Preview - The Division 2 : Angespielt: Alles wird besser

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Ubisoft ist ambitioniert. Das merkt man an The Division 2. Was die Entwickler zu diesem Titel erzählen, hört sich so an, als wüssten sie genau, was beim Erscheinen des ersten Teils schieflief und was sie machen müssen, um diese Fehler nicht wieder zu machen. Einen kleinen Einblick in die Vision erhielt ich, als ich knapp 30 Minuten selbst spielen konnte.

The Division 2 verlässt das kalte, verschneite New York. Stattdessen geht es ins sommerliche Washington DC. Die Hauptstadt der USA wird der neue Schauplatz von The Division 2. Sieben Monate nach den Ereignissen von Teil 1 konnte der Virus leider nicht eingedämmt werden und breitet sich weiter aus. Doch warum sind wir dann ausgerechnet in dieser Stadt? Weil hier das Hauptquartier der Division-Agenten ist.

Doch der Kontakt zur Zentrale ist abgebrochen. Ein neuer Bürgerkrieg steht kurz vor dem Ausbruch.Und genau in diese Unruhen werden wir als Agenten geworfen. Im Spiel wird es unterschiedliche Fraktionen geben, denen wir gegenübertreten. Machen wir das erfolgreich, befreien wir mehr von der Zivilbevölkerung, die dann als KI auch mal an unserer Seite kämpft.

Auf drei Aspekte sind die Entwickler bei der Vorstellung des Spiels näher eingegangen. Da wäre zum Beispiel der Schauplatz Washington DC. Die Stadt soll weitaus vielfältiger sein als die des Vorgängers. Hier werdet ihr nicht nur auf ein reines Stadtszenario treffen, sondern euch auch in grüner Natur bewegen, die die Stadt zurückerobert. Vororte, große offene Plätze, dicht bebaute kommerzielle Distrikte ... Die Entwickler gestalten Washington DC deutlich abwechslungsreicher als New York.

Ein weiterer Punkt, der den Entwicklern sehr wichtig ist: Endgame-Inhalte stehen ganz oben auf der Liste, und das von Anfang an. Wie beim ersten Teil werdet ihr nach und nach immer neue Zonen in der Stadt entdecken. Sämtliche Aktivitäten könnt ihr im Koop absolvieren. Dabei soll man immer ein klares Ziel vor Augen haben und für seine Taten entsprechend belohnt werden. Das Endgame soll sich aber nicht nur an die Hardcore-Gamer richten. Es soll Endgame-Inhalte für alle erdenklichen Spielertypen geben. Auch für jene, die das Spiel eben nicht jeden Abend zocken.

Mit dem Endgame kommen auch drei neue Spezialisierungen. Und jede dieser charakterlichen Spezialisierungen gehen mit einer bestimmten Waffe einher: ein starkes Scharfschützengewehr, ein Granatwerfer und eine Armbrust. Doch das ist erst der Anfang. Diese Waffen lassen sich ebenfalls verbessern und mit neuen Skills ausrüsten. Das werdet ihr auch nötig haben, denn The Division 2 wird zum ersten Mal über einen 8-Spieler-Raid verfügen. Mehr wollten die Entwickler dazu aber leider nicht verraten.

Nach dem Launch soll das Spiel regelmäßig mit frischen Inhalten unterstützt werden. Und diesbezüglich gibt’s gleich eine gute Nachricht: Die drei DLCs, die fürs erste Jahr geplant sind, werden kostenlos sein. Man wird die Community als nicht unnötig spalten.

So spielt es sich

Kommen wir jetzt zu den Inhalten, die ich spielen konnte. Mit einem Vierertrupp ging es in Washington los. Mein Ziel: das abgestürzte Flugzeug des Präsidenten zu erreichen und es zurückzuerobern. Ich zog mit einem Survivalist der Stufe 30 los. Diese Klasse hat sich auf die Armbrust spezialisiert, die ein explosives Geschoss abfeuert und damit allem in seinem Radius ordentlich Schaden zufügt. Außerdem mit am Start als weiterer Skill: eine kleine, rollende Mine, die auf Kommando zu einem bestimmten Punkt fährt und dann eine Salve Raketen auf Gegner im Umkreis abfeuert.

Noch immer werdet ihr in The Divsion 2 viel in Deckung gehen müssen. Vorsichtiges Agieren ist erfolgversprechender als wildes Vorpreschen. Was aber gleich auffällt: Das Gunplay fühlt sich unglaublich gut an. Von Deckung zu Deckung zu hechten, während die Stadt vor einem eindrucksvoll in Schutt und Asche liegt und uns die Gegner zu umzingeln versuchen, fühlte sich hervorragend an. Das Trefferfeedback passt einfach.

Von New York nach Washington - E3 2018 Video-Preview zu The Division 2
Wir konnten bereits Tom Clancy's The Division 2 auf der E3 2018 in L.A. anzocken, hier unser Eindruck von der Zock-Session.

Immer wieder mal trefft ihr im Kampf auf besonders unbequeme Gegnertypen mit einer wuchtigen Ganzkörperpanzerung. Entweder ihr versucht dann, ihre Schwachstelle am Rücken zu treffen, oder ballert ihnen die Rüstung vom Körper. Weniger auffällig, aber nicht minder unangenehm sind die feindlichen Medics, die gefallene Gegner wiederbeleben können. Diese solltet ihr natürlich möglichst schnell aus dem Verkehr ziehen. Es machte den Anschein, dass die Gegner etwas klüger als beim Vorgänger agierten. Des Öfteren flankierten sie mich oder griffen von der Seite an.

Erledigte Gegner hinterlassen natürlich immer wieder Mal Loot. Oder ihr findet Items und Munition in entsprechenden Kisten auf dem Weg zum Ziel. Gerade die lila in den Himmel ragenden Leuchttürme waren besonders interessant für mich. Schließlich war das Munition für die Armbrust meines Survivalisten.

Grafisch sieht The Division 2 verdammt beeindruckend aus. Die Lichtstimmung, die Weitsicht und generell die Panoramen – ich hatte das Gefühl, wirklich in einer heruntergekommenen Großstadt unterwegs zu sein, die von der Natur zurückerobert wird, während die schwüle Hitze den Asphalt erhitzt.

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