01.08.2012 - Andreas Ludwig
Vor allem bei der für Spieler wichtigen Grafikkarte und CPU purzelten einige frische Modelle in den Handel. Bei den Prozessoren hievt Intels Ivy-Bridge-Generation richtig potente Leistung-pro-Watt-Kandidaten ans Tageslicht (unser aktueller Prozessor-Vergleich), während Nvidias Bildermacher der Kepler-Generation mehr Leistung bei meistens weniger Stromhunger bieten als die verschwenderischen Vorgänger (unser aktueller Grafikkarten-Vergleich).
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| Nvidia Geforce GTX 680: Die High-End-Grafikkarte muss gegen ihre mobile Schwester antreten |
Für unseren Vergleich setzen wir daher auf Chancengleichheit und nutzen beim Notebook und dem Desktop-PC in erster Linie jeweils aktuelle Ivy-Bridge-CPUs und die schnellste erhältliche Single-GPU-Grafikkarte, sprich die Geforce GTX 680M (Notebook) und Geforce GTX 680 (Desktop). Aber auch ältere Grafikkarten treten den Vergleich mit aktuellen Topmodellen an.
Beim Zusammennehmen aller Kriterien hinkt unser Vergleich natürlich. Selbst das klobigste Gaming-Notebook kann wesentlich leichter transportiert werden als ein Desktop-PC, außerdem hält der Akku ohne eine Steckdose durch, wenn oft auch nur kurz. Diese mobilen Aspekte sind der eigentliche Grund für die Existenz von Notebooks und nicht mit Desktop-PCs vergleichbar. Für den direkten Vergleich schauen wir uns daher nur die reine Hardware-Leistung, die Leistung pro Watt sowie die Leistung pro Euro an.
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| Geforce GTX 680M: Die mobile Grafiklösung verfügt über 4 GB Videospeicher |
Im kompakten Test-Notebook, in unserem Fall das XMG P502 Pro von Schenker, macht sich eine Geforce GTX 680M mit 4.096 MB GDDR5-Videospeicher und 100 Watt maximaler Leistungsaufnahme breit. An ihrer Seite steht Intels vierkerniger Core i7 3720QM mit 2,6 GHz Basis- und bis zu 3,6 GHz Boost-Takt, der über 6 MB Cache verfügt und maximal bis zu 45 Watt aufnimmt. Unterstützung erhält das Duo von 8 GB DDR3-1600-Arbeitsspeicher (2 x 4.096 MB). Mit allem Drum und Dran kostet das Notebook 2.060 Euro.
Im Desktop-PC werkelt die besagte Geforce GTX 680 mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher und bis zu 195 Watt Leistungsaufnahme. Die CPU-Rolle übernimmt Intels vierkerniger Core i5 3570K mit 3,4 GHz Basis- und bis zu 3,8 GHz Boost-Takt. Seine maximale Leistungsaufnahme beträgt 77 Watt. Als Arbeitsspeicher dienen ebenfalls 8 GB DDR3-1600 (4 x 2.048 MB). Inklusive eines Spiele-Monitors (23 Zoll im 16:9-Format) und einer Tastatur, aber ohne Spielemaus, kostet unser Test-PC 1.450 Euro.
Als Stellvertreter der mobilen Gaming-Zunft bietet das Schenker XMG P502 Pro weitaus mehr als die reine High-End-Leistung, das wir an dieser Stelle nicht unberücksichtigt lassen wollen. In einem Einzeltest würde dieses Notebook mit einer sehr guten Wertung abschneiden, ohne sich allzu große Schwächen zu leisten.
Bei der Verarbeitung überzeugt das 5 cm hohe und 3,2 kg schwere Clevo-Barebone mit stabilen Elementen und seiner sauberen Kantenführung, außerdem geben die gummierten Oberflächen selbst bei hohem Druck nur geringfügig nach. Die straff angezogenen Bildschirmscharniere halten das 15 Zoll große Full-HD-Display in fester Position. Für externe Geräte verteilen sich auf den Seitenteilen zwei USB-3.0-Eingänge, ein USB-3.0-/eSATA-Kombi-Aanschluss, ein USB-2.0-Hafen sowie je ein Displayport-, DVI- und HDMI-Anschluss. Audioanschlüsse, ein SD-Kartenleser und der übliche LAN-Kabelanschluss lassen insgesamt wenig vermissen. In der Ausstattung für 2.060 Euro sind auch ein Blu-ray-Laufwerk und eine WLAN-Karte (a/b/g/n) vorhanden. Die günstigste Konfiguration verlässt das Lager für 1.049 Euro, dann mit einem Core i3 2370, einer Geforce GTX 660M sowie 2 GB Arbeitsspeicher.
Prozessor: Intel Core i7 3720QM @ 2,6 GHz
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 680M (4.096 MB GDDR5)
Arbeitsspeicher: 2 x 4 GB DDR3-1600
Festplatte: 750GB / 8GB SATA-III SSH 7200 U/Min Seagate Momentus XT 7200.1 (ST750LX003)
Display: 15.6" Full-HD (1.920 x 1.080) mit LED-Backlight
Laufwerk: Blu-ray Combo (Blu-ray Lesen / DVD Multinorm) - ohne Softw.
WLAN-Karte: Intel Centrino Wireless-N 2230 (inkl. Bluetooth)
Netzteil: externes 180-Watt-Netzteil
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium (64 Bit)
Basis-Garantie: 24 Monate Pickup&Return, 6 Monate Sofort-Reparatur
Beim Zocken gibt die insgesamt hochwertige Tastatur kaum nach. Die gummierten Tasten sorgen mit ihrem knackigen Druckpunkt selbst in schnellen Spielen für sichere Befehlseingaben. Sie lassen sich auf Wunsch in individuell einstellbaren Farben beleuchten, wobei nicht die Tastenbeschriftung selbst, sondern die Lücken angestrahlt werden. Statt auf das gummierte Touchpad sollten Spieler weiterhin auf externe Gaming-Mäuse setzen. weiter...
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Kommentare zu Spiele-Performance: Desktop vs. Laptop
Ich hatte zuletzt vor 5 Jahren einen Gaming Laptop, der ist während der Gewähleistung 2 mal durchgeschmort (Nvidia 8600M)
Hat mir gereicht.
Viele Laptops meiner Freunde starben an dem Hitzetod!
Sollte man nicht außer Acht lassen.
Ich brauchs stationär.Ich bin ein tierisch aufbrausender Mensch und mein PC bzw. seine Hardware drum rum müssen alle dick was aushalten können.Glaube ein Laptop würde irgendwann gnadenlos an der Wand oder auf dem Boden enden wie nicht wenige Gamepads
), ne neue muß also her 
Aber der Artikel an sich ist wie ein Vorredner gesagt hat wirklich gut.Macht mal öfter Serien das man auf dem laufenden bleibt, ist ja kaum noch machbar wenn man sich nur am Rande für neue Hardware interressiert(meine Nerdzeiten sind jedenfalls vorbei).
Was mal nice wäre ist ein Artikel über Soundkarten, die werden total unterbewertet(fast alle meine Bekannten nutzen ihre On-Boardkarten was man aber meist auch hört) und meine hat irgendwie einen Knacks abbekommen(bei einem Tritt gegen den PC maybe
ich persönlich bevorzuge da zwei Geräte. Ein stationäres zu Hause und ein Mobiles ohne Grafikpower, dafür eben schlank und leise.
Auf Spiele muß ich unterwegs auch nicht verzichten, da ich zumindest unterwegs eher "mini" Spiele spiele ohne aufwendiger Grafik.
Danke für den Hinweis. Die 50 Prozent schnellere Durchschnittsleistung der GTX 680 gegenüber der GTX 680M ist schon richtig. Die Tabellenkalkulation hat aber (durch mein menschliches Versagen
fehler auf seite 3
destop ist 100% schneller, nicht nur 50% !
Ich persönlich finde "gaming-Notebooks" eigentlich sehr interessant,aber der Preis schreckt mich einfach zu sehr ab so dass ich lieber aufs mobile zocken verzichte
Schöner Artikel. Ich denke auch dass man sich mit zwei Geräten, (ultra)portables Notebook einerseits und dicker Spiele(usw.)-Desktop anderseits, einen Gefallen tut... preislich und qualitativ. Ich würde in der Öffentlichkeit ohnehin nicht gerne mit so einem Neon-beleuchteten "Gamer"-Notebook gesehen werden wollen.
für mich spricht auch immer die Hitzeentwicklung und Lautstärke gegen Gaming-Notebooks. Es gibt einfach nichts schlimmeres als hochjaulende Laptop-Lüfter.
Für unterwegs habe ich meine Vita/3DS, daheim Desktop/Konsole.
Für unterwegs E-Mails checken etc. haben wir von der Firma auch ein Thinkpad bekommen.
Danke schön.
Hey Andreas, muss dir mal mein Dank hier aussprechen. Du schreibst schöne, kurze und pregnante Übersichten über Themen bei dem es schwer ist, immer auf den Stand der Dinge zu sein.
Die Artikel sind sehr hilfreich. Weiter so.
Zwei Geräte
Deswegen:

1. Desktop mit Ivy und einer 7870 zum Zocken
2. Thinkpad mit onBoard-Grafik für stromsparendes Arbeiten unterwegs.