Test - Peter Jackson's King Kong : Peter Jackson's King Kong

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Passend zum Kinofilm erscheint mit 'Peter Jackson's King Kong' das offizielle Lizenzspiel unter der Entwicklung von UbiSoft. Während Lizenztitel basierend auf Filmen im Normalfall qualitativ eher zu wünschen übrig lassen, könnt ihr euch bei diesem Ableger auf ein hochwertiges und absolut taugliches Spielerlebnis freuen. Was genau 'Peter Jackson's King Kong' zu diesem Erfolg verhilft, erfahrt ihr im Review.

Der König der Affen

Storymäßig hält sich 'Peter Jackson's King Kong' selbstverständlich an den gleichnamigen Kinofilm. Eine Filmcrew geht unter der Leitung von Carl Denham, dem windigen Regisseur und Filmproduzenten, auf die Suche nach dem sagenumwobenen Skull Island. Als die Mannschaft dort eintrifft und in einem Sturm mit ihren Landungsschiffen nur knapp dem Tod durch die Wellen entkommt, erfahren die Charaktere ihre ersten erschreckenden Erlebnisse: Neben einer Horde von aggressiven Eingeborenen warten nämlich unter anderem auch noch längst ausgestorben geglaubte hungrige Dinosaurier auf die Crew. Als die Hauptakteurin des Films, Ann Darrow, zu allem Überfluss auch noch von den Eingeborenen entführt und einem Riesenaffen als Opfer dargebracht wird, scheint das Ganze endgültig außer Kontrolle zu geraten und es beginnt ein Wettrennen um Leben und Tod.

Zwischen Mensch und Tier

Speziell ist der Titel schon aufgrund der Hauptfiguren. Anstatt die Story nur aus einer Sicht zu erleben, bekommt ihr abwechselnd die Kontrolle über Jack Driscoll und den acht Meter großen King Kong. Während Jack ein Held wider Willen und der Drehbuchautor des neuen Filmes von Carl Denham ist, übernimmt King Kong für die Eingeborenen der Insel die Rolle eines Gottes. Doch nicht nur die charakterbezogene Perspektive der Story, sondern auch das Gameplay ist von Grund auf verschieden. Als Jack bewegt ihr euch in der Ego-Perspektive und kämpft mit Stock, Speer und einigen wenigen Schusswaffen wie in einem normalen First-Person-Shooter gegen die unzähligen Feinde. Außerdem wollen einige Rätsel gelöst werden. Daneben geht es mit King Kong in der Third-Person-Perspektive schon eher Richtung Beat'em-up und Jump’n’Run zur Sache.

Die Storylines der beiden Charaktere sind inhaltlich und spielerisch zwar durchaus unterschiedlich, bieten für sich selbst betrachtet jedoch stets dieselben Spielaufgaben. So müsst ihr euch als Jack einfach einen Weg durch Dinos und sonstige Monster erkämpfen, ständig irgendwelche Hebel für die Tormechanismen finden und Büsche in Brand setzen, während ihr euch als King Kong mit Sauriern kloppt und auf Ann aufpasst. Viel mehr gibt es in den jeweiligen Rollen nicht zu tun. Wäre das Spiel wesentlich länger, könnte man diesen Mangel an spielerischer Abwechslung durchaus als großes Manko anführen. Da die Spiellänge jedoch nur sechs bis acht Stunden beträgt und somit aufhört, bevor es einem langweilig wird, kann man darüber hinwegsehen. 'Peter Jackson's King Kong' wartet des Weiteren noch mit einigen Boni auf. So könnt ihr nach dem Durchspielen alle Levels nochmals angehen und um Punkte sowie Highscores spielen. Damit könnt ihr dann bestimmte Features, wie etwa Trailer und Artworks, freischalten. Wer also nach dem Durchspielen noch nicht genug hat, bekommt mit dem Punktesystem die Möglichkeit, sämtliche Levels unter einer neuen Prämisse nochmals zu absolvieren.

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