Preview - Alarm für Cobra 11: Crash Time : Neue Staffel, neuer Versuch

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Seit kurzem stahlt RTL die neue Staffel der populären Action-Serie 'Alarm für Cobra 11' im Privatfernsehen aus. Da darf natürlich auch eine virtuelle Umsetzung nicht fehlen, erneut entwickelt von Synetic. Grauenvoll wie immer oder doch endlich mal spielerisch wertvoll?

Seit kurzem stahlt RTL die neue Staffel der populären Action-Serie 'Alarm für Cobra 11' im Privatfernsehen aus. Da darf natürlich auch eine virtuelle Umsetzung nicht fehlen. Die liefert erneut Synetic, die schon im letzten Jahr durch 'Alarm für Cobra 11: Nitro' Aufsehen erregten. Die Optik war damals überdurchschnittlich gut – kein Wunder, hinter dem Titel steckte die leistungsfähige 'World Racing 2'-Engine. Der Rest aber, so mussten wir in unserem Test feststellen, konnte nicht überzeugen. Die mittlerweile schon etwas angestaubte Technik verleiht auch dem Nachfolger, 'Alarm für Cobra 11: Crash Time', seinen Look. Doch bietet der Synetic-Racer nun mehr als nur eine aufpolierte Grafik? Wir haben uns anhand einer Preview-Version einen eigenen Eindruck verschafft.

Verfolgen, stoppen, beschädigen

Statt wie in 'Alarm für Cobra 11: Nitro' ausschließlich auf die Hauptcharaktere der Serie, Chris und Semir, zurückzugreifen, setzt das Spiel auch auf einen eigenen Charakter, der nach den ersten Missionen vom Spieler gesteuert werden kann. Schade, dass dieser von Synetic keine eigene Identität spendiert bekommen hat und so nur als "der Anwärter" seine Runden auf den virtuellen Autobahnen drehen darf. So geht es dann schon mal zu dritt in einem Fahrzeug auf Verbrecherjagd. Geändert hat sich gegenüber der letztjährigen Version also nicht viel. Noch immer seid ihr auf Deutschlands Schnellstraßen unterwegs und müsst vornehmlich durch unbemerkte Verfolgung, das Stoppen von Gegnern oder das Beschädigen ihrer Fahrzeuge Missionen absolvieren.

Woran es auch in 'Crash Time' mangelt, ist echte Abwechslung. Verfolgen, rammen, zum Halten bringen – mehr wird in der Regel nicht vom Spieler verlangt. Dabei bietet sich die Serie für so viel mehr an, etwa ein Open-World-Szenario à la 'Grand Theft Auto IV'. Was würde dagegensprechen, den Charakter auch mal außerhalb des Fahrzeugs mit einer Knarre in der Hand auf Hinterhof-Verbrecherjagd zu schicken? Zumal die große, offene Welt ja ohnehin existiert. 'Cobra 11' lässt an dieser Stelle leider viel auf der Strecke liegen. Zumindest weicht die KI jetzt auch mal von den vordefinierten Pfaden ab – der Missionsverlauf ändert sich also dynamisch, je nachdem wo der Kontrahent abbiegt und wo nicht.

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