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Tomb Raider: Underworld - Review

PC X360 PS3

Dass Abenteuer auf Leinwand oder Bildschirm nicht immer unbedingt historisch oder mythisch korrekt sind, wissen wir spätestens seit Herrn Indiana Jones. Nicht viel anders sieht es im Falle seiner hübschen und mittlerweile bestens bekannten Kollegin Lara Croft aus. Selbige darf sich diesmal auf die Suche nach Thors Hammer machen. Eine lange und gefahrvolle Reise nicht nur für sie, sondern ebenso für ihre Freunde. Sogar ihr Haus wird dabei in Mitleidenschaft gezogen.

Mythische Wundertüte

Crystal Dynamics hat uns eine ziemliche Wundertüte geschnürt. Nordische Mythologie à la Thors Hammer, dazu Ruinen unter anderem in Thailand und Mexiko. Weiterhin noch einige Gegenspieler, wie Amanda und Natla, sowie Hinweise auf den Verbleib von Laras Eltern. Klingt erst mal nach ziemlich viel auf einmal, wird aber insgesamt recht unterhaltsam in eine Story verpackt, unter anderem mit dem Hinweis, dass alle Mythologien ohnehin gleiche oder ähnliche Ursprünge haben. Können wir so gelten lassen, schließlich geht es um ein Videospiel, und da hat man schon Haarsträubenderes gehört.

Jedenfalls hält uns die Suche gut bei Laune, während wir uns mit mehr oder minder gewohnten Spielmechaniken beschäftigen. Zwar erlebt ihr einige eher moderne Abschnitte, zumeist geht es aber in springender und kletternder Manier durch Ruinen. Hier und da müsst ihr mal gegen menschliche Feinde oder ungemütliches Viehzeug, wie Spinnen, Feldermäuse, Haie, Tiger und Panther, die Wummen sprechen lassen. Insgesamt hält sich der Balleranteil aber in Grenzen und überlässt Kletterpartien und Rätseln freudig den Vortritt.

Erkunden, ausprobieren, nachdenken

Auffällig ist, dass Tomb Raider: Underworld im Wesentlichen auf Hilfsfunktionen verzichtet, was sicherlich einige der hartgesottenen Fans freuen wird. Vorbei die Zeiten der leuchtenden Kanten und Videofahrten zu jeder interessanten Stelle im Level. Hier ist wieder erkunden und ausprobieren angesagt. Zwar gibt es eine Hilfsfunktion in den leider sehr lieblos gestalteten Menüs, so richtig bringt die jedoch nichts, denn im Grunde wird euch dort nur eure aktuelle Aufgabe in einem Satz erklärt. Selber machen lautet also die Devise, und das ist gut so. Einzige echte Hilfe ist die grottenhässliche Sonarkarte, mit der ihr mal schnell kontrollieren könnt, ob ihr möglicherweise doch noch eine Ecke im Level übersehen habt.

Die Level selbst sind enorm umfangreich und kommen - im jeweiligen Abschnitt - komplett ohne Ladezeiten aus. Das Gameplay nutzt diese Größe kräftig aus und knallt euch umfangreiche Rätsel vor den Latz. Dabei kommen sowohl die Levelerkundung zum Einsatz als auch Schalter- und Physikrätsel. Dass man sich nicht darüber wundern braucht, wieso tausende Jahre alte Mechanismen überhaupt noch funktionieren, sollte allerdings klar sein. Das Rezept „Hier hast du ein Level, nun mach mal" geht prima auf und macht Laune. Verwirrung kommt dabei selten auf. Wer ein bisschen die Augen offen hält, wird der Logik des guten Levelaufbaus nicht entkommen.

Hallo? Menü-Design, wo bist du?

Abseits des Weges gibt es selbstverständlich wieder etwas zum Einsammeln. Die Motivation dazu hält sich leider in Grenzen, denn die visuelle Belohnung in den schmucklosen und stilistisch überhaupt nicht passenden Menüs ist nicht gerade verlockend. Überhaupt ist es ein Rätsel, was sich die Entwickler bei den hässlichen und zudem noch umständlichen Menüs gedacht haben. Das gilt sowohl für das In-Game-Menü mit Inventar, Karte und Journal (soweit man es so nennen kann) als auch für das radial gestaltete Hauptmenü, welches das Anlegen von Spielständen zu einer ziemlichen Qual macht. Lediglich ein paar Artworks und Grafiken, die nach und nach freigeschaltet werden, sorgen für etwas Versöhnung.

Besser sieht es da schon im Spiel selbst aus. Tomb Raider: Underworld verzichtet weitgehend auf HUD-Elemente. Gesundheit und Waffenanzeige tauchen nur auf, wenn ihr Schaden nehmt oder eine Waffe benutzt. Ansonsten erscheinen lediglich ab und zu mal Aktionstasten-Icons, wenn sich nutzbare Objekte wie Vasen, Medipacks oder Schalter und Hebel in der Nähe befinden. Auf das lästige PDA wurde verzichtet, Lara hat während ihrer Aufträge diesmal keinen Funkkontakt zur Außenwelt. weiter...

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Kommentare zu Tomb Raider: Underworld

  • Kleiner Tipp zur Kamera:
    Wenn man den rechten Stick bzw. die Maus mal ne Weile in Ruhe lässt, justiert sich die Kamera automatisch neu und zeigt das Geschehen dann meist aus einer übersichtlichen Persepektive. Besonders hilfreich ist das in den Kletter- und Sprungpassagen. Das war bei den Vorgängern auch schon so, allerdings dauert es in Underworld deutlich länger, bis die Kamera selbst "handelt". Keine Ahnung, warum das nicht per Patch behoben wurde.

  • War aber in den alten Teilen auch schon so..

  • Kameraproblem

    Ist die unglaublich schlechte Kameraführung der Demo inzwischen behoben?

    Gut ist die Kameraführung nicht, aber mit etwas Eingewöhnung kommt man gut zurecht. Man muss halt etwas öfter nachjustieren.

  • Also ich habe mir das Spiel ebenfalls geholt und bin mehr als enttäuscht!Nicht nur dass ich das Spiel auf einer 800x600 Auflösung spielen muss weil das Spiel meine ATI Karte wohl nicht verträgt, auch das Gameplay (vorallem in Schusswechseln) lässt meines Erachtens nach zu wünschen übrig. Aber ist sicher Geschmackssache - und darüber lässt sich bekanntlich ja streiten ;-)

  • Hab's mir geholt,ist wirklich geil.

  • Guter Test! Naja, wer TR mag, wird Underworld auch mögen. Das Spiel ist einfach spassig und hat genau den richtigen Mix aus Anspruch und Fairness gegenüber dem Spieler. Und - eigentlich bin ja kein Grafikfetischist, der darüber alles andere vergisst, aber MEIN GOTT, sieht das GUT AUS (vor allem in Thailand)!

    Das einzige, was ich am Review nicht nachvollziehen kann, ist die Kritik an Laras Look. Das Model ist mmN außerordentlich fantastisch gelungen! Diese ganz gediegen comichafte passt sehr gut, weil's nicht übertrieben ist, bringt aber 'ne Prise mehr Phantasie in den Gesamtlook.

  • Kameraproblem

    Ist die unglaublich schlechte Kameraführung der Demo inzwischen behoben?

  • ist etwas öde

  • also ich fand dir demo super endlich klettern ohne ende aber bei schies duellen >< die tiger haun mich immer halb tod ob ich nun weg hüpfe oder nicht treffen sogar noch im sprun ist das ein bug ?
    ansonsten grafisch ist es echt hammer cool
    hmm ich bin öffter als bei legend in die verlegenheit geraten in den frei tod zu hüpfen erinnerte mich an TR angel of darkness(für mich der schlechteste teil der reihe)
    nix des trotz ich hab das spiel seit heute und freu mich schon drauf es zu spieln ^^

  • das spiel ist wirklich gut also von der demo war ich schon beintruckt wenn das spiel das ist kaufe ich es mir

  • Klasse Game,was ich bis jetzt gehört habe ist sehr erfreulich.Werde es mal anzocken

  • Top!!!

    Naja wenn ich mir die Kundenrezensionen hier so durchlese kann ich die verschiedenen Meinungen gut verstehen. ich besitze das Game seit heute für den PC weil mir die Demo durchaus gefallen hat. Und das Spiel selbst enttäuscht mich keineswegs. Natürlich nutzen sich Ideen ab aber da mein letztes Tomb Raider Game Legend war und nicht Anniversary, litt ich durchaus an akutem LARA-MANGEL. Immerhin bin ich mit der Serie aufgewachsen.

    Deshalb fällt das Thema ''Abwechslung'' für mich ins Wasser. Grafik, Sound und Gameplay sind grandios in Szene gesetzt. Auch die freie Beweglichkeit (man nimmt sich da wohl Asassins Creed zum Vorbild, inklusive Klettern) ist recht gelungen und auch nachvollziehbar. Die Frau ist ja auch sagenhaft fit und sieht besser aus den je!!

    Die Story hat mit der Realität natürlich nicht viel zu tun, aber wen störts?? Das ist Tomb Raider und wenn ich statt der Realität eine tolle Abenteuergeschichte zu sehen bekomme sage ich danke und starte durch! Also, danke Crystal Dynamics!

  • Ein Review (was immer subjektiv ist) wird stets in der Bemühung möglichst objektiv an die Sache heranzugehen verfasst.

    Klar, für Fans soll alles beim Alten bleiben, doch nüchtern betrachtet heißt das "kaum Innovation". Auch wenn diese heutzutage sehr rar ist, hat es mehr oder minder große Konsequenzen für eine Spieleserie, falls die Innovation nur noch aus einer neuen Überschrift besteht.

    Und für mich als Tomb Raider Fan spielt sich TRU nahezu identisch wie TRL oder TRA. Mit teils völlig unsinnigen Verschlimmbesserungen (Kamera). Ich habe mir mehr erhofft vom neuesten Teil, und nur weil ich ein Fan bin, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht meckern darf, wenn die Entwickler vor Ideenlosigkeit nur so strotzen.

  • Also ich als alter Fan, finde auch, dass sich nicht viel änern soll... mir ist ja schon die Neuerung mit dem blöden Hacken(Seil) zu blöd. Naja also ich hab die Demo mal angespielt und mir hat das clipping nicht so gefallen...
    Und die Frau im Spiel sieht irgendwie nicht mehr aus, wie Lara Croft...

  • Ok gut ich entschuldige mich noch für den etwas zu voreiligen Kurzschluss. Aber es stimmt dass es mir wirklich völlig egal ist ob sich was ändert oder nicht, aber natürlich müsst ihr für die ganze Gamergemeinde beurteilen und nicht nur für Fans, daher ist es ein faires Review!

Informationen zu Tomb Raider: Underworld

Titel:
Tomb Raider: Underworld
System:
PC PlayStation 3 PlayStation 2 Xbox 360 Wii DS / DSi
Entwickler:
Crystal Dynamics
Publisher:
Eidos Interactive
Genre:
Action-Adventure
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
21.11.2008
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Systeminfos:

PC

  • CPU: 3 GHz Intel oder 2.5 Ghz AMD
  • 1 GB RAM (Vista: 2 GB)
  • 7 GB Festplattenplatz
  • nVidia 6800 / ATI X1600 oder besser
  • DirectX 9.0c kompatible Soundkarte
  • Windows XP/Vista

Features:

PC Xbox 360 PlayStation 3

  • Aufgaben mit mehreren Lösungswegen
  • stark erweiterte 'Legend'-Engine
  • umfangreichere Level
  • erweiterte Aktionsmöglichkeiten
  • 1700 Bewegungen
  • komplexere Rätsel

Titel aus der Serie:

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