Special - Best of Konsolen 2005 - Die Spiele des Jahres : Special

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Auch in diesem Jahr haben wir die Weihnachtsfeiertage überstanden und lassen noch einmal das vergangene Jahr Revue passieren. Was war im Konsolen-Sektor top und was eher ein Flop? Und welche Spiele hat die Redaktion zu den besten Titeln von 2005 gewählt? Die Antwort erfahrt ihr im folgenden Special.

2005: Ups and Downs … und eine paradoxe Entwicklung

Es ist kaum zu glauben, aber tatsächlich liegt wieder ein Jahr hinter uns. Deutschland hat eine Bundeskanzlerin, Rom einen deutschen Papst und die Konsolen-Welt gleich drei neue Spielplattformen von den wichtigsten Herstellern. Nintendo machte den Anfang mit dem DS, Sony folgte mit reichlich Verspätung im September mit der PlayStation Portable und Microsoft wagte mit dem weltweiten Release der Xbox 360 den Start der nächsten Konsolen-Generation. 2005 gab es aber auch wieder für die etablierten Konsolen viel zum Spielen. So manche Hits landeten in den Regalen, viel solide Durchschnittsware buhlte um die Gunst der Käufer, so mancher gehypte Titel konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen und der eine oder andere Überraschungshit durfte ebenfalls nicht fehlen. Insgesamt dürfte das Jahr 2005 einen gemischten Eindruck bei der Zocker-Gemeinde hinterlassen – Tops und Flops sowie gehobener Durchschnitt hielten sich in etwa die Waage.

Was stach 2005 besonders hervor? Unserer Meinung nach wird ein Paradoxon immer stärker: Zum einen setzen die Publisher noch stärker als jemals zuvor auf etablierte Franchises und bewährtes Gameplay ohne großartige Variationen – die Schuld an der Ideenlosigkeit oder an dem fehlenden Mut sollte man aber nicht nur den Spieleschmieden geben, schließlich greifen die Spieler auch primär zu solchen bekannten Titeln. Die Videospiel-Verkäufe in diesem Jahr wurden dann auch unter anderem von Marken wie ’Far Cry’, ’Doom’, ’Gran Turismo’, ’Metal Gear Solid’, ’FIFA’, ’Need for Speed: Most Wanted’, ’Burnout’, ’Formel Eins’, ’Grand Theft Auto’ oder ’Mario’ bestimmt. Aber mal ehrlich: Viele der genannten Franchises konnten 2005 auch mit einer starken Neuauflage punkten – daher ist der Erfolg nicht unverdient.

Doch zurück zum Paradoxon: Neben dieser Konzentration auf Altbewährtes und vor allem Altbekanntes merkt man schon deutlich, dass den Spieleherstellern immer stärker bewusst wird, dass man mit dem x-ten Shooter oder Racing-Titel keine neuen Käuferschichten erschließen kann. Das klappt nur über neue Spielkonzepte, die zum Beispiel dank simpler Steuerung (ohne Joypad) und unter Einbeziehung von Körperbewegungen Leute an die Konsolen locken, die sonst nichts mit Videogames am Hut haben. 2005 waren diesbezüglich vor allem Sony mit neuen ’EyeToy’-Titeln und ’Buzz’ sowie Nintendo mit dem auf Touchscreen setzenden DS und der Ankündigung der Revolution-Konsole aktiv. Wenig tut sich in diesem Bereich bei Microsoft – das Unternehmen setzt dafür mehr auf Multimedia und Online-Gaming, was sich anhand der Xbox 360 eindrucksvoll zeigt. Ebenfalls ein Hightech-Spielzeug mit Multimedia-Faible ist Sonys PSP, womit der Handheld 2005 eine komplett andere Richtung einschlug als das Konkurrenzprodukt DS.

And the award goes to …

Wenn einen das Fernsehen nur mit unzähligen Jahresrückblicken sowie duseligen volks(un)musikalischen Weihnachtsschunkel-Horrorshows oder gar mit der zweitausendsten Wiederholung lahmer Hollywood-Produktionen nervt, ist es mal wieder Zeit, die Jahres-Awards aus dem Keller zu holen und in hitzigen Redaktionssitzungen die Besten der Besten zu küren. Welches Spiel konnte laut unseren Videospiel-Testern abseits der offiziellen Wertungen rückblickend alle anderen Titel auf der jeweiligen Plattform Spielspaß-technisch hinter sich lassen und welches im vergangenen Jahr erschienene Spiel ist die Nummer eins in seinem Genre? Fairerweise wurden nur diejenigen Games berücksichtigt, die 2005 offiziell in Deutschland oder zumindest in Österreich und der Schweiz erschienen sind. Die Auswahl fiel uns nicht leicht. In den gnadenlosen (Wort-)Gefechten wurde so manches Zuckerplätzen als Ninja-Stern missbraucht und so mancher Liter Glühwein als Wasserfolter eingesetzt. Aber schlussendlich gelang uns doch noch eine demokratische Entscheidung, die ihr im Folgenden erfahrt:

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