Test - Rune : Rune

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'Rune: Halls Of Valhalla' besticht nun wirklich nicht durch eine ausgereifte Story wie zum Beispiel der Genre-Kollege 'Max Payne'. Die finnische Spieleschmiede Human Head beschränkt sich bei diesem Titel auf das wesentliche. Der Spieler betritt die Arena und schon wird drauflosgemetzelt. 'Hört sich ziemlich simpel an' mögen jetzt vielleicht einige von euch denken. Das ist es auch. Die 'Rune'-Erweiterung bietet unkomplizierte Haudrauf-Action für Freunde der kurzweiligen Unterhaltung.

Rune
Der Starbildschirm.

Am Anfang jeder Partie kann der Spieler sein persönliches Alter-Ego auswählen, mit dem er von nun an in den Kampf ziehen wird. 'Halls Of Valhalla' bietet zahlreiche Spielermodelle und Skins. Von der Valkyre über den Troll bis zum tollkühnen Vikinger-Helden, alle sind sie vertreten. Die 'Unreal Tournament'-Engine sichert die grafische Qualität des Vikinger-Gemetzels. Die Entwickler haben die schon etwas angestaubte Engine von Epic Games noch einmal ordentlich aufpoliert. In grafischer Hinsicht braucht sich das Spiel nicht hinter den Genre-Kollegen zu verstecken. Detailreiche Texturen und ein animierter Himmel lassen jedes Zockerherz höher schlagen. Auch die Charaktermodelle des Spiels wurden sehr detailreich designed. Einige Helden tragen Helme, andere wiederum zeigen sich mit langer Mähne. Die Animationen der virtuellen Krieger sowie Kriegerinnen sind gut gelungen.

Eine solide Grundlage
Das die 'Unreal Tournament'-Engine ein gutes technisches Grundgerüst bietet, beweisen Spiele wie 'Clive Barker's Undying' eindruckvoll. Auch 'Rune: Halls Of Valhalla' kann grafisch durchaus überzeugen, auch wenn es nicht an aktuelle Referenz-Produkte wie 'Max Payne' oder 'Quake III: Arena' heranreicht. Spielbar ist das Action-Game in Auflösungen von 640x480 bis 1600x1200 Pixeln. Für alle Arbeitstiere empfiehlt sich der Fenster-Modus, indem sich das Add-on zocken lässt. Im Optionsmenü könnt ihr die Grafik des Multiplayer-Only-Titels vielseitig konfigurieren.

Rune
Das Menü präsentiert sich im Vikinger-Stil.

Nordische Waffenkunde
Euch stehen in 'Halls Of Valhalla' dutzende Waffen zur Verfügung, die allesamt in verschiedene Klassen unterteilt sind. So gibt es Äxte, Schwerter und Hämmer. Des weiteren kann der passionierte Hobby-Vikinger auf ein Schild zurückgreifen, dass er während der Kämpfe in der Linken Hand trägt. In der rechten dürft ihr dabei leichte Schwerter oder Äxte tragen. Die Waffen der Hammer-Klasse können generell nur beidhändig genutzt werden. Wenn euer Gegenüber lange genug auf das Schild einschlägt, mit dem ihr blockt, zerspringt dieses in tausend Einzelteile und ihr kämpft fortan ohne Deckung. Hilfreich beim Durchstreifen der verschiedenen Level sind sicher auf die Fackeln, die an den Wänden zu finden sind. Diese kann der Spieler ebenfalls aufsammeln und mit ihnen so dunkle höhle erleuchten oder andere Recken in brand setzen. Einige der Waffen und Schilde sind direkt aus dem Hauptprogramm übernommen worden. Hinzugekommen ist der sogenannte 'Blutrausch-Balken'. Dieser füllt sich durch das aufsammeln bestimmter Runen nach und nach. Ist der Balken komplett Rot, so werdet ihr zum Berserker und macht nun doppelten Schaden. Im Blutrausch werden sogar Schilde mit einem einzigen Schlag zerschlagen. Nach einigen Sekunden ist dieser Gott-Ähnliche Modus, der stark an das Quad Damage-Item aus den 'Quake'-Spielen erinnert, vorüber. Natürlich kommt der Name 'Rune' nicht von ungefähr.

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Die Level sind sehr weitläufig.

Möge die Macht mit euch sein!
Ein besonderes Feature dieses Action-Titels sind die verschiedenen Kampf-Runen, die in den prächtigen Levels warten. Habt ihr genügend Runen einer bestimmten Sorte gesammelt, so verstärken diese für einen bestimmten Zeitraum den Wirkungsgrad euerer Waffe ungemein. Ihr könnt durch das aktivieren der 'Rune-Power' Spezialeffekte bewundern. So verteilen normale Schwerter mit einem Male mächtige Feuerstösse und Hämmer lassen Blitze vom Himmel zucken. Die ansonsten teils unscheinbar wirkenden Waffen werden durch diese Power-ups zu mächtigen Tötungswerkzeugen.

 

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