Test - Yakuza 6: The Song of Life : Das große Finale

  • PS4
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Greift zu, wenn...

… ihr Fans der Vorgänger seid oder euch das Szenario fasziniert.

Spart es euch, wenn...

… ihr mit der asiatischen Kultur wenig anfangen könnt oder dem Spielprinzip gegenüber abgeneigt seid.

Fazit

Heiner  Gumprecht - Portraitvon Heiner Gumprecht
Schöner Abschluss der Reihe, erzählerisch sehr gelungen

Eine Mischung aus tief greifendem Drama und kruder Komik: die Geschichte um einen ehemaligen Yakuza, der unter Lob und Jubel anwesender Zivilisten anderen Gangstern den Kopf mit einem Vorschlaghammer eindellt. Spielerisch ist Yakuza 6 wenig anspruchsvoll und deutlich schwächer als seine Vorgänger. Vom erzählerischen Aspekt her wurde es jedoch äußerst gut ausgearbeitet, wenn es auch auf Dauer etwas langatmig ausfällt. Viele Nebenaufgaben und eine recht gute Grafik runden das Erlebnis ab.

Trotz aller positiven Aspekte lässt sich Yakuza 6: The Song of Life vor allem solchen Spielern ans Herz legen, die mit der japanischen Kultur vertraut sind und deren Gewohnheiten, Humor und Ansichten teilen. Ansonsten kann es immer wieder zu Schwierigkeiten kommen, der Geschichte zu folgen, Beweggründe sowie tiefer schürfende Persönlichkeitsaspekte zu verstehen und sich mit dem doch recht gewöhnungsbedürftigen Humor anzufreunden.

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Überblick

Pro

  • hervorragender Plot
  • gut ausgearbeitete Figuren
  • schöne Grafik in Hauptmissionen
  • tolle Synchronsprecher
  • gute Übersetzung (englische Untertitel)
  • viele Nebenaufgaben
  • Mix aus Drama und Komik
  • gelungener Abschluss der Reihe
  • übersichtliches Menü sowie Karte
  • guter Soundtrack

Contra

  • sehr lange Zwischensequenzen
  • lediglich zwei Schauplätze
  • niedriger Schwierigkeitsgrad
  • nur japanische Sprachausgabe
  • nur englische Untertitel
  • Framerate-Einbrüche (PS4)
  • Kämpfe sind abwechslungsarm
  • recht langatmige Dialoge

Awards

  • Story
    • PS4

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