Preview - Vivisector: Beast Within : Vivisector: Beast Within

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Militär und Wissenschaftler doktern zu viel an Tieren herum, das Ergebnis sind wild gewordene Bestien. Mit dem Szenario will uns der First-Person-Shooter 'Vivisector' Anfang 2006 an den PC locken. Wir haben einen ersten Blick drauf geworfen.

Tier + Technik + Wissenschaft = Katastrophengebiet

Klischee Nummer 1254: Militär und Wissenschaftler doktern zu viel an Tieren herum, das Ergebnis sind wild gewordene Bestien. In ‘Vivisector’ begegnen euch nicht nur Raketen spuckende Raubkatzen oder Granaten werfende Gorillas, dank Cybertechnologie können die Viecher auch kräftige Waffen mit sich herumtragen. Zwischenbosse bestehen halb aus Metall, halb aus besonders großem Getier, wie beispielsweise Rhinozerossen.

Ihr spielt einen typischen Söldner der Marke ‘zu alt und zu müde, um das Leben genießen zu können’. Bei eurem Einsatz stirbt euch dann auch gleich das gesamte Team plus Ex-Freundin weg, sodass ihr anscheinend das einzige lebende und noch klar denkende Wesen auf der ganzen Insel seid.

‘Vivisector’ ist ein typischer Ego-Shooter, der mit vereinzelt verstreuten Elementen zaghaft aus seinem Genre ausbrechen möchte. So gibt es für effizientes Töten Punkte, die ihr RPG-like zum Ausbessern von Geschwindigkeit, Ausdauer, Stärke oder Lebensenergie einsetzt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass dem Spiel jüngst eine Alterskennzeichnung seitens der USK verweigert wurde, weshalb sich der Release auf nächstes Jahr verschiebt. Kein Wunder: Wer die toten, halb blutigen, halb skelettartigen Körper, die am Boden liegen, noch nachträglich mit dem Messer zu Brei zermanscht, kriegt ebenfalls einen kleinen Bonus.

Grafik mit deutlichen Schwächen

Über die überzogene Gewaltdarstellung mag man sich streiten, nicht jedoch über die Grafik, die in der vorliegenden Version nicht überzeugen kann. Die meiste Zeit verbringt ihr in grün-braunen Umgebungen oder innerhalb eher spartanisch gestalteter Gebäude – vom Niveau eines 'Far Cry' ist 'Vivisector' sicherlich weit entfernt. Auch im Hinblick auf die ungünstige Farbwahl und die pixeligen Texturen gibt es sicherlich noch einiges an Nachholbedarf. Schade nur, dass die vorliegende Version schon nahezu vollständig ist, bis zum Release ist da wohl kaum Besserung in Sicht.

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