20.09.2012 - Daniel Gräbner
Müssen Entwickler nur gut darin sein Spiele für andere zu produzieren oder müssen sie auch selbst Spieler sein? Der Antwort auf diese Frage sind unsere Kollegen von Edge, in einem Interview mit Sony-Online-Entertainment-Präsident John Smedley, auf den Grund gegangen. Wenn es nach ihm geht, sollten alle Entwickler auch selbst Spieler sein.
"Ich spiele wirklich und bin sogar in einer Null-sec Corp. Momentan spiele ich vor allem PlanetSide 2, DotA 2 und EVE Online. Lange Zeit stand EVE im Vordergrund, aber es ist nun etwas nach hinten gerutscht, weil ich gar keine andere Wahl habe: Ich habe einfach viel zu viel Spaß mit PlanetSide 2. Und DotA 2 spiele ich zur Zeit sehr ausgiebig mit meinen Kindern. Meiner Meinung nach haben Leute, die selbst nicht spielen in unserem Geschäft nichts verloren. Ich denke, es sollte ein Club nur für Spieler sein. Ich kann es nicht leiden wenn Leute nicht wissen, wovon sie reden, wenn es ums Spielen geht", so Smedley.
Was meint ihr: Sollten nur Spieler Videospiele entwickeln?
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Kommentare zu Sony Online Entertainment
Ach das ist doch wieder Gelaber.
„Sony: unsere Entwickler wissen, was sie tun.“
Wenn jemand nur Strategie zockt, kann er damit herzlich wenig bei einem Third Person Shooter anfangen. Wenn jemand nur die technische Umsetzung von Ideen und Vorstellungen anderer macht, muss er selber kein waschechter Spielenerd sein. Natürlich muss er auch verstehen, was er da macht, aber ein Maschinenbauer muss auch nicht zwangsläufig ein Autonarr sein.
Ich finde den Ton etwas ahrsch, aber er ha schon recht. Wenn man etwas macht, was einen nicht interessiert, dann ist das reine Arbeit, oder studiert irgendjemand Facilitymanagement, obwohl er Jurist werden wollte (passender Notenschnitt vorrausgesetzt)