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Spellbound Entertainment AG

Deutscher Entwickler meldet Insolvenz an

    Der von Armin Gessert (Giana Sisters) 1994 gegründete Entwickler Spellbound Entertainment AG ist pleite. Wie das Unternehmen mit Sitz in Offenburg mitteilte, scheiterte eine Investorenrunde, sodass die Insolvenzanmeldung unumgänglich wurde. Bis auf weiteres laufe der Geschäftsbetrieb jedoch normal weiter, alle 65 Mitarbeiter sollen zudem ihre Löhne erhalten.

    Insolvenzverwalter Dr. Ulrich Nehrig sehe nach einer ersten Prüfung "sehr gute" Chancen, die Macher von Spielen wie Airline Tycoon, Desperados und Arcania: Gothic 4 zu sanieren, "da die Projektentwicklung weit fortgeschritten ist und das Publisher-Feedback sehr positiv ist." Man sei nun auf der Suche nach Investoren.

    Tatsächlich plante Spellbound Entertainment AG, in diesem Jahr das Action-Rollenspiel Ravensdale auf PC, PlayStation 3 und Xbox 360 zu veröffentlichen, das entsprechend weit fortgeschritten sein dürfte. Ob darüber hinaus noch weitere Projekte in Arbeit sind, ist nicht bekannt.

    Offenbar hat sich das Unternehmen unter Führung von Andreas Speer übernommen. Erst im Oktober vergangenen Jahres gab man bekannt, die Mitarbeiterzahl von 40 auf 120 verdreifachen zu wollen und zog zu diesem Zweck aus Kehl nach Offenburg in neue Büroräume. Darüber hinaus kündigte man an, in Berlin eine neue Niederlassung zu eröffnen, um Online- und Mobile-Spiele zu entwickeln.

    Spellbound Software - Video Interview mit Andreas Speer & Adrian Goersch (Extended Ver

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