Tipp - Overwatch : 10 Einsteigertipps

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Overwatch bietet Blizzard-typisch einen sehr leichten Einstieg. Dennoch passiert es fast jedem Neuling, dass er eine Reihe von Fehlern begeht, über die sich manch ungeduldiger Mitspieler vielleicht aufregt. Damit ihr euch diesen Stress erspart, haben wir in diesem Artikel einige Tipps für euch zusammengetragen. Wir verraten euch mit den folgenden zehn Punkten, wie ihr die am weitesten verbreiteten "Noob"-Fehler in Overwatch vermeidet.

Tipp #1: Probiert alle Helden aus

Zunächst solltet ihr einfach mal alle Overwatch-Helden im Trainingsmodus antesten und herausfinden, welche euch spontan am besten liegen. Das kann und wird sich wahrscheinlich später - wenn ihr mehr Erfahrung im Spiel gesammelt habt - noch ändern. Für den Anfang genügt es, ein Gefühl für Overwatch zu bekommen und Spaß zu haben. Achtet aber darauf, welcher Klasse eure ausgewählten Helden angehören und nutzt sie dementsprechend, das heißt:

Tipp #2: Spielt eure Rolle

Was bedeutet das? Zunächst grob erklärt: Es gibt vier unterschiedliche Klassen in Overwatch, die ihr im Charakterauswahlbildschirm vor jedem Rundenstart direkt in der Zeile mit den Heldenportraits seht. Links sind die Figuren, mit denen ihr vor allem darauf erpicht sein solltet, dem Gegner an der Front möglichst viel Schaden zuzufügen. Daneben findet ihr die Heroen, die im Gegensatz dazu vor allem in der Defensive aufblühen und den feindlichen Ansturm aufhalten können.

Wählt ihr aus dem dritten Bereich, dann bewahrt eure Mitspieler vor Schaden, indem ihr die Aufmerksamkeit der Gegner an der Front auf euch lenkt. An vierter Stelle findet ihr die Figuren der Support-Klasse, mit denen ihr euch in den hinteren Reihen halten solltet, da ihr wenig Energie habt, also schon nach wenigen Treffern draufgeht. Eure Aufgabe als Support ist, wie es der Name schon sagt, eure Mitspieler zu unterstützen. Wie genau ihr das macht und wie ihr jede Figur jeder Klasse am besten einsetzt, erfahrt ihr im Detail in unserem Overwatch-Helden-Guide.

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Tipp #3: Schließt die Lücken

Im Idealfall habt ihr in jeder Klasse mindestens einen Helden, mit dem ihr bereits zu Beginn gut zurechtkommt. Bevor die Runde startet, zeigt euch Overwatch an, in welchem Bereich euer Team noch zu schwach aufgestellt ist. Das hat gute Gründe, denn ein ausgewogenes Team führt am wahrscheinlichsten zum Erfolg. Natürlich gibt es situationsabhängige Ausnahmen von dieser Regel, aber als Einsteiger solltet ihr zunächst versuchen, die Lücken in eurer Truppe zu schließen.

Tipp #4: Wechselt euren Helden

Overwatch gibt euch im Startbereich der jeweiligen Karte immer die Möglichkeit, auf einen anderen Helden zu wechseln. Nutzt das zu eurem Vorteil, wenn euer Team Schwierigkeiten hat, das Missionsziel zu erfüllen. Verharrt nicht stur auf eurem Helden, wenn ihr mit ihm ständig nur an die Front rennt, um drei Sekunden später wieder abgeschossen zu werden. Für jedes Problem und jeden Gegner gibt es mehrere probate Gegenmittel in Form der verfügbaren Helden.

Braucht euer Team Schutz, überlegt, ob ihm vielleicht Reinhardts Schild oder Meis Eiswand helfen könnte. Verliert euer Team zu schnell Energie, könnte vielleicht eine konstant heilende Mercy im Hintergrund die Runde doch noch für euch entscheiden. Hält euch ein Bastion auf, reflektiert seine Schüsse mit Genjis Schwert. Setzt euch Pharah unter Druck, nutzt Torbjörns Geschütz und so weiter und so fort. Zögert nicht, euch darüber schlau zu machen, welche Overwatch-Helden in welcher Situation besonders effektiv sind. Je mehr ihr wisst, desto hilfreicher seid ihr für euer Team.

Tipp #5: Spielt nicht nur auf Kills

Eines der größten Probleme in Overwatch ist derzeit, dass es offenbar noch sehr, sehr viele Spieler gibt, die es mit Call of Duty & Co. verwechseln. Das heißt, sie spielen nicht team- oder zielorientiert und achten stattdessen nur darauf, möglichst viele Kills zu machen. Das kann mal hilfreich sein, ist es häufig aber nicht. Was ist eure Aufgabe im jeweiligen Spielmodus? Konzentriert euch auf das Erledigen dieser Aufgabe! So naheliegend das auch klingen mag, so erstaunlich ist es, wie viele das ignorieren. Führt euer Team zum Sieg, anstatt mit Scheuklappen nur auf Kills zu gehen.

Tipp #6: "Kill Mercy first!"

Dieser Spruch, der bereits während der Overwatch-Open-Beta Bekanntheit erlangte, drückt einen wichtigen Punkt aus, auf den vor allem Einsteiger häufig nicht achten: Schaltet die gegnerischen Support-Charaktere so schnell wie möglich aus. "Noobs" fallen gerne dadurch auf, dass sie all ihre Feuerkraft ausschließlich auf die großen, auffälligen Tank-Figuren konzentrieren, anstatt die Unterstützungshelden zu beschießen, die vielleicht im Hintergrund gerade dafür sorgen, dass ihre Tanks so lange an der Front überleben. Wenn ihr mit eurem aktuellen Helden nicht an die feindlichen Supports herankommt, denkt an Tipp #4 und wechselt zu einer passenden Figur!

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Tipp #7: Rennt nicht alleine an die Front

Wenn man abgeschossen und in den Startbereich der Karte zurückversetzt wurde, ist der erste Impuls stets, möglichst schnell wieder an die Front zu rennen. Das ist manchmal richtig, häufig jedoch falsch. Inbesondere Einsteiger übersehen oft die aktuelle Map-Situation und ignorieren beispielsweise die vielleicht gerade zahlreichen Totenkopfsymbole. Diese zeigen euch, wie viele eurer Team-Kameraden ausgeschaltet wurden.

Wenn sich also im Moment zu wenige oder gar keiner eurer Truppe an der Front befindet, rennt nicht alleine ins feindliche Kreuzfeuer. Ihr macht es dem Gegner deutlich schwerer, wenn ihr gesammelt anstürmt - und am besten aus verschiedenen Richtungen. Manche Helden, wie beispielsweise D.Va, eignen sich hervorragend dazu, von der Flanke anzugreifen. Mit anderen, wie zum Beispiel Reaper oder Tracer, könnt ihr sogar hinter die feindliche Linie gelangen und dem Gegner zusetzen, während eure Team-Kameraden sie frontal unter Druck setzen.

Tipp #8: Health-Pack-Positionen

Versucht euch einzuprägen, wo sich die Health-Packs auf den verschiedenen Overwatch-Karten befinden und nutzt sie! Viele Einsteiger verharren trotz niedriger Energie im Kreuzfeuer, nur weil sie hoffen, vor dem Abnippeln vielleicht noch einen Kill mitzunehmen. Macht das nicht! Geht eure Energie zur Neige und es befindet sich kein Heiler in eurer Nähe, zieht euch zurück und sucht das nächste Health-Pack. Die Zeit, die ihr dafür benötigt, ist mit ein bisschen Kartenkenntnis weitaus weniger, als wenn ihr nach eurem Tod vom Startpunkt aus zur Front zurückrennen müsst. Das sind wertvolle Sekunden, die über Sieg oder Niederlage des gesamten Teams entscheiden können!

Tipp #9: Seid positiv im Chat!

Jeder kennt sie: Die schlechten Verlierer, die alle Schuld für die verlorene Runde auf ihre Team-Kameraden schieben. Eine besonders eklige Version dieser Windelcholeriker spamt den Team-Chat schon während der noch laufenden Runde mit wütenden Beschimpfungen zu. Wem hilft das? Richtig: Niemandem. Ein Team, dessen Moral sinkt, ist ein Team, das sich noch weiter vom Sieg entfernt. Denkt daran und drückt euch im Chat stets freundlich und möglichst team-dienlich aus. Lobt einen gelungenen Ultimate-Einsatz eures Mitspielers oder besprecht Strategien, anstatt euch wie Rumpelstilzchen aufzuführen.

Tipp #10: Der Sound hilft euch

Zum Schluss noch ein Tipp, der euch schnell zu einem deutlich besseren Spieler machen kann: Achtet auf den Sound! Overwatch gibt euch auf akustischer Ebene jede Menge Tipps für zahlreiche Situationen. Wenn ihr eure Lauscher stets offenhaltet und aufmerksam bleibt, kann euch das unzählige Male das Leben retten. Ihr hört eine Frauenstimme "Justice" rufen? So beginnt Pharahs Satz, mit dem sie ihre ultimative Fähigkeit ankündigt. Erwartet also einen Raketenregen und geht sofort in Deckung - beispielsweise im nächsten Gebäude.

Hört ihr dieselbe Stimme stattdessen "Rocket barrage incoming" sagen, handelt es sich um eine Pharah aus eurem Team. Der Gegner wird in diesem Moment etwas anderes hören, nämlich: "Justice rains from above!" Genau: Eure Truppe hört bei ultimativen Fähigkeiten stets etwas anderes als die gegnerische Mannschaft. Das ist nicht nur ein Gimmick von Blizzard, sondern sehr clever gedacht und äußerst nützlich für euch.

Wollt ihr eure Sound-Skills auf die Spitze treiben, achtet mal bewusst auf die unterschiedlichen Geräusche, die jeder Charakter beim Laufen macht. Wenn ihr diese Audio-Hinweise verinnerlicht, wisst ihr immer, welcher Held genau sich eurer Position nähert - lange bevor er in eurem Blickfeld auftaucht.

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