Test - Shadow of Memories : Shadow of Memories

  • PS2
Von Kommentieren

Tot. Was für die meisten Menschen ein Problem darstellen würde, ist bei 'Shadow of Memories' für die PlayStation 2 erst der Anfang: Im neusten Abenteuer aus dem Hause Konami gilt es nämlich, dem Verursacher des eigenen Todes auf die Spur zu kommen. Dieser ist allerdings nicht einfach zu fassen, denn er wartet nicht einfach hinter der nächsten dunklen Strassenecke auf euch ...

Alles beginnt in einem lauschigen Kaffeehaus in der fiktiven deutschen Stadt Lebensbaum. Die Bedienung weckt euch alias Eike Kusch aus einem kurzen Nickerchen, das ihr soeben auf der Tischplatte gemacht habt. Noch etwas benommen trinkt ihr euren Kaffee, bezahlt etwas verlegen und verlasst das Gasthaus. Kaum draussen, habt ihr das Gefühl, dass ihr von irgendjemandem verfolgt werdet. Ihr dreht euch um - niemand zu sehen. Ihr schlendert ein Stück weiter und schon wieder hört ihr etwas. Kurz darauf ist es aber schon zu spät: Euer Mörder war euch einen Schritt voraus und hat euch mit einem Messerstich in den Rücken ins Jenseits befördert.

Shadow of Memories
Die Übersichtskarte von Lebensbaum.

Hier hören normalerweise alle Geschichten auf, doch bei diesem Adventure geht's jetzt eigentlich erst los. Nach eurem Tod erwacht ihr an einem seltsamen Ort, an dem ein androgynes Wesen mit Namen 'Homunculus' zu euch spricht. Es will euch nämlich helfen, den Mörder zu finden, der euch im Laufe des Spiels noch ein paar Mal umbringen wird. Aber auch die Macht des Homunculus ist beschränkt, so dass ihr nicht jedes Mal von den Toten wiederauferstehen könnt: Nur wenn ihr in der Gegenwart sterbt, kann euch Homunculus wieder ins Leben zurückholen. Haucht ihr euer Leben in einer anderen Zeitperiode aus, seid ihr endgültig verloren. Auch Begegnungen mit euch selbst sollten unbedingt vermieden werden...


Shadow of Memories
Eike in der Zwischenwelt.

Zeitreise
Damit ihr den eigenen Tod verhindern und dem Täter auf die Pelle rücken könnt, gibt euch besagter 'Homunculus' ein Digipad, mit dem ihr in der Zeit reist. Um dies aber tun zu können, müsst ihr über genügend Energiekapseln verfügen, die ihr in der Stadt verteilt einsammeln könnt. Zudem könnt ihr nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt in eine andere Zeit hüpfen, es müssen schon bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sein, damit ihr reisen könnt - erst wenn für die Handlung wichtige Aktionen ausgeführt wurden, wird das Digipad verfügbar.
Im Laufe der Story habt ihr es insgesamt mit vier Zeitperioden zu tun, die von 1580 über 1902, dann in die nähere Vergangenheit von 1980 und schliesslich bis zur Gegenwart reichen. Die ganze Reiserei ist notwendig, damit ihr in der Vergangenheit die Dinge so zurechtrücken könnt, so dass ihr in der Gegenwart nicht mehr ins Gras beissen müsst. Zudem erhaltet ihr so auch Informationen, die euch bei der Suche nach der Identität des Mörders helfen.
Das Digipad soll allerdings kein Mittel sein, um dem eigenen Ableben entkommen zu können: Viel mehr soll es euch helfen, dem eigentlichen Grund für euer Dahinscheiden auf die Spur zu kommen.


Shadow of Memories
Ob hier etwas Nützliches drinsteht?

Wie verhindere ich meinen Tod?
Um das eigene Ableben zu verhindern, müsst ihr unterschiedliche Rahmenbedingen schaffen, damit dies nicht noch einmal passiert. Das sieht dann beim ersten Tod etwa folgendermassen aus: In Bezug auf die Grundvoraussetzung für euer Sterben gibt euch Homunculus einen Tipp: Ihr seid nur gestorben, weil ihr zum Zeitpunkt des Attentats alleine unterwegs ward. Ihr müsst also verhindern, dass der Mörder euch unbeobachtet anfallen kann. Leute müssen also her, die sich irgendwo versammeln müssen. Damit diese aber kommen, muss ihnen schon etwas geboten werden, dass sie interessiert. Beim zweiten Sterben geht es dann um einen Baum, der besser nicht da sein sollte - mehr wird aber nicht verraten...

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel