Test - Need for Speed: Underground Rivals (PSP) : Need for Speed: Underground Rivals (PSP)

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Pünktlich zum PSP-Launch gibt EAs Erfolgsreihe ’Need for Speed: Underground’ auf der neuen mobilen Konsole Gas. Ob der Titel die starken Racing-Rivalen auf der PSP fürchten muss, erfahrt ihr im Review.

Die Tuning-Racer gehören auf nahezu allen Plattformen zu den beliebtesten Spielen im Genre und so beschert Electronic Arts auch der PSP eine mobile Variante seiner ’Need for Speed: Underground’-Reihe. Wir haben den Racer ’Need for Speed: Underground Rivals’ genauer unter die Lupe genommen und verraten euch, was für eine Figur der Titel in dieser Form macht.

Asphalt-Rivalen

Das Wichtigste zuerst: An Spielkonzept und Gameplay hat sich im Vergleich zu den heimischen Konsolen zum Glück nichts geändert. Mit einem kleinen Startkapital kauft ihr euren ersten Wagen, motzt diesen auf und bestreitet verschiedene Rennen, bei denen ihr wiederum Preisgelder erntet, die anschließend für noch mehr Tuningteile verpulvert werden. Dabei stehen insgesamt 20 Wagen zur Verfügung, die erst nach und nach freigeschaltet werden müssen. Ebenso schaut es mit den Tuningteilen aus. Anfangs ist annähernd die ganze Palette an Bodykits, Hauben, Spoilern, Vinyls und so weiter gesperrt. Nur durch Siege bei den einzelnen Veranstaltungen erhaltet ihr die Möglichkeit, den ganzen Umfang des Tuningkatalogs zu nutzen, was einen sehr negativen Aspekt des Spiels darstellt. Es dauert nämlich ziemlich lange, bis die ersten optischen Tuningteile zur Verfügung stehen, was dafür sorgt, dass man anfangs ständig mit einem normalen Serienwagen herumeiern muss. Später geht das ganze dafür aber umso schneller und ihr habt ruckzuck ein paar Flitzer im Stil von ’2 Fast 2 Furious’ in der Garage stehen.

Taschen-Garage

Die Anzahl der Renn-Events ist dabei relativ hoch und bietet dank verschiedener Spielmodi auch einen gewissen Grad an Abwechslung. Neben den üblichen Rundkursrennen sind so beispielsweise Drift-Veranstaltungen zu absolvieren oder mal kleinere Turniere zu fahren. Dazwischen könnt ihr euren Fuhrpark weiter ausbauen und, wie gesagt, mit den Tuningteilen verschönern. In den Rennen selbst müsst ihr euch der harten KI erwehren und dabei den zivilen Fahrzeugen ausweichen, was sich manchmal recht schwierig gestaltet. Besonders wenn ihr in einen Wagen hineinrast, der soeben aus einer Seitenstraße gekommen ist. Ebenso können Zusammenstöße mit der Konkurrenz richtig haarsträubend enden und sorgen schnell für Frust. Wer nicht gegen die KI-Gegner fahren will, kann sich aber mit WLAN-Duellen vergnügen, wobei hier nur zwei Spieler gleichzeitig ihre Runden fahren können. Die Möglichkeit, mit bis zu vier Spielern abwechselnd zu fahren, erscheint hingegen recht überflüssig.

Keine Nummer 1

Technisch bildet ’Need for Speed: Underground Rivals’ leider nicht die Spitze der Launch-Titel für die PSP und ärgert den Spieler mit Slowdowns und öfters auftauchenden Rucklern, die die Framerate ordentlich in den Keller purzeln lassen. Zudem bekommt man keine wirklich detaillierten Fahrzeuge und Umgebungen geboten, wie es bei der Konkurrenz der Fall ist. Einzig die schönen Licht- und Reflexionseffekte fallen positiv ins Auge. Immerhin macht der Titel akustisch wieder Boden gut und erfreut mit einem guten Soundtrack sowie knackigem Motorgebrüll.

Fazit

von R Kwiecin
’NFS: Underground Rivals’ ist technisch leider kein herausragend guter PSP-Titel und die magere WLAN-Unterstützung hätte deutlich besser ausfallen können. Dennoch machen die Straßenrennen Spaß und die KI ist sehr fordernd. Immerhin Tuning-Fans können bedenkenlos zugreifen.

Überblick

Pro

  • WLAN-Support
  • viele Wagen und Tuningmöglichkeiten
  • exzellenter Soundtrack

Contra

  • Slowdowns
  • WLAN-Duelle mit nur zwei Spielern
  • lange Ladezeiten und lahme Menüs

Wertung

  • PSP
    75
    %

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