Preview - Spectrobes – Jenseits der Portale : Stellt euch dem Kampf!

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Disney zeigt ein Herz für Kinder, könnte man meinen. Bevor man sich nämlich an die Entwicklung von 'Spectrobes' setzte, wurden tausende Kinder befragt, um ihren Wünschen weitestgehend gerecht zu werden. Das Ergebnis war eine Mischung aus Science-Fiction und Anime. Da 'Spectrobes' auch äußerst absatzstark war, gibt es nun einen zweiten Teil: 'Jenseits der Portale'. Die "Planetenpolizisten" Rallen und Jeena müssen erneut seltsame Kreaturen bekämpfen, welche völlig unkontrolliert angreifen. Da Rallens Waffen völlig nutzlos sind, müsst ihr euch der Hilfe der Spectrobes bedienen.

Die sind nur als Fossilien zu finden, die ihr erst zum hilfsbereiten Aldous bringen müsst, um sie zum Leben zu erwecken. Ähnlich dem „You gotta catch them all" von Pokemon könnt ihr insgesamt 150 verschiedene Kreaturen ergattern: 50 verschiedene Rassen mit je drei Formen. Die braucht ihr auch, weil die Monster nunmehr miteinander kommunizieren können und ihr schließlich gewappnet sein wollt. Mit dem Raumschiff steuert ihr die einzelnen Planeten an und sucht dort entweder nach Fossilien oder befreit sie von den Feinden. Ersteres macht ihr mithilfe von Spectrobe-Babys, die Fossilien erschnüffeln können. Sobald eine Vortex mit Feinden in der Nähe ist, verschwindet es aber und ihr könnt euch auf die kommende Schlacht einstellen. Sobald die Schlacht geschlagen ist, sucht ihr getrost weiter. Habt ihr ein neues Spectrobe gefunden, bestimmt ihr mithilfe von kleinen Plastikscheibchen und der Stimme Aussehen und Element. Jene Plastikkarten erhaltet ihr übrigens zum Teil mit dem Spiel - und zwar völlig zufällig - und zum Teil extra im Handel. Sie werden in drei Paketen mit jeweils vier Karten erhältlich sein.

Wie ihr feststellen werdet, gibt es drei unterschiedliche Farbnuancen, die das jeweilige Element bestimmen. Derer gibt es drei: Aurora, Corona und Flash. Entsprechend der Farbe der Vortex könnt ihr geeignete Spectrobes nach ihren Stärken auswählen. Wenn ihr alle Feinde besiegt habt, verschwindet die Vortex und ihr könnt in Ruhe wieder nach Fossilien suchen. So befreit ihr nach und nach im Alleingang die Welt. Aber ihr könnt auch einen Multiplayer-Modus nutzen, sowohl lokal als auch per Wi-Fi. Dort könnt ihr Kämpfe austragen, Spezialmonster downloaden, eigene Spectrobes verkaufen oder für In-Game-Geld kaufen und noch viel mehr.

Disney hat also sehr fleißig gewerkelt und das Ergebnis sieht schon jetzt sehr viel versprechend aus.

Fazit

von Kristina Rothe
Wer 'Spectrobes' immer noch für einen reinen 'Pokemon'-Abklatsch hält, wird spätestens mit 'Jenseits der Portale' eines Besseren belehrt. Schnell stellen sich die Weichen für ein spannendes Actionspiel und einen würdigen Nachfolger des Originals. Kids werden das Spiel lieben und möglicherweise in ein ähnliches Sammelfieber verfallen wie bei 'Pokemon'. Der erste Eindruck war jedenfalls sehr aufschlussreich, was den umfangreichen Inhalt und das Gameplay betrifft.

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