31.07.2012 - Daniel Gräbner
Traditionelle Survival-Horror-Spiele werden immer seltener, stattdessen setzten in den vergangenen Jahren viele Entwickler vermehrt auf Action- und Shooter-Elemente. Vor allem die legendäre Resident-Evil-Reihe hat sich diesbezüglich sehr verändert, was vor allem langjährige Fans verärgerte. Dabei habe man die Änderungen eigentlich nur vorgenommen, um den Spielern entgegenzukommen, wie Masachika Kawata von Capcom in einem Interview verraten hat.
"Survival Horror hat traditionell etwas damit zu tun, die Freiheit des Spielers einzuschränken, und dadurch Spannung aufzubauen. Begrenzte Slots im Inventar, wenig Munition und ähnliche Dinge haben mit Sicherheit die Angst beim Spieler geschürt und ihm ein Gefühl der Hilflosigkeit vermittelt. Doch was damals, als das Genre gerade erst entstand, noch eine originelle Spielerfahrung war, sorgte im Laufe der Jahre für Verdrossenheit. Action-Elemente gewannen im Survival Horror immer mehr die Oberhand, um den Frust mit diesen Einschränkungen beim Spieler abzubauen", erklärt der Produzent von Resident Evil: Operation Raccoon City und Resident Evil Revelations in der aktuellen Play.
Was meint ihr: Hat Kawata mit seiner Aussage recht?
Entlassungen bei Resident-Evil-Machern
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Kommentare zu Resident Evil
Für mich war das Besondere an den alten RE-Teilen immer vor allem die sich ändernde Kameraperspektive. Und die gerenderten Räume, super Grafik für die damalige Zeit, nicht zu wissen, was nun hinter der nächsten Ecke lauert. Ja, die Angsterzeugung mag wohl individuell abhängig sein, immerhin empfindet jeder Angst anders. Je nachdem, wie sehr man sich reinsteigert. Und wenn ich auch heute noch Resident Evil spiele, dann bin ich eben doch irgendwie in der Story drin und das erzeugt die Angst, weil man die Charaktere mag, mit ihnen fiebert, den Verlauf der Geschichte verfolgt, versucht, nicht zu sterben usw. Dass ich wenig Munition habe erzeugt eher Spannung als Horror, fand ich schon immer. Aber erste Änderungen habe ich jedenfalls schon in Code Veronica erkannt, das war damals auch schon sehr viel anders als die ersteren Teile. Und was ist mit den Rätseln, okay, nicht so schwer wie in Silent Hill, aber die fand ich auch immer sehr geschickt gemacht. Und dann kam RE 4 und alles ging ein wenig den Bach runter. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich eine Frau bin und mehr Horror empfinde bzw. mit Shootern generell nichts anfangen kann...Aber Teil 5 war wirklich absolut entäuschend!Wenn ich die neuen Trailer zu RE6 sehe, grusel ich mich eher vor dem, was aus dem guten alten RE geworden ist...Horror!
Von welchem RE sprichst du? RE6 wird von Capcom selbst entwickelt.
Spiel selbst
Eine Firma die solch eine SCH...SE unter den Namen "Resident Evil" herstellt, verdient es nicht Spiele für den PC oder Konsole zu erstellen. Zu mal CAPCOM nur die Lizenz für den Namen "Resident Evil" vergeben hat. Dieses Spiel hat nichts mit der eigentlich "RE-Reihe" zu tun und steht in keinem Zusammenhang dazu.
RE6 ist auch nur ein Ballerspiel aller CoD, BF usw.
@ Alamar [size=8](die Zitierfunktion ist schon wieder buggy, hab normalen Firefox-Browser)[/size]
[size=8][b]Ich habe mich in RE 1-3 nicht gegruselt. Ja, ich hab mich vielleicht mal erschrocken wenn ein Hund durch's Fenster sprang, aber gegruselt? Nein, das habe ich nur bei Silent Hill.[/b][/size]
Kommt auch auf das Alter an wie man ein Spiel empfindet, je jünger desto mehr hat man Angst.
Nun müsste man noch für jeden Menschen das Wort "Grusel" definieren. Für damalige Verhältnisse war die Grafik in Resident Evil super und der Sound war in vielen Szenen auch sehr gruselig. In Verbindung mit dem großen und schaurigen Herrenhaus hatte ich damals schon permanent ein flaues Gefühl im Magen und manchmal Gänsehaut weil die Atmosphäre sehr "gruselig" für mich war, vor allem wenn dann noch Blitze und Donner durch die Hallen gingen.
Silent Hill setzte das wohl effektivste Mittel damals noch gekonnter ein: den Sound. Noch stärker als R.E., hier wurde man ja regelrecht bombardiert mit sehr angsteinflößenden und markerschütternden Fanfaren. Dazu noch der ewige Nebel und das "Nichts" in der Ferne. Insgesamt waren beide Spiele sehr gruselig für mich und VIEL gruseliger als heute Action-Verschnitte der bekannten Games. Das was hier als Erklärung abgegeben wurde ist nichts anderes als reiner Bullshit und zielt nur darauf ab mehr Geld zu verdienen indem man die größte zahlende Zielgruppe ansprechen will und KEINEN echten Survival-Horror. Die Mittel dafür gibt es zur Genüge und die Spiele wären auch besser - aber die Verkaufszahlen halt nicht.
Er hat recht, aber nur zum Teil:
Es stimmt zwar, das die Verknappung von Muni und anderem damals zur Atmo beigetragen hatte, und die Gamer das heute nicht mehr wirklich mögen, aber deshqalb alles völlig auf Action zu legen ist bestimmt auch nicht der richtige Weg. (Oder nur dann wenns ums Geld geht.)
Es gibt eine einfache Lösung gegen die allgemeine Shooterschwemme: Nicht kaufen, nicht spielen, fertig!
Nur so könnte sich was ändern.
Auch wenn ich ungern trolle aber steck dein Geld weniger in Drogen wie in Bildung
(Wer Ironie im letzten Satz findet, darf sie behalten.)
nur weil ein konzept überaltert scheint, kann man es nicht vollständig über den haufen werfen.
beim survival-horror geht es doch gerade darum mit einem knappen inventar, wenig munition und schlechter bewaffnung in situationen klarzukommen, wo man entweder kämpft oder wegrennt, dabei aber auch mirt den konsequenzen leben muss.
Ein schwer gerüsteter soldat mit tausend schuss fürs sturmgewehr im gepäck wird immer anders reagieren, als eine polizeieinheit mit fünfzig schuss für pistolen.
Actionlast und Gruselfaktor müssen sich gegenseitig ja erstmal nicht ausschließen. Allerdings oute ich mich jetzt mal: Ich habe mich in RE 1-3 nicht gegruselt. Ja, ich hab mich vielleicht mal erschrocken wenn ein Hund durch's Fenster sprang, aber gegruselt? Nein, das habe ich nur bei Silent Hill.
Und trotz der Actionlast hatte ich mit RE 4-5 viel Spaß. Vor allem das Setting in RE 4 fand ich durchaus Stimmig - auch ohne Zombies.
Warum ist Er nicht ehrlich und sagt einfach, wenn ein Spiel actionlastiger ist der Verkauf des Spiels höher. Und das finde ich einfach traurig das es immer mehr Spielreihen gibt die auf dem selben Zug aufsteigen
.
also wer resident evil 1 gespielt hat weiss genau,wie absolut geil der erste teil war.für die damalige zeit war dass der absolute mega knüller. teil 2 ging noch durch...alle teile danach waren nur ein kläglicher versuch an teil 1 und 2 an zu knüpfen..operation racoon city hab ich gespielt nach 10 minuten gleich wieder ausgemacht, weil 1)dass mit dem orginalen resident evil nich wirklich wass zu tuhn hat 2)dass spiel spielerisch absoluter schrot ist...actionlastig keit is ja schön und gut aber wenn man keine richtig gute idee dazu hat wird dass auch nix...und wenn ihr euch richtig fett mal gruseln wollt hier n tip....geht in die viedothek und krallt euch dead space 1(is hier ungeschnitten)...ihr braucht ne dolby anlage die ihr schön aufdrehen könnt,am besten ein 42-60 zoll lcd oder plasma fernseher,und fangt dass spiel erst an zu spielen sobalt es draussen stock duster is,und ein oder 2 joints für die jungs die solche spiele gerne breit geniessen..HORROR GARANTIE ZU 1000%
"Action-Elemente gewannen im Survival Horror immer mehr die Oberhand, ..."
Wie ein Freund von mir einmal ganz passend sagte:
Weiße Autos liegen voll im Trend. Über 30% aller Neuzulassungen sind weiß.
Das Problem ist nur, dass sich niemand mehr daran erinnern kann ob Kunden überhaupt weiße Autos haben wollten, oder ob die Industrie einfach angefangen hat nur noch weiße Autos zu produzieren.
Es wird immer so getan als ob alle Käufer dies so fordern würden. Anstelle Survival, weil zu frustrierend, setzt man auf den Trend und geht in diesem unter. Einer von vielen, nichts Besonderes, keine Alleinstellungsmerkmale, die anderen machen es einfach besser.
Wie ich schon zur Designentscheidung in Dead Space 3 schrieb:
Ich HASSE Kartoffelchips, esse sie aber seit Jahren und beschwere mich regelmässig über Alle Leute die sie so mögen wie sie sind. DIE müssen sich doch irren, nicht ich!
"We want the Call of Duty audience"
Langsam nervt dieser ständige Vergleich. Bei jeder Resident Evil-News immer wieder dieser Call of Duty- Vergleich. Du brauchst es uns damit nicht 23000 mal sagen dass dir die Entwicklung nicht gefällt.
Resident Evil macht mir nach wie vor Spaß und der erste Teil spielt sich heute grauslig.
Aber gegruselt habe ich mich seit Teil 3 gar nicht mehr.
Naja, beim 4. Teil hatte ich immer Angst gehabt, dass so ein Kettensägen-Tütenfresse von hinten kommt und mich mit einem Schlag killt.
Beim 5. Teil war es wieder der Kettensägen-Typ.
Aber am meisten Angst hatte ich im 2. Level von Fear 2 (ich hab den ersten Teil nicht gespielt). Ich konnte es nach dem Lüftungsschacht nicht mehr weiter spielen.
Die ersten 3 Teile von Resident Evil habe ich nicht gespielt, aber Resident Evil Zero schon. Und bis auf ein paar Erschreck-Momenten wegen der Kamera gab es nichts gruseliges. Selbst bei Fallout 3 hatte ich mehr Angst, als ich in einem Mirelurk-Nest war.
Der ultimative Horror wäre mMn sowas wie die Half-Life-Mod Cry of Fear.
Kann man auch in einen Satz fassen:
"We want the Call of Duty audience"
Nein. Er hat nicht recht.
Resident Evil macht mir nach wie vor Spaß und der erste Teil spielt sich heute grauslig.
Aber gegruselt habe ich mich seit Teil 3 gar nicht mehr.