Test - Viewtiful Joe : Viewtiful Joe

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2D-Games sind Schnee von gestern und sehen bieder aus. Diesem Vorurteil stellt Capcom den ungewöhnlichen Action-Titel 'Viewtiful Joe' entgegen. Wieso die innovative Comic-Prügelei für den GameCube tatsächlich schlicht 'viewtiful' ist, verraten wir im folgenden Text.
 

Ein spannender Kino-Besuch
Nach dem Starten des Spiels befindet ihr euch nach einem kurzen Intro im Hauptmenü, wo ihr allerdings bloß die Optionen entdeckt und die Möglichkeit habt, ein neues Spiel zu starten oder einen bereits vorhandenen Spielstand zu laden. Wählt ihr Ersteres, stehen zunächst zwei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl - allerdings sei angemerkt, dass der Capcom-Titel ziemlich schwierig ausgefallen ist, so dass selbst auf 'Einfach' einige frustige Momente nicht verhinderbar zu sein scheinen. Profis wählen dagegen den normalen Schwierigkeitsgrad. Danach erwartet euch natürlich eine hübsche Sequenz, die euch in die Hintergrundstory von 'Viewtiful Joe' einführt.

Die Handlung beginnt in einem alten Kino, in dem sich der Filmfreak Joe einen Superhelden-Klassiker anschaut. Seine weibliche Begleitung, Freundin Silvia, fühlt sich dagegen vom Filmstreifen ziemlich gelangweilt. Doch plötzlich geschieht das Unfassbare - Filmheld Captain Blue unterliegt den Bösewichtern und zu allem Unglück packt ein Unhold durch die Leinwand hindurch die schöne Silvia und entführt sie. Joe bleibt nichts anderes übrig, er folgt ihr ins Movieland.

Der Superheld und seine Uhr
Hier beginnt auch bereits das eigentliche Spiel, denn ihr erfahrt anhand eines kurzen Tutorials, wie ihr Joe steuert. Dieser trifft in den Levels nämlich sofort auf seltsame feindliche Roboter-Ninjas, die es zu verdreschen gilt. In bester Sidescrolling-Prügelmanier lasst ihr mittels X- und Y-Tasten die Fäuste fliegen und tretet kräftig zu. Kombiniert ihr die Tasten und betätigt den linken Analogstick, startet Joe durschlagskräftige Combo-Angriffe. Des Weiteren kann unser Held wider Willen hoch springen und muss im Verlauf seines Abenteuers ganz nach Jump'n Run-Manier Plattform-Springereien meistern und Items einsammeln. Dies klingt alles bislang noch nicht sonderlich aufregend, doch schon nach kurzer Spielzeit wird das Ganze weitaus interessanter. Ihr trefft nämlich auf den geschlagenen Captain Blue, der Joe eine spezielle Uhr übergibt. Mit dieser kann sich unser Filmfreak in einen echten Superhelden verwandeln und übermenschliche Specials ausführen.

Die erste Spezialfähigkeit ist die Verlangsamung. Drückt ihr die linke Schultertaste, schaltet ihr in eine Art Zeitlupe - ihr könnt besser kämpfen, weicht wie bei 'Matrix' feindlichen Angriffen und Schüssen aus und könnt eure Attacken besser timen. Nach einiger Zerit erhält Joe eine weitere Sonderfähigkeit. Er kann dann die Zeit beschleunigen und so beispielsweise rasend schnelle Schlagkombinationen auf die Feinde niederprasseln lassen. Bei der dritten Spezialfähigkeit könnt ihr mittels gelbem Stick an Joe heranzoomen, der dadurch noch stärkere Attacken austeilen kann. Das ganze hat aber natürlich seinen Preis - sobald ihr eine Sonderfähigkeit einsetzt, verringert sich eine Spezialanzeige. Ist diese aufgebraucht, verwandelt sich der Superheld in Joe zurück und ist kurze zeit besonders anfällig auf Angriffe. Zum Glück füllt sich die Anzeige aber in wenigen Sekunden wieder auf.

 

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