Test - Star Wars: Super Bombad Racing : Star Wars: Super Bombad Racing

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Nachdem man bei Lucas Arts jahrelang die alten 'Star Wars'-Movies für allerlei Computer- und Videospiele-Titel benutzte, ist nun der letzte Film der Serie 'Star Wars: Episode 1' an der Reihe. Wen überrascht dies? Schliesslich bietet sich die spannende Weltraum-Saga bestens für ein Game an, da auch in den SW-Filmen Action, einfache Dramaturgie und exotische Schauplätze im Vordergrund stehen. Nachdem bereits der Arcade-Weltraum-Shooter 'Star Wars: Starfighter' auf PlayStation 2 überzeugen konnte, waren wir umso mehr auf das neueste Spiel gespannt. Doch bei 'Star Wars: Super Bombad Racing' handelt sich nicht etwa um einen Action-Titel oder eine Raumschiff-Simulation, sondern - man lese und staune - um einen waschechten Fun-Racer! Dabei sind dem 'Star Wars'-Universum Rennspiele nicht unbekannt, so lieferte man mit 'Star Wars Racer' auf PC, N64 und Dreamcast einen ordentliches High-Speed-Arcade-Titel ab.

Star Wars: Super Bombad Racing
Gleich geht's los!

Beim nun vorliegenden 'Super Bombad Racing' geht es alles andere als realistisch zu, denn man hat sich ganz klar an Kart-Racern wie 'Super Mario Kart' oder 'Crash Team Racing' orientiert. Programmiert wurde der Titel übrigens von dem Entwicklerteam Lucas Learning, die sonst für Lernsoftware für Kinder verantwortlich sind. So verwundert es nicht, dass man sich wohl eher auf jüngere Semester konzentriert und die Figuren tüchtig auf knuddelig getrimmt hat. Die Niedlichkeitswandlung mussten folgende 'Star Wars'-Charaktere über sich ergehen lassen: der weise Yoda, Fiesling Darth Maul, der unsympathische Pod-Rennfahrer Sebulba, der junge Anakin Skywalker, Königin Amidala, der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, Schwergewicht Boss Nass und Nervensäge Jar Jar Binks. Ausserdem erwarten euch noch versteckte Bonusfiguren.

Star Wars: Super Bombad Racing
Wählt zuerst einen Fahrer ...

Doch alles der Reihe nach: nach dem Start des Spiels gelangt ihr schnell in das Hauptmenü - ein Intro fehlt genauso wie eine Story, was eigentlich unüblich ist für ein 'Star Wars'-Spiel. Neben den Optionen und der Wahl, wie viele Spieler zocken wollen (mittels Multitab können bis zu vier Spieler gleichzeitig ran), müsst ihr euch für einen der Spielmodi entscheiden. Zur Verfügung stehen Rennen, Teams, Herausforderung, Arena und Spiegel. Letzterer muss allerdings erst freigespielt werden. 'Team' ist nur bei mehreren Spielern möglich. Es werden zweier Gruppen gebildet - das Team, das als erste die Ziellinie überfährt, hat gewonnen. Bei 'Herausforderung' ladet ihr eine zuvor abgespeicherte Rennleistung von euch und versucht, diese zu schlagen. Im 'Arena'-Modus tretet ihr in speziellen Gebieten an, um mittels einzusammelnden Items die Energie eurer Kontrahenten auf Null zu senken. Wer am Schluss als einziger übrig bleibt, gewinnt. Leider sind die langweilig designten Arenen viel zu gross und unübersichtlich ausgefallen, so dass in diesem Modus keine echte Freude aufkommen will. Der 'Spiegel'-Modus muss zuerst freigespielt werden und bietet eigentlich normale Rennen, die allerdings nun spiegelverkehrt sind.

Star Wars: Super Bombad Racing
... und dann die Strecke.

Hauptmodus ist ganz klar 'Rennen'. Man tritt in seinem kleinen Raumgleiter gegen die anderen Charaktere an und muss versuchen, nach drei Runden möglichst als Erster die Ziellinie zu überschreiten. Während dem Rennen wird aber nicht einfach brav die Strecke abgefahren. Denn auf und vor allem neben der Fahrbahn sind Items zu finden, mit denen ihr entweder den Kontrahenten einheizen könnt oder euch vor deren Angriffen schützt. Ausserdem verhelfen Boost-Items zu einem beschränkten Geschwindigkeitsschub - eine Energieleiste gibt dabei an, wie viel von diesem Turbo-Saft ihr noch im Tank habt. Diese nützlichen Goodies lassen sich in drei Kategorien einteilen: Boost-, Kraftfeld- und Angriffsgegenstände. Boost- und Kraftfeld-Items gibt es in verschiedenen Stärken und Ausführungen.

 

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