Test - MotoGP 3 : MotoGP 3

  • PS2
Von Kommentieren

Aller guten Dinge sind drei - dieses alte Sprichwort trifft auf viele Dinge zu und haben wohl auch die Entwickler der ’MotoGP’-Reihe bei Namco im Ohr gehabt, als sie sich an die mittlerweile dritte Auflage ihres Rennklassikers für die PlayStation 2 gemacht haben. War Teil 2 ein mehr oder minder identisches Sequel des Urtitels, so versprechen euch die Game-Designer für den brandneuen Nachfolger eine in allen Bereichen verbesserte Version, die neue Maßstäbe auf der PS2 setzen soll.

MotoGP 3
Sepang ist wieder mit dabei.

Ohne Katja, aber mit viel Biss
Die MotoGP-Klasse ist für Motorradfans das, was für Autosportfans die Formel 1 ist. So treffen sich Jahr für Jahr Tausende Anhänger der Königsklasse auf den unterschiedlichsten Parcours in der ganzen Welt, um einundzwanzig Fahrern dabei zuzusehen, wie sie auf der Jagd nach Gold unterwegs sind. Hierbei haben die Macher von Namco wieder einmal viel Wert auf die Originalrennstrecken der aktuellen Saison sowie die Teams und Fahrer gelegt, die zur Zeit im Rennen sind. Zu Beginn könnt ihr zwischen dem 'Arcade'-Modus, der 'Saison', rund 100 verschiedenen Herausforderungen, einem Zeitfahrmodus und den 'Legenden' auswählen. Im 'Arcade'-Modus dürft ihr euch ein Einzelrennen auf einem Kurs eurer Wahl und einen beliebigen Fahrer samt passender Maschine aussuchen. Habt ihr euch entschieden, geht es weiter zur zur Auswahl von Wetter (trocken oder nass), Rundenanzahl und Schwierigkeitsgrad (einfach, mittel, professionell) sowie der wichtigen Entscheidung, ob die Simulation ein- oder ausgeschaltet werden soll. Wählt ihr die Simulation ab, wird das Rennen arcadelastiger. Dadurch könnt ihr euch weiter in die Kurven legen und gewagtere Manöver fahren, ohne euch schon nach wenigen Sekunden im Kiesbett wiederzufinden. Ohne diese Art der Fahrhilfe bekommt ihr ein wesentlich realistischeres Fahrgefühl, was allerdings auch gewisse Gefahren gerade für Anfänger mit sich bringt, da die Maschinen unterschiedlich zu handhaben sind und ihr des Öfteren in brenzligen Situationen einen Freiflug über euren Lenker spendiert bekommt. Doch mit etwas Übung dürfte sich dieses Problem dank einer exakten Steuerung kaum noch stellen.

MotoGP 3
Die Yamaha in Action.

Gesteuert wird eure Rennmaschine mittels Steuerkreuz und den Tasten X für das Gas und Dreieck zum Bremsen. Durch eine geschickte Kombination aus R2-Taste und dem Analogstick könnt ihr zudem diverse Stunts vollführen. Natürlich wurde für alle Profis und Bastler unter euch auch wieder ein komplettes Maschinensetup eingebaut, mit dem ihr eure Racer entsprechend euren Bedürfnissen und Wünschen anpassen könnt. Da diese Einstellungen jedoch sehr vielfältig sind, sollten Genreneulinge die vorgegebenen Settings vorerst beibehalten, um ein Gefühl für die Motorräder zu bekommen. Die absolute Neuheit bei der Steuerung eurer Rennmaschinen ist jedoch die separat zu kontrollierende Bremse. Bislang wurden die Racer simultan gebremst, das ändert sich nun jedoch, so dass ihr wahlweise die Vorder- oder die Hinterbremse ansteuern könnt. Dadurch verlängert sich zwar der Bremsweg, aber die Chance einen guten Drift zu vollführen erhöht sich immens.

MotoGP 3
Auch im Regen macht die Maschine eine gute Figur.

Der Herausforderung musst du dich stellen
Eine bereits angesprochene Neuheit ist der umfangreiche 'Challenge'-Modus. In den meisten Herausforderungen müsst ihr einen Computergegner auf einer Strecke schlagen oder eine vorgegebene Zeit verbessern. Schon nach wenigen Rennen werdet ihr feststellen, dass es nicht leicht ist, gegen die teilweise sehr starken Kontrahenten zu gewinnen. Um weitere Kurse frei zu schalten, müsst ihr eine Bronze,- Silber,- oder Goldmedaille gewinnen. Nicht jede Challenge muss mit dem ersten Platz absolviert werden, doch dank der Vielfältigkeit der Herausforderungen wird der Ehrgeiz, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern, schnell geweckt.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel