Test - Open Kart : Open Kart

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Der Weg an die Formel Eins-Spitze ist lang und beschwerlich. Wer schon mal den Grundstein für seine Karriere legen will, der sollte sich erst einmal in Gokart-Rennen versuchen. Schliesslich haben auch viele heutige Topfahrer in diesen flinken Kisten angefangen.

Open Kart
Gleich geht's los.

Wie in anderen Rennspielen auch, geht es hier nur um das eine Ziel: Schneller als alle Anderen sein und den Sieg nach Hause holen. Damit das auch gelingen kann, gilt es die Strecken zu kennen und den richtigen Bremspunkt zu finden, um mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit wieder aus der Kurve herauszukommen - und wer will schon ständig an der Seitenbande stehen und seine Konkurrenten vorbeiziehen sehen?

Vom Rasenmäher bis zur High-Speed-Kiste
'Open Kart' bietet euch insgesamt drei verschiedene Motor-Klassen, mit denen ihr euch austoben könnt. Das beginnt mit den kleinen 100cc-Karts und geht über die 125er bis hin zur Königs-Klasse mit 250cc. Während es mit den kleinsten Motoren noch relativ gemächlich zugeht und ihr euch auch nicht ums Schalten kümmern müsst, seid ihr mit stärksten Fahrzeug-Typen schon mit mehr als der doppelten Geschwindigkeit unterwegs.

Ihr habt die Wahl zwischen vier unterschiedlichen Spiel-Modi: Arkade, Championship, Ghost Car und Multiplayer. Die erste Spiel-Art lässt euch schnell ins Geschehen einsteigen, ohne euch lange um technische Einstellungen kümmern zu müssen - hier steht der Fahrspaß an erster Stelle. Im 'Ghost Car'-Modus geht es um das altbekannte Zeitrennen, in dem ihr an eurer Bestzeit für eine bestimmte Strecke feilen könnt. Falls ihr ein paar rennverrückte Freunde habt, könnt ihr schließlich im Multiplayer-Modus zeigen, was ihr draufhabt.

Open Kart
Die Cockpit-Sicht.

Es geht immer nur ums Geld
Kernstück des Spiels ist aber sicher die Meisterschaft. In dieser kommt ihr in eurer Karriere nur weiter, wenn ihr die Rennen auch gewinnt. Grund hierfür ist zum einen, dass ein Sieg auch eine nette Prämie mit sich bringt, mit der ihr dann euren Go-Kart weiter tunen, aber auch reparieren könnt. Daneben gilt es auch die Gunst von Sponsoren zu gewinnen:

Diese sind nur in offiziellen Rennen anwesend und werfen ein Auge auf jene Fahrer, die entweder in Pole Position den Wettkampf beginnen oder unter den ersten drei sind, die die Ziellinie passieren. Lässt eure Leistung im Verlaufe einer Meisterschaft zu wünschen übrig, kann es auch sein, dass ein Sponsor euch für einen anderen Fahrer fallen lässt - so ist das halt im Rennzirkus. Sponsoren werden euch übrigens beim Aufstieg in eine höhere Klasse nicht weiter unterstützen; ihr müsst euer Können als von neuem unter Beweis stellen.

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Überholmanöver in der ersten Kurve.

Der eine oder andere sieht sich jetzt schon mittellos mit seinem nur ungenügend getunten Vehikel den Konkurrenten hinterherfahren, nur weil kein Sponsor mehr da ist, der ihn finanziell unterstützt. Auch an dieses Szenario wurde gedacht, so dass ihr deshalb nicht gleich aufzugeben braucht und alle Rennen noch einmal fahren müsst: Glücklicherweise dürft ihr auch während der Meisterschaft an Amateur-Rennen teilnehmen. Diese zählen zwar nicht für die Meisterschaft, allerdings lässt sich hier wieder etwas Kohle verdienen, so dass ihr euch wieder dringend nötige Tuning-Teile leisten könnt.

 

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