Preview - Roccat @ GC : Die Sendung mit der Maus

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Mehr als ein Eyecatcher ist das nicht? Oh doch! Der kabelgebundene Mausling kann auf Wunsch eigene Programmierungen mit selbst gewählten Farben verbinden, sodass ihr sofort äußerlich seht, welches Profil derzeit aktiv ist. Übrigens: Von den insgesamt zehn Tasten dürft ihr acht frei mit Befehlen zupflastern. Und weil Individualisierungen viel Zeit in Anspruch nehmen, könnt ihr auf dem internen 128-KB-Speicher bis zu fünf Spielprofile ablegen.

Spätestens mit Einführung der MMORPGs entpuppten sich Makros als fast unverzichtbar. Mit der Kone erstellt ihr auf Wunsch Befehlsketten mit bis zu 20 Aktionen, gebt jeder Aktion einen fast auf die Millisekunde genau festgelegten Trigger und speichert die Datensätze direkt auf dem Nager ab. Da Makros live im Spiel aufgenommen werden können (oder davor via Software), wäre hier noch nicht einmal das Tool nötig – die Maus legt einfach alles auf dem internen Speicher ab. Falls euch die fünf Profile nicht reichen, bleibt immer noch das Ablegen weiterer auf der heimischen Festplatte.

Ihre Individualisierungen beschränken sich nicht nur auf die Einstellungen der Tasten, Farben, Sensibilität oder Geschwindigkeit. Mithilfe eines Gewichtssets können ins Fach unterhalb des Gehäuses 5, 10, 15 und 20 Gramm schwere Plättchen eingepflanzt werden. Das Tool zeigt daraufhin automatisch an, welches Gewicht aktuell fixiert ist.

Ebenfalls ganz neu dürfte die auf Tracking Control Unit getaufte Einheit unter den Fußsohlen des Gehäuses sein. Eine Kamera tastet auf Knopfdruck das Maus-Pad auf seine Beschaffenheit ab und verwendet die erlangten Daten, um sich mit dem 3.200 dpi starken Lasersensor optimal auf die Oberfläche einzustellen. Während der Präsentation wurden uns eine äußerst glatte Unterlage und ein Stoff-Pad gezeigt, auf denen die Kone nach der jeweiligen TCU-Abtastung hervorragend funktionierte – scheinbar besser als andere Mäuse, die ihren Lasersensor nur auf einen allgemeinen Mittelwert beschränken. Gerade das dürfte für euch mit die wichtigste Neuerung der flinken Roccat-Rakete sein, denn hier könnte sich in der Praxis die Spreu vom Weizen trennen.

Überhaupt kämpft die Kone technisch ganz weit vorne mit. Ihr Lasersensor mit 3.200 dpi und 6 Megapixel Auflösung bei einer Frame-Aktualisierungsrate von 7.080 FPS bilden ein solides Gerüst für alle Gaming-Szenarien. Natürlich kann die Auflösung in sechs Stufen von 800 bis 3.200 dpi eingestellt werden, außerdem sei eine punktgenaue Anpassung via Software möglich.

Was auf die Ohren: Roccat Kave

Trotz eines übersättigten Marktes für Gaming-Nager wird die Kone den hauptsächlich auf Logitech, Razer und Microsoft aufgeteilten Markt aufwirbeln, sofern die in der Vorführung gezeigten Features tatsächlich in der finalen Maus arbeiten. Etwas weniger Auswahl findet ihr bei Gaming-Headsets mit 5.1-Funktion, bei denen sich die Hamburger ebenfalls einnisten wollen. Wieder in schwarz mit blauen Leuchtdioden präsentiert sich das Kave, ein riesengroßes Headset mit echten fünf Satelliten pro Ohrmuschel, einem abnehmbaren Mikrofon und gepolstertem Kopfbügel. Noch in diesem Jahr soll der mächtige Brocken für knapp unter 100 Euro im Regal hängen.

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