Test - Moon Project : Moon Project

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Das hat sie sich so gedacht! Die 'Lunar Corporation' (LC) will auf dem Mond ein neuartiges Waffensystem errichten, mit dem sie ihre Kontrahenten von den 'United Civilized States' (UCS) und der 'Eurasian Dynasty' (ED) auf der Erde loswerden will. Aber ganz so einfach ist das nicht, denn die UCS hat nicht vor, die LC dieses Projekt mit Namen 'Project Sunlight' in Ruhe fertig stellen zu lassen. Somit kommt es zum Kampf und damit tretet ihr auf den Plan, als Stratege für eine der beiden Seiten.

Wie gesagt, gefällt dieser Plan der UCS überhaupt nicht, weswegen sie gewaltige Truppenverbände zum Mond entsendet, um das Vorhaben der LC gründlich zu vereiteln. Die Mission in der LC-Kampagne besteht daher logischerweise darin, die Angriffe der UCS abzuwehren und gleichzeitig das Projekt 'Sunlight' fertig zu stellen. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber das sind die anderen Kampagnen auch nicht. Auf Seiten der UCS muss man zunächst genügend Geld herbeischaffen, um den Flug zum Mond überhaupt zu finanzieren und anschliessend gegen die dort beheimatete und entsprechend starke LC vorzugehen und den Bau des Waffensystems zum Stoppen zu bringen. Die ED nutzt diese 'Tummelei' zwischen UCS und LC, um sich auf der Erde eine Vormachtstellung aufzubauen. Als Spieler übernimmt man hier einen oberen Posten im Mobilen Einsatzkommando (kurz: MEK) der ED und muss eine nicht minder schwere Kampagne fast ganz ohne Basenbau und ohne Ressourcenmanagement bestreiten, was strategische und taktische Feinarbeit erfordert. Das Ziel hier ist es, verschiedene Medaillen und Ehrentitel zu erringen, was durch Erfüllen von Aufgaben für das MEK erreicht wird. Das Erreichen wichtiger Hauptziele wird zudem mit einer eingeblendeten Videosequenz belohnt.

Moon Project
Wichtige Ereignisse werden mit Videosequenzen unterlegt.

Auf allen 3 Seiten hat man zunächst eine Hauptbasis, in der massgeblich neue Einheiten produziert werden können und die auch angegriffen werden kann (aber nicht vernichtet werden darf!), eine Forschungsbasis, die nur zur Forschung von neuen Zivil- oder Kampfeinheiten, Waffensystemen und Spezialforschungen dient sowie eine Recyclingbasis, mit welcher der Spieler prinzipiell wenig anfangen kann, die aber den Verkauf von Gebäuden ermöglicht.
Nun kann man von seiner Hauptbasis aus verschiedene Missionen auswählen, da die Kampagne non-linear verläuft. Man erhält dadurch ein viertes Gebiet, die eigentliche Mission. Dort findet quasi die Handlung statt, man hat seine Missionsziele, die sich übrigens im Laufe der Mission durchaus ändern können. Auch kann man Zusatzaufgaben erhalten, die nicht Pflicht sind, aber eventuell Vorteile für spätere Missionen verschaffen können. Durch das Erfüllen der Aufgaben kommt man den Hauptzielen näher, die man in der Mainbase erhalten hat. Ein interessantes Element dabei ist, dass man aus seiner Hauptbasis Truppen und/oder Geld mit einem Transporter zur Mission schicken bzw. diese auch wieder zurückfliegen kann.
In den Missionen geht es teilweise auch unterirdisch zu, man ist dazu gezwungen, ein Tunnelsystem zu nutzen:

Moon Project
Auch unter der Erde wird gespielt.

Man schickt seine Einheiten durch einen Tunneleingang unter die Erde, die Ansicht von oberhalb und unterhalb wird mit TAB geändert. Basenbau ist hier zwar nicht möglich, doch wurde diese zweite Oberfläche gut in die Kampagnen integriert.
Um überhaupt erfolgreich zu sein, braucht man natürlich erst mal eine funktionierende Basis und Geld. In manchen Missionen entfällt dieser Teil, in der ED-Kampagne kommt er quasi überhaupt nicht vor. In diesen Fällen muss man eben mit der Hauptbasis auskommen und von dort Truppen und evtl. Geld einfliegen, je nach Missionsziel. Wenn man aber einmal eine Basis errichten muss, braucht man dafür auf Seiten von ED und UCS ein Baufahrzeug, um die Gebäude in Auftrag geben können. Diese werden anschliessend nach und nach errichtet, das Baufahrzeug kann derweil etwas anderes machen, zum Beispiel Gräben ziehen oder das Gelände ebnen. Die LC kommt ohne Baufahrzeug aus, da die Gebäude direkt vom Mond eingeflogen werden. Nachteil davon ist, dass es etwas länger dauert. Von Vorteil dagegen ist, dass man nicht an das Gebiet gebunden ist, auf dem ein Baufahrzeug steht, sondern beliebig seine Gebäude herablassen kann.

Aber egal welche Rasse, eine der ersten Angelegenheiten bei einer neuen Basis besteht immer darin, für Geld zu sorgen. Dazu wollen im Boden vorhandene und durch einen weissen Fleck gekennzeichnete Ressourcen abgebaut werden. Interessant ist, dass die Abbaumethode sich bei allen drei Rassen unterscheidet! Die UCS beschäftigt zu diesem Zweck Sammler, die auch weiter erforscht werden können, wodurch sie effektiver werden. Diese saugen die Ressourcen aus dem Boden und bringen sie dann zu einer Raffinerie, wo sie in besser verwertbare Credits umgewandelt werden. Raffinerien freilich werden vom Baufahrzeug errichtet, die Sammler werden in einer Zivilproduktion hergestellt.

 

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