Preview - Ratchet & Clank 2 : Ratchet & Clank 2

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Der Weltraum-Held und sein kleiner Roboter-Freund gehen in die zweite Runde. Nachdem 'Ratchet & Clank' im vergangenen Jahr ordentlich abräumen konnte, steht nun der Nachfolger in den Startlöchern und soll viele Neuerungen bringen. Mehr von allem, das verspricht uns Insomniac: mehr Action, mehr Waffen, mehr Tools, mehr Spielwelten. Wir konnten uns anhand einer NTSC-Preview bereits einen ersten Eindruck des Spiels verschaffen.
 

Nachdem es unseren beiden Helden, den jungen und etwas leichtsinnigen Ratchet und seinen putzigen kleinen Roboterkumpel Clank, gelungen ist, im ersten Teil der Reihe das Universum zu retten, stellt sich erst mal Langeweile ein. Die beiden genießen eine Weile den flüchtigen Ruhm, finden sich aber als mehr oder weniger inaktive Couch-Potatoes wieder. Da kommt ihnen ein wirrer Wissenschaftler namens Abercrombie Fizzwidget gerade recht, für den sie ein wichtiges Experiment wiederbeschaffen sollen, das von einem mysteriösen Dieb entwendet wurde. Dummerweise handelt es sich dabei nicht nur um ein Problem, das die Finanzkasse der Mega Corp., welcher Abercrombie trotz massiven Sprachfehlers angehört, schaden kann, sondern hat auch gleich noch das Potential, im ganzen Universum Unheil zu stiften. Flugs schwingen sich die beiden Chaoten in ihr Raumschiff und brettern auf der Suche nach dem Dieb und seiner Beute durch das Universum, wobei natürlich auch mal wieder einiges schief geht, denn unter anderem wird Clank entführt und zudem zeigt sich, dass hinter dem Diebstahl noch einiges mehr steckt, als es zu Beginn den Anschein hat.

Originelle Hüpf-Action mit Biss
Rein spielerisch werden sich Fans des ersten Teils sofort heimisch fühlen, denn Insomniac hat nicht den Fehler gemacht, auf altbewährte Elemente zu verzichten. So ist 'Ratchet & Clank 2' denn auch wieder eine wilde Mischung aus Jump'n'Run, Shoot'em Up, Action-Adventure und Plattformspiel, garniert mit einigen Rätseln und Minispielen. Auch die Steuerung entspricht genau der des Vorgängers, so dass keine große Eingewöhnung nötig ist, zumal der erste Level auch mehr oder weniger den Charakter eines Tutorials hat. Das alles heißt aber nicht, dass Ted Price und sein Team nur einen lauen Aufguss des ersten Teils fabriziert haben, denn es gibt einiges an Neuerungen.

Das beginnt natürlich gleich bei den rund 20 komplett neuen Spielwelten, die ihr erkunden könnt. Ähnlich wie im Vorgänger bekommt ihr auf jedem der Planeten verschiedene Aufgaben, zu denen vor allem das Erkunden der linear gehaltenen Bereiche gehört. Die Planeten gestalten sich sehr unterschiedlich, so gibt es sowohl High-Tech-Planeten mit allerlei bizarren Gebäuden und Maschinen als auch eher naturbelassene Regionen mit seltsamen Pflanzen und Lebewesen. So hüpft ihr über flugs zuschnappende, Fleisch fressende Pflanzen oder rotierende Loren eines Bergwerkes. Auch von der Stimmung her unterscheiden sich die Welten - es gibt sowohl bunte und farbenfrohe Regionen als auch eher düstere Orte.

Zwischendrin wird immer mal wieder für Abwechslung gesorgt. So entpuppt sich eine Reise von einem zum anderen Planeten als spaßige Baller-Sequenz im Stile früherer Arcade-Shooter. Dann wieder landet ihr auf einem recht kleinen, aber kugelrunden Trabanten, auf dem ihr über Plattformen einige Sender, die auf hohen Masten montiert sind, deaktivieren müsst, um den Planeten wieder zu verlassen. Auch müsst ihr ab und an zwischen einzelnen Planeten hin- und herreisen, denn es gibt immer mal Bereiche, die ihr nur mit speziellen Gadgets betreten könnt, die wiederum auf einem anderen Himmelskörper gefunden werden wollen.

Unsere Helden - stärker denn je
Die wohl gravierendsten Änderungen betreffen die beiden Hauptfiguren und ihre Ausrüstung. Der kleine Roboter Clank wird dadurch aufgewertet, dass er nun zahlreiche verschiedene Mini-Roboter steuern kann. Darunter befinden sich recht praktische Exemplare wie ein Brückenroboter, mit dem ihr breitere Abgründe überqueren könnt, oder aber ein kräftiger Arbeitsroboter, der schwere Objekte heben kann. Wieder dabei sind die Microbots, die Gegner angreifen und durch kleine Durchgänge stiefeln können. Das Befehlsmenü für die Bots ist simpel gehalten und bietet eine ganze Reihe von Kommandos.

Noch umfangreicher sind die Änderungen bei Ratchet, den ihr die meiste Zeit über steuert. Deutlichste Neuerung ist hier ein Erfahrungs-System, durch welches Ratchet mit der Zeit immer stärker wird und effektiver im Kampf eingesetzt werden kann. So erhöht sich mit der Zeit die Anzahl der Trefferpunkte, die Ratchet einstecken kann. Auch bei den Waffen gilt ein ähnliches System: Je mehr eine Waffe benutzt wird, desto schneller steigen die Erfahrungspunkte, bis es schließlich zum Upgrade der Waffe kommt, was den Waffen dann stärkere und zum Teil gänzlich andere Wirkungen verschafft.

 

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