmänner, allen voran die Wikinger, führten. Wie die Geschichte rund um das Volk von Wicki ausging, dürfte euch aus zahlreichen Geschichtsbüchern hinlänglich bekannt sein. Doch was, wenn ihr die Geschichte ändern und ihr euren Stempel als größter Feldherr seit Caesar aufdrücken könntet? Eine herausfordernde Aufgabe, die euch bis an den Rand eurer strategischen Entscheidungskraft führen kann.

Medieval: Total War
Die schottischen Highlands.

Altbewährtes und neue Einflüsse
Kennern der 'Total War’ Reihe dürfte auffallen, dass sich am Spielprinzip nicht viel verändert hat. Eure Wikinger-Kampagne wird zuerst auf der strategischen Karte geplant, um dann auf der Echtzeit-Karte ausgeführt zu werden. Natürlich besitzen die verschiedenen Völker, wie auch bereits in den beiden Vorgängern, ihre speziellen Einheiten, die unterschiedliche Talente aufweisen können. So findet ihr bei den insgesamt elf neuen Völkern die aus den historischen Schlachten bekannten Sächsischen Huskarle, die Berserker oder auch die berühmt-berüchtigten Orgelkanonen wieder. Andere Einheiten sind mit Brandpfeilen ausgerüstet. Auch die berühmten Pechtöpfe von den Zinnen der Burgen können benutzt werden, um so manchen Angreifer in die Flucht zu jagen. Wie ihre diese Spezialisten einplant, bleibt ganz euch überlassen.

In der Rolle von Leif Erikson, dem wahren und einzigen Entdecker Amerikas, oder anderen historischen Persönlichkeiten macht ihr euch so ausgestattet auf die Reise, um das gesamte Gebiet Englands einzunehmen und als alleiniger Herrscher über die Stämme und Völker zu regieren. Wer jedoch schon ein alter Stratege ist und bei 'Medieval: Total War’ seine Sporen verdiente, kann auch eines der anderen Völker kommandieren und gegen die Invasion der Wikinger zu Felde ziehen. Eurer Planung sind kaum Grenzen gesetzt.

Medieval: Total War
Auch der raue Winter hindert unsere Truppen nicht.

Runde für Runde eine Herausforderung
Bevor ihr jedoch einen Feldzug gegen die drohende Invasion unternehmt, solltet ihr euer Dorf zu einer gut funktionierenden Festung umbauen und die notwendigen Rüstungsbetriebe in Auftrag geben, damit eure Mannen auch über ein ausreichendes Waffenarsenal verfügen. Die Planungen laufen im rundenbasierten Modus ab und ein Fenster im Untermenü zeigt euch exakt an, wie viele Runden noch zu absolvieren sind, bis ihr neue Einheiten rekrutieren oder über neue Gebäude verfügen könnt. Habt ihr die gewünschten Bauern, Söldner oder Ritter unter eurer Fahne vereint, könnt ihr auf der strategischen Karte - ähnlich wie beim Schach - die Kompanie bis zu einem vorbestimmten Punkt vorrücken lassen. Danach beendet ihr die Runde, um den Zug des Gegners zu erwarten. Zwischendurch meldet euch euer Herold die Geburt eures Thronfolgers, eine Dürre im Land oder die nachlassende Motivation innerhalb der Schlachtengemeinschaft. Diese Meldungen solltet ihr nicht in den Wind schlagen, denn sonst könnte sich die Stimmung gegen euch wenden. Und was kann schlimmer sein, als Soldaten mit einer schlechten Kriegsmoral?

 

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