Test - Vampyr : Horror-Rollenspiel von den Life-is-Strange-Machern

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Greift zu, wenn...

… euch Handlung und Charaktere wichtiger sind als Kämpfe und Spielumfang.

Spart es euch, wenn...

… euch Spielumfang und Kampfsystem wichtiger sind als Handlung und Figuren.

Fazit

Heiner  Gumprecht - Portraitvon Heiner Gumprecht
Tolle Spielidee, nicht immer gut umgesetzt. Ein Spiel für Vampirliebhaber.

Vampyr hat mir persönlich sehr gut gefallen. Meine Sammelleidenschaft wurde befriedigt und der Titel ist spielerisch und thematisch sehr nah an Vampire: The Masquerade – Bloodlines. Die Idee, Hinweise über Bürger sammeln zu können, um deren Blutqualität zu steigern, ist klasse, die Atmosphäre stimmig und das Szenario mit einer komplexen, interessanten Hintergrundgeschichte untermalt.

Leider besitzt Vampyr unterm Strich aber ebenso viele Schwachstellen. Der Erzählstil ist teils sehr fad und lässt Spannungsbögen vermissen. Überdies ist der tatsächliche Einfluss der Entscheidungen auf das Spielgeschehen deutlich geringer, als die Spielidee es nahelegt. Die im Vorfeld versprochenen Dialogoptionen wie in Life is Strange vermisse ich ebenfalls weitgehend, stattdessen klickt man sich zumeist lediglich von Antwort zu Antwort.

Es geht auch richtig Kacke: Die 5 peinlichsten Vampir-Spiele

Überblick

Pro

  • stimmige, düstere Atmosphäre
  • tolles Konzept
  • gute Synchronsprecher
  • komplexe, umfangreiche Hintergrundgeschichte
  • variabler Spielstil
  • Erkundungen werden belohnt

Contra

  • viel zu leicht
  • zu wenige Gegnertypen
  • Kampfsystem zu simpel
  • ausrüstbare Waffen sind sich viel zu ähnlich
  • viel Rennerei
  • eintönige Dialogoptionen

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